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Wird der Goldpreis manipuliert? – Was tun mit Gold?

Wem geht es besser?

Goldpreis: 1999 bis heute

Einem Bürger, der im Jahr 1999, also vor dem Jahrtausendwechsel, 500 DM zur Seite gelegt hat oder …

… einem Bürger, der seinerzeit für 500 DM eine Feinunze Gold gekauft hat? (Das war der damalige Preis für eine Feinunze Gold)?

Der mit den 500 DM hat heute rund 250 Euro. Die Feinunze Gold ist hingegen rund 4-mal so viel wert: 1.000 Euro.

Goldpreis: 1950 bis heute

Oder stellen Sie sich vor, zwei Anleger finden in ihrem Haus jeweils eine kleine vergessene Schatulle. Beide Schatullen wurden im Jahr 1950 verschlossen.

Beim Öffnen findet der eine Anleger 35 US-$.

Der andere Anleger findet eine Feinunze Gold. (Rund 35 US-$ waren der damalige Preis für eine Feinunze Gold).

Müßig zu fragen, wer sich mehr freut.

Historisch gesehen ist im Goldpreis nichts passiert

Die beiden Beispiele zeigen, dass es langfristig unerheblich ist, ob der Goldpreis bei 1.000 US-$ oder 2.000 US-$ je Feinunze notiert. Wer Gold physisch in Form von Barren oder gängigen Münzen, wie z.B. dem Krügerrand, besitzt, hat unverändert hohe Wertsteigerungen und kann diese mittel- und langfristig (weiter) erwarten.

Was glauben Sie? Wenn Sie heute 1.000 Euro bei Ihrer Bank einzahlen oder sich eine Goldmünze 1 Unze Krügerrand (kostet rund 1.000 Euro) in den Schrank legen. Für welche Anlage können Sie sich in 10, 20 oder auch 30 Jahren einen guten Anzug kaufen?

Für eine Unze Gold konnten Sie seit Jahrhunderten einen guten Anzug kaufen. Entsprechende Papierwährungen wurden in dieser Zeit zigmal wertlos oder deren Inhaber enteignet. Was Sie für 1.000 Euro in 20 oder 30 Jahren kaufen können, vermag ich nicht zu prognostizieren.

Krisen überall und der Goldpreis fällt

In Krisenzeiten steigt „eigentlich“ der Goldpreis. Derzeit fällt er. Fragt man sich, wer Interesse am fallenden Goldpreis hat, fallen mir die USA und Europa ein. Beide leben vom Vertrauen in stabile Währungen – und zwar nur vom Vertrauen. Da kämen Meldungen über ein Allzeithoch des Goldpreises nicht gelegen. Außerdem sind die institutionellen Anleger interessiert, die …


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  1. a) … Kurse aller Art manipulieren (Banken stehen nahezu pausenlos unter Anklage wegen irgendwelcher Manipulationen, da wird auch das Fixing des Goldpreises untersucht.)
  1. b) … selber kaufen wollen.

Institutionelle Anleger, gegebenenfalls „Hand in Hand“ mit den Regierungen, können dafür sorgen, dass der Goldpreis eine Zeitlang fällt. Im Manipulieren der Märkte sind „die Banken“ ja ganz groß, wie bekannt ist.

Die Gold- und Silberpreise werden meiner Meinung nach aber auch deshalb nach unten manipuliert, damit es zu keiner Flucht in Gold kommt. Denn weder Politiker noch Notenbanken können derzeit die Schlagzeile „Gold auf Allzeithoch“ gebrauchen. Solche Notierungen würden zeigen, dass das Vertrauen der Bürger in die Papierwährungen verloren ist.

So kann der Goldpreis manipuliert werden

Gold_2015_07_22

Chart wurde erstellt mit tradesignal

Der Goldpreis ist nach dem Hoch der Jahre 2011 und 2012 deutlich gefallen. Mit entsprechenden Mitteln ist das eine Zeitlang manipulativ machbar. Z.B. so:

Bei charttechnischen Unterstützungen wird „nachgeholfen“, indem kurzfristige Verkäufe getätigt werden. Gleichzeitig werden Berichte in Medien lanciert, die von Schwäche des Goldpreises sprechen. Beide Maßnahmen verselbständigen sich im Sinne des Ziels (Kurs drücken).

Die Berichte werden von Zeitungen, Internetportalen und Fernsehsendern übernommen. Diese Vervielfältigung unterstützt das Ziel der Manipulation.

Wenn dann charttechnische Unterstützungen eines Kurses fallen, wirkt das wie die „berühmten“ Dominosteine: Es folgen Anschlussverkäufe „normaler“ Anleger, die den Effekt des Kursverlustes verstärken.

So ist gerade eben der Unterstützungsbereich bei rund 1.200 US-$ (im Chart kreisförmig markiert) nach unten durchbrochen. Das verursacht Druck auf den Goldpreis. Aus charttechnischer Sicht liegt die nächste Unterstützung bei 1.000 US-$.

So kann es sein, ich denke auch, so ist es – beweisen kann ich es natürlich nicht.

Gold: Was tun?

Gold hat seinen Wert über Jahrtausende behalten. Daran ändert sich nichts. Schwankungen wie Sie diese im Chart sehen können, spielen da keine Rolle. So notierte der Goldpreis kurz vor Ausbruch der Bankenkrise, im Jahr 2007, unter 700 US-$, heute mit rund 1.100 US-$, also immer noch etwa 55% höher.

Gold kurz- bis mittelfristig: Der Turn-around rückt näher

Kurzfristig mag es nochmals weiter bergab gehen (kann sein, muss nicht sein). Aber je mehr Anleger darauf wetten, dass der Kurs von Gold fällt, desto näher rückt die Trendwende.

So würde ich mich nicht wundern, wenn es zwar auch noch bis 1.000 US-$ abwärts geht, es dann aber zur Trendwende (zum Turn-around) mit massiv steigenden Kursen kommt.

Gold physisch: was tun?

Wenn Sie Gold und / oder Silber physisch halten, lautet meine Empfehlung: Machen Sie nichts. Halten Sie Ihre Goldbestände. Zur Diversifikation Ihrer Anlagen sind Gold und Silber ohne jede Einschränkung weiter bestens geeignet.

Gold tradingorientiert: was tun?

Da der Kurs nun schon etliche Jahre abwärts läuft, würde ich derzeit keinen kurz- oder mittelfristig ausgerichteten Trade auf den Goldpreis starten.

Aufwärts: Ein kurzfristiger Trade mit Calls gegen den Trend hat kein ausreichendes Chance-/Risikoverhältnis.

Abwärts: Ein kurzfristiger Trade mit Puts beinhaltet das Risiko, dass es mit dem Goldpreis plötzlich raketenartig aufwärts geht und der Einsatz verloren ist.

Silber bewerte ich wie Gold

Da die Trends von Gold und Silber mittelfristig in dieselbe Richtung laufen, können Sie das Geschriebene auf den Silberpreis übertragen. Meine Bewertung des Silberpreises ist dieselbe.

Zum guten Schluss sieht es wirklich gut aus. Denn heute, am 22. Juli, ist der Tag „St. Maria Magdalena“. Eine Bauernregel sagt über diesen Tag:

„Regnet es am St. Magdalena-Tag, folgt gewiss mehr Regen nach.“

Wir haben Sommer und es sieht (überwiegend) nicht nach Regen aus. Dann, so folgere ich aus der Bauernregel, kommt auch nicht mehr Regen nach. Wenn es so wird, ist das schön für die Kinder in den Ferien und für alle, die den Sommer sommerlich lieben (ich hoffe, auch die Landwirte). Ich sende Ihnen sommerliche Grüße

 

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

22. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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