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Wo geht’s hin bei Euro und US-Dollar?

Die Griechenlandkrise hält den Euro in Atem!

Was haben wir nicht schon für wilde Spekulationen über die weitere Wechselkursentwicklung des Euro erfahren. Von Parität bis hin zum Tod des Euro wurde hier von Apokalypse-Propheten der Euro-Wechselkurs zum USD in Grund und Boden geredet.

Resultat: Bis jetzt gab es im Vergleich zu Anfang des Jahres keine besondere Wertdifferenz.

Ich bin zwar immer  noch der Meinung, dass ein Griechenland-Austritt dem Euro eher zu Gute kommt, weil die Kernländer im Währungskorb näher zusammenrücken, aber die Märkte sehen das teilweise anders. Die Psychologie eines eben noch nie da gewesenen Ereignisses wirft dann ihre Schatten voraus und sorgt zunächst für eine allgemeine Verunsicherung.

Schauen wir uns den 8-Monatschart unter der Lupe an:

100 Euro in USD, 8-Monatschart

Euro entwickelt neue Tradingzone

Das Währungsverhältnis Euro/USD konnte seit Mitte Februar binnen nur 10 Wochen um 15 Cents zulegen. Danach trat eine längere Pause ein und die Kurse schwankten seitwärts in einer recht engen Range von 1,40 – 1,45 USD (rote Horizontaleblaue gestrichelte Horizontale).

Als dann Anfang September neben der Verschärfung der Griechenland-Problematik mit Italien ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzukam, gab der Kurs rund 10 Cents in 3 Wochen ab und notiert somit wieder auf dem Niveau von Februar dieses Jahres (grüne Horizontale).

Hier, bei etwa 1,34/1,35 USD setzte dann eine Stabilisierung ein. Rein charttechnisch sollte zusammen genommen mit dem MACD-Indikator eine recht gute Chance bestehen, eine Bodenbildung auszubilden. Das Potenzial ist allerdings auf zunächst 1,40 USD begrenzt!


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Diese Tradingrange, von 1,34 – 1,40 USD sollte bis Weihnachten gelten!

MACD steht auf „Überverkauft“

Der MACD-Indikator (rotschwarzer Kurvenverlauf unterhalb des Chartbildes), ein hervorragender Indikator für überkaufte und überverkaufte Zustände, hat sich stark abgeschwächt und zeigt momentan einen überverkauften Euro versus USD an (blauer Pfeil).

Das Potenzial für eine Gegenbewegung ist ebenfalls zunächst bei etwa 1,40 USD anzusiedeln, die ehemalige Unterstützungslinie.

Längerfristiger Chart

Um den Kurzfristchart zu bestätigen und die Ziele zu definieren, ist ein Blick auf den längerfristigen 3-Jahreschart sinnvoll.

Der 3-Jahreschart:

100 Euro in USD, 3-Jahreschart

Euro hat Langfrist-Abwärtstrend bestätigt

Seit 2008 befolgt der Euroeinen übergeordneten breiten Abwärtstrend (roter Trendkanal). Innerhalb dieses Trendkanals wird in regelmäßigen periodischen Abständen fast schulbuchmäßig von Obergrenze zu Untergrenze und wieder zur Obergrenze usw. gesprungen (blauer Zickzack-Kurs). Jede dieser Phasen dauerte in der Regel 7-9 Monate!

Deutlich zu erkennen ist aber, dass sich der Euro am oberen Widerstand seit fast einem halben Jahr zu schaffen machte. Doch mit dem jüngsten Rückgang ist der Durchbruch des langjährigen Abwärtstrends erst einmal verschoben.

Eine massive Unterstützungszone erstreckt sich von 1,33 – 1,36 USD (grüne Horizontalen).

In dieser befindet sich der Euro zurzeit!

Sollte der Euro hier durchfallen, stehen Jahrestiefststände auf dem Plan!

Prognose:

Fazit: Der Euro steckt fest. Erst klare Sichtweisen in der Schuldenpolitik hüben wie drüben werden für einen definierbaren Trend sorgen!

Rein fundamental sehe ich den USD in Zukunft eine Nuance stärker, weil neben der Flucht in den „sicheren Hafen“ auch die Zinsdifferenz eher dafür spricht, dass in den USA frühzeitiger die Zinsen steigen werden. Das dauert sicherlich noch ein Jahr, aber die zukünftigen wahrscheinlichsten Schritte werden an den Märkten schon vorher gehandelt und eingepreist.

Leitzinsvergleich USA, England, Europa 10 Jahre

Beide Währungen haben ihre hausgemachten Probleme. Mal wird durch neue Meldungen oder Daten die Eine, mal die andere in Mitleidenschaft gezogen. Dieses Gerangel wird im Chart der letzten Monate deutlich. Kaum eine Richtung ist zu erkennen.

Zurzeit gilt: „Stand aside!“ und lediglich für Trader geeignet. Diese können die Tradingzone ausnutzen, sollten aber auf der Hut vor neuen Hiobsbotschaften sein. Egal ob aus Europa oder den USA!

Mehr zum Thema: Dollar VS Euro: Wer gewinnt?

28. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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