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Wohin geht es nun bei den Edelmetallen?

In der vergangenen Woche setzte sich der Abwärtstrend bei den Edelmetallen fort.

Dabei rutschte der Goldpreis unter die wichtige 200-Tage-Linie. Auch Silber geriet weiter unter die Räder.

Nun stellt sich die Frage: Geht es weiter nach unten bei den Edelmetallen?

Nun gehören ja auch Platin und Palladium mit in diese Anlageklasse. Und hier ist die Lage doch etwas anders. Zwar hat auch der Platinpreis zuletzt nachgegeben. Aber wie auch schon im letzten Herbst kostete die Unze Platin in den vergangenen Tagen kurzzeitig wieder etwas mehr als die Unze Gold.

Damals hatte ich an dieser Stelle geschrieben, dass sich diese Unterbewertung von Platin bestimmt bald wieder abbauen wird. Und so ist es dann auch gekommen.


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Seit dem Ende Dezember mit einem kurzzeitigen Absacken unter die 1.400 Dollar-Marke hat Platin Ende Februar auf mehr als 1.700 Dollar zugelegt: Das war ein schneller Anstieg von fast 25% in nur wenigen Wochen.

Achten Sie auch auf Platin

Und auch wenn Gold zumeist im Fokus steht, lohnt sich auch mal ein Blick auf die weitere Entwicklung bei Platin und Palladium: So hat erst vor einigen Tagen BNP Paribas die Prognosen für Platin und Palladium angepasst.

Grundsätzlich haben die Rohstoff-Experten die Prognosen erhöht, weil „wir angesichts der weiterhin niedrigen Kraftfahrzeug-Verkaufszahlen in Europa mit einer deutlichen Erholung der Platinnachfrage rechnen.“ Platin ist bei der Katalysatortechnik in modernen Fahrzeugen ein unverzichtbarer Rohstoff.

Daraufhin hat BNP Paribas nun die Prognose von 1.770 auf 1.840 Dollar für das laufende Jahr erhöht. Noch optimistischer ist BNP Paribas für 2013: Hier haben die Experten die Prognose sogar von 2.195 auf 2.320 Dollar pro Unze erhöht.

Damit traut BNP Paribas dem Platinpreis ein neues Allzeithoch zu. Das liegt bisher bei rund 2.200 Dollar und stammt aus dem März 2008.

Damit liegt diese Prognose ähnlich wie beim Gold: Für das laufende Jahr liegt hier der Vergleichswert bei 1.850 Dollar. Für 2013 steht dann aber eine deutliche Steigerung auf 2.225 Dollar an.

Der Optimismus färbt aber auch auf Silber ab: Hier liegt die Preisprognose für das laufende Jahr bei 37,50 Dollar pro Unze. Für 2013 wäre dann ein neuer Rekordstand von 51,50 Dollar pro Aktie möglich.

2013: BNP Paribas erwartet neue Preisrekorde bei Gold und Platin

Mit diesen optimistischen Zahlen hebt sich BNP Paribas aber schon aus der Masse der Prognosen ab. Viele Experten sehen die Entwicklung der Edelmetalle eher gleichbleibend oder rechnen sogar mit einem leichten Rückgang.

Nach vielen Jahren mit deutlichen Zuwächsen sehen eben immer mehr Experten das Ende der Fahnenstange erreicht bei den Preisen für Gold und Silber. Doch dabei verkennen diese Experten einen wichtigen Aspekt: trotz der immensen Investitionen in neue Projekte stagniert die Goldproduktion auf hohem Niveau.

Da aber gleichzeitig die Produktionskosten immer weiter steigen, bietet dies auf jeden Fall einen Schutz gegen eine extreme Preiskorrektur beim Gold. Sollten Minen eben nicht mehr kostendecken ihr Gold produzieren können, käme es sehr schnell zur Schließung von Minenkapazitäten.

Das hat es in den vergangenen Jahren schon häufiger bei Industriemetallen gegeben. Ein Beispiel dafür ist Nickel. Die Folge ließ auch nicht lange auf sich warten und die Nickelpreise zogen dann wieder deutlich an. So etwas wäre auch beim Gold denkbar.

26. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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