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Yanis Varoufakis‘ Background-Wissen: Inside EU

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis packt aus. Und das, was der von der Eurogruppe zum Bad Boy abgestempelter Wirtschaftswissenschaftler verrät, hat es wahrlich in sich.

Hinter den Kulissen der EU

Varoufakis gibt wohl einen der besten Einblicke über das, was sich hinter den Kulissen der EU abspielt. Er bestätigt all das, was viele Journalisten abseits der Mainstream-Medien schon seit Monaten vermuten.

Verständlich, dass hierüber die Mainstream-Medien schweigen. Denn Varoufakis Insider-Bericht ist purer Sprengstoff.

EU = Undemokratisches System

Sie wissen jetzt, dass es in der EU alles andere als demokratisch zugeht. In einem System, in dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wie ein „Don“ regiert.

Aber wie sieht es dahingehend mit der Bundeskanzlerin aus?

Bundeskanzlerin Angela Merkel versuchte anscheinend während des Griechen-Debakels Premier Alexis Tsipras zu beruhigen.

So nach dem Motto: Wir finden eine Lösung. Ich werde nicht zulassen, dass etwas Schlimmes passiert.

Aber doch bestimmt: Machen Sie einfach Ihre Hausaufgaben und arbeiten Sie mit den Institutionen, der Troika zusammen. Das hier darf keine Sackgasse sein.


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Die Eurokraten weigerten sich, zu verhandeln

Varoufakis verrät auch, warum die Verhandlungen zwischen der EU und Griechenland so lange dauerten.

Weil die Eurokraten sich ganz einfach weigerten, zu verhandeln. Das heißt sie bestanden auf eine umfassende Lösung. Doch es gab zunächst keine Vorschläge von ihnen.

Während des Griechenland-Desasters versuchte die Syriza-Regierung verschiedene Gesetze zu verabschieden.

Die Haltung der Eurokraten war dahingehend klar, wie Varoufakis berichtet: „Nichts wird umgesetzt, sollten sie es wagen, irgendwelche Gesetze einzubringen. Dies wird als einseitiges Handeln verstanden, das den Einigungsprozess behindert.“

Verstehen Sie: So sieht’s also aus mit Drohungen und Erpressungen innerhalb der EU.

In den Medien jedoch verkündeten die Eurokraten, die Griechen hätten das Land nicht reformiert und würden Zeit vergeuden. Ist das nicht scheinheilig?

EU-Vorschläge absolut schädlich

Doch der griechische Ex-Finanzminister erzählt noch mehr.

Zum Zeitpunkt, als die Liquidität in Athen gegen Null ging, und das Land auch gegenüber dem IWF in Zahlungsrückstand geriet, schlugen die Eurokraten zu.

Denn gerade dann stellten sie plötzlich ihre Vorschläge vor. Doch diese waren absolut unmöglich.

Noch mehr: „Vollständig undurchführbar und schädlich,“ so Varoufakis, weil sie die Reformen verzögerten.

Die Drohung mit dem Grexit

Varoufakis erzählt auch, dass Jeroen Dijsselbloem, der Präsident der Eurogruppe sich entschied, sich gegen die griechische Regierung zu positionieren.

Er schloss diese gar aus und erklärte öffentlich, die Griechen würden sich auf dem Weg raus aus der Eurozone befinden.

Und das, obwohl die Erklärungen der Eurogruppe normalerweise einstimmig sein müssen. Ihr Präsident kann einfach mal so im Alleingang ein Mitgliedsland rauswerfen.

Anscheinend sagte Dijsselbloem dazu: „Ich bin mir sicher, dass ich das tun kann.“

Die Eurogruppe gibt es juristisch gesehen gar nicht

Als Varoufakis nach einer juristischen Einschätzung fragte, sorgte er damit für Wirbel hinter den Kulissen. Und wissen Sie, was ein offizieller juristischer Experte zu ihm sagte?

Halten Sie sich fest: „Die Eurogruppe gibt es juristisch gesehen gar nicht, es gibt keinen Vertrag, der die Einberufung dieser Gruppe regelt.“

Da fehlen einem die Worte. Fast gar der Verstand dazu, dies zu begreifen.

6. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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