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Zahlungsunfähigkeit der USA: Droht Aktien-Crash?

Das Thema Schuldenkrise ist nicht allein ein europäisches.

Nachdem es in Europa immer weniger von den Medien hochgekocht wird, droht derzeit in den USA die Eskalation der Staatsverschuldung.

Obama steht mit den Republikanern nach wie vor auf Kriegsfuß.

Die USA müssen eigentlich neue Schulden aufnehmen, doch die Republikaner stellen sich quer und beharren auf der gesetzlich fixierten Schulden-Obergrenze von 16,7 Bio. US-Dollar.

Der Ausgang des Streits ist derzeit noch offen.

Wie ernst sollten Sie die Thematik nehmen? Droht eventuell – ähnlich wie im Sommer 2011 – demnächst ein Crash am Aktienmarkt?

Parallelen zu 2011 erkennbar

Die aktuelle Debatte um die Schulden-Obergrenze weckt bei Marktteilnehmern Erinnerungen an das Jahr 2011.

Im Sommer 2011 haben die USA zum 1. Mal in Ihrer Geschichte von einer Rating-Agentur die höchste Bonitätsstufe AAA aberkannt bekommen. Zweifel an der der Schulden-Rückzahlungsfähigkeit des Landes kamen auf.


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Da half es auch erst einmal nur wenig, dass Obama anschließend vor den Mikrofonen verkündet hatte, die USA waren und werden immer ihre Schulden zurückzahlen können.

Die Märkte waren bereits wieder in den Panik-Modus gewechselt. Der amerikanische Leitindex S&P 500 verlor in den ersten August-Tagen 13% seines Wertes. Auch der DAX konnte sich nicht entziehen; Hier ging es sogar um 22% nach unten.

Die Parallelen zum Jahr 2011 sind nicht von der Hand zu weisen. Damals wie heute sind die Marktteilnehmer besorgt um die Schulden-Rückzahlungsfähigkeit der wichtigsten Volkswirtschaft der Erde.

Die Welt ist damals nicht zusammengebrochen, die Aktienmärkte schon – zumindest vorübergehend.

Ich halte es persönlich für mehr als fraglich, ob die USA mit einer bewährten Tradition, auch gegen interne Widerstände die Schulden-Problematik mit der Druckerpresse der eigenen Notenbank zu lösen, ernsthaft in Zahlungs-Schwierigkeiten kommen werden.

Gleiches Thema, andere Vorzeichen

Doch darüber hinaus liegen abseits des Verschuldungs-Problems die Vorzeichen für die Aktienmärkte doch ganz anders gelagert als in 2011.

Ich bin in einem vorangegangenen Artikel bereits darauf eingegangen, dass der Crash in 2011 sich kurz nach dem Ende des Staatsanleihen-Kaufprogramms Quantitative Easing 2 (QE 2) ereignet hat.

Die US-Notenbank FED machte vorerst Schluss mit dem Gelddrucken und die Marktteilnehmer wurden wieder nervös.

Doch die FED hat erst vergangene Woche bekräftigt, dass Sie ohne spürbare Verbesserungen der Konjunktur das Nachfolge-Programm QE 3 nicht vorschnell deutlich zurückfahren wird und weiter Geld drucken wird – ein wichtiger Unterschied zu 2011.

Darüber hinaus sind die Konsens-Erwartungen der Marktteilnehmer zur Konjunktur damals im Vorfeld des Crashs deutlich gefallen.

Ich schenke den Konsens-Erwartungen zur Konjunktur bei meinen regelmäßigen Einschätzungen des mittelfristigen Aktienmarkt-Trends hohe Aufmerksamkeit.

Anders als in 2011, sind diese Konjunktur-Erwartungen in den letzten Monaten angestiegen – ein weiterer wichtiger Unterschied zu 2011.

Fazit

Eine vorübergehende Korrektur an den Aktienmärkten kann für die nächsten Wochen nicht ausgeschlossen werden.

Doch Sie sollten sich für Ihre Entscheidung, wie Sie als mittelfristig orientierter Anleger mit Ihren Aktien und Aktien-ETFs weiter verfahren, nicht zu sehr von der aktuellen Verschuldungs-Diskussion in den USA leiten lassen.

Fokussieren Sie sich stattdessen auf die wesentlichen Bestimmungs-Faktoren für den Aktienmarkt!

Kurzum: Die Konjunktur-Erwartungen steigen immer noch an und die Notenbank druckt weiter Geld. Ein Crash ist somit unwahrscheinlich.

Weiter steigende Aktienkurse bis ins nächste Jahr hinein sind losgelöst von einer eventuellen Zwischen-Korrektur zu erwarten.

26. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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