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Zalando-Aktie: Online-Modehändler will Umsatz verfünffachen

Nach einer langen Schwäche-Phase nach dem Börsengang dürften die Anleger der ersten Stunde mittlerweile wieder aufatmen.

Denn der Kurs der Aktie hat sich mit knapp 38 € deutlich über dem Emissions-Preis (21,50 €) aus dem Herbst 2014 eingependelt.

Lange hatten die Anleger so ihre Zweifel, ob der Online-Händler wirklich profitabel wachsen kann. Die Zahlen belegen, dass zumindest der Sprung in die Gewinnzone keine Eintagsfliege war.

Mit der sportlichen Langfrist-Planung (Umsatz-Verfünffachung) hat Firmenchef Rubin Ritter gestern den Anlegern weitere Hoffnung gemacht, dass die Wachstums-Geschichte noch lange nicht zu Ende ist.

Beeindruckende Geschäfts-Entwicklung

Zu Beginn war Zalando ein auf Schuhe spezialisierter Online-Händler, der sich mit seiner Kampagne „Schrei vor Glück“ und dem kostenlosen Rückversand in der Beliebtheits-Skala der Konsumenten schnell nach oben katapultiert hat.

Für Sie zum Vergleich: Im Jahr 2012 verbrannte der Konzern bei 1,15 Mrd. € Jahres-Umsatz noch 85 Mio. Dollar.

Im letzten Geschäftsjahr (8 Jahre nach der Gründung) ist Zalando zu einem Modehändler mit knapp 3 Mrd. € Umsatz angewachsen.


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Nunmehr in 15 europäischen Ländern aktiv, erreichte die Firma mit der größten europäischen Modeseite einen Gewinn von 122 Mio. €.

Zalando verfolgt die Strategie, das am breitesten aufgestellte Mode-Sortiment online anzubieten, bestehend aus über 150.000 Artikeln und 1.500 Marken.

Der größte Teil des Umsatzes ist auf mittelpreisige Produkte konzentriert.

Schuhe sind nicht mehr alles

Obwohl das Unternehmen als Schuhhändler gegründet wurde, entfällt der überwiegende Teil des Umsatzes inzwischen auf Bekleidung. Der Anteil von Handelsmarken dürfte bei ungefähr 15% liegen.

Mit mittlerweile knapp 19 Mio. aktiven Kunden erreicht der Konzern etwas über 4% der Bevölkerung  ihrer Märkte.

Gestützt wird das Geschäft durch eine hochmoderne Logistik-Infrastruktur (z.B. computeroptimierter Kommissionierungs-Prozess, etc.), durch die 85% von Zalandos aktiven Kunden innerhalb von 750 km erreicht werden kann.

Zalando peilt 20-Mrd.€-Umsatzmarke an

Aber damit nicht genug: Im laufenden Jahr sollen 3,7 Mrd. € Umsatz durch die Bücher gehen. Im 2. Quartal lagen die Erlöse bei 916 Mio. € (+25% zum Vorjahr) – das Vorsteuer-Ergebnis verdreifachte sich auf 77 Mio. €.

Bei der Langfrist-Planung sattelt Firmenchef Ritter aber noch einiges drauf: Ziel ist es, die 20-Mrd.-€-Marke beim Umsatz zu knacken. Dabei sollen den Kunden fast 1 Mio. Produkte angeboten werden.

Zugleich machte Ritter deutlich, dass die Expansion v. a. organisch stattfinden soll. Das bedeutet, der Konzern sieht internes Wachstum als effizienter an als Wachstum durch Übernahmen.

Kleinere Zukäufe wären eher im Software-Bereich denkbar, um die Dynamik voranzutreiben.

Strukturelles Wachstum, aber hohe Bewertung

An dem Wachstums-Potenzial des Online-Handels zweifeln heute die wenigsten. Viele Analysten rechnen weiterhin mit 2-stelligen Zuwächsen.

Hiervon wird auch Zalando als einer der größten Player in Europa profitieren. Allerdings ist die Bewertung nach dem jüngsten Kursanstieg schon deutlich ambitionierter geworden.

Für das kommende Geschäftsjahr liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei über 40 (für 2016 über 60) – für ein Geschäftsmodell mit einer Gewinn-Spanne von unter 5% nicht günstig.

Fehlschläge sollte sich der Konzern in seiner Expansions-Strategie damit besser nicht leisten.

5. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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