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Zinsanstieg voraus: Konsequenzen für Ihr Depot, Vermögen, Aktien und Anleihen

In wenigen Stunden wird die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen – Leitzinsen – in der EU erhöhen. Der Zinssatz steigt, so erwarte ich es jetzt, um 0,25%-Punkte auf 1,5% steigen. Mein Kommentar dazu fällt anders aus als das, was Sie morgen oft lesen werden: das hat auf jeden Fall Folgen.

Zinsanstieg gering – das ist gut

Nicht immer jedoch müssen diese Folgen dramatisch sein. Deshalb sagen die meisten Analysten: nichts passiert. Die Folgen aber sind positiv und werden sich auf Ihr Vermögen auswirken: wenn Sie den Zinsanstieg für Aktien und Anleihen in Ihrem Depot richtig nutzen.

Steigende Zinsen schaden beispielsweise den bis dato bereits emittierten Anleihen. Diese haben in aller Regel einen zu geringen Zins – bezogen auf die neuen Zinsen, die der Markt dann hergibt. Genau dies führt dann zu Kursabschlägen.

Ich rechne – dies als erste Konsequenz aus diesem Kommentar – mit leicht fallenden Kursen bei Anleihen. Wer 10.000 Euro investiert hat, wird vielleicht 50 Euro Kursverluste bei biederen Standardanleihen hinnehmen müssen.


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Aktien profitieren

Spiegelbildlich dazu werden speziell in dieser Situation jedoch Aktien von der Zinsentwicklung profitieren. An sich sind Zinserhöhungen auch für Aktien schädlich: die Finanzierung am Markt wird teurer

Da die Zinserhöhung aber gering ausfallen wird, kommt es auf die Wortwahl an, mit der diese am Donnerstag verkündet wird. Ich rechne damit, dass die EZB sich dezent äußern wird. Kurzfristig können Sie dis sogar im Vorhinein sehr einfach nutzen.

Inflation wird im Mittelpunkt stehen

Bei der Begründung wird Jean-Claude Trichet darauf abstellen, dass die Inflationsrate innerhalb der EU mit 2,7% zu hoch ist. Gleichzeitig macht er darauf aufmerksam, dies erwarte ich mit höchster Sicherheit, dass der Chef der Bank beruhigen wird: die EZB habe die Inflation im Griff.

Daran zweifel ich zwar, die Erklärung soll jedoch die Märkte beruhigen. Deshalb wird er auch das Geldmengenwachstum noch erwähnen: dieses liegt weit unter den Zielmarken. „M3“ wuchs um 2,4%, Ziel- oder Alarmmarke jedoch ist die 4%.

Die Börse wird die Nachrichten als „gut“ einstufen und daher auch den Aktienmärkten grünes Licht geben. Zumindest rechne ich damit, dass die Gewinnmitnahmen nach den Kursgewinnen der vergangenen Tage vergleichsweise gering ausfallen werden.

GeVestor.de empfiehlt: Sie können theoretisch jetzt schon mit den künftigen Daten arbeiten. Die Zinsentwicklung wird auf keinen Fall wesentlich höher ausfallen, sonst würden die Märkte nach der Griechenland“Rettung“ kollabieren. Dies weiß die Europäische Zentralbank EZB – und wird sich disziplinieren.

Die Konsequenzen des Zinsanstiegs für Ihr Depot oder Ihr ganzes Vermögen: kaufen Sie Aktien, verkauen Sie – ohne Panik – Anleihen.

6. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.