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Zinsen in Gefahr? Bank-Einlagensicherung für Kunden wichtig

Vorsicht vor höchsten Angeboten ausländischer Banken für Fest- und Tagesgeld.

Oft sind die Gelder nicht so stark geschützt, wie Sie als Investor dies benötigen.

Denn: Mehr als 100.000 Euro erhalten Sie innerhalb der Europäischen Union im Zweifel bei einer Bankenkrise nicht zurück. Dies entspricht den rechtlichen Bedingungen. Darüber hinausgehende Einlagensicherungen sind freiwillig und daher von den Regelungen der Banken selbst abhängig.

Einlagensicherung überwiegend freiwillig

Dies gilt sowohl für die deutschen Banken als auch für zusätzliche Einlagensicherungen im Ausland.


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Beachten Sie, dass auch in Deutschland der Rechtsanspruch schwierig ist.

Vorsicht: Implosion möglich

Das Bankensystem kann weiterhin jederzeit regelrecht implodieren, wenn es innerhalb der EU noch einmal zu ernsthaften weiteren Zahlungsausfällen kommt. Denn die Banken haben den Staaten – auch und vor allem in Südeuropa – erhebliche Kredite (in Form von Anleihen) eingeräumt.

Das bedeutet: Eine Pleite würde einen Dominoeffekt nach sich ziehen, weil die Banken sich dann ohne staatliche Hilfe kaum selbst retten können. Die Krise 2007/2008 etwa um die IKB und die Kredite an Irland zeigen deutlich, wie schnell sich Probleme ohne Vorwarnung weiter verbreiten können.

Im Einzelnen:

  • Geschützt sind in Deutschland 100.000 Euro. Dieses Geld zahlt die „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken“, die mit dem „freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands“ nichts zu tun hat.
  • Wenn Sie bei ausländischen Banken – mit Sitz in Deutschland – investieren, sieht die Regelung anders aus. Hier müssten Sie prüfen, ob die Bank Mitglied in diesem freiwilligen Einlagensicherungsfonds ist. Auch dort sind 100.000 Euro sicher.
  • Geld erhalten Sie darüber hinaus aber nur dann, wenn die Bank freiwillig versichert ist.
  • Bei Sparkassen und Volksbanken sind Sie weitergehend geschützt – formal ohne Limit nach oben.
  • Die Bank of Scotland ist ein Sonderfall: hier sind derzeit 250.000 Euro sicher, da auch diese Bank dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds beigetreten ist.

GeVestor meint: Für absolute Sicherheit gibt es einen vergleichsweise einfachen Trick. Verteilen Sie – falls Sie das Geld ausländischer Banken im Visier haben – die Einlagen auf mehrere Banken. Jede Bank haftet entsprechend mit 100.000 Euro.

Ein weiterer Trick: Die Einlagensicherung ist bei Gemeinschaftskonten mit 200.000  Euro doppelt so hoch.

Beachten Sie zudem für noch höhere Summen: Wenn Sie mehrere Konten eröffnen wollen, ist es allerdings unerlässlich, mehrere Institute in Anspruch zu nehmen. Die Sicherungen gelten pro Bank pro Kunden.

Ein Zusatzhinweis: Geldanlagen bei Banken sind nicht von dieser Einlagensicherung betroffen. Das heißt: Wenn Sie etwa Zertifikate von Banken getroffen, sind diese anders als landläufig oft behauptet wird nicht durch den Bundesverband der deutschen Banken gedeckt. Daher achten Sie bei Zertifikaten auf die Emittenten.

13. April 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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