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Zinsentwicklung bedrohlich: Bund-Future – Gradmesser und Renditechance

Ein neues Allzeithoch erreichte die Future-Konstruktion „Bund-Future“.

Denn dies ist das Spiegelbild zur allgemeinen Zinsentwicklung in Deutschland.

Sinkt die Umlaufrendite, steigt dieses Future-Papier. Der Terminkontrakt hat jedoch ein technisch bedingtes, fast sicheres Maximum.

Denn sinkt die Umlaufrendite nicht mehr weiter, wird auch diese Konstruktion kaum noch neue Käufer finden können. Die Rendite kann nicht mehr steigen.

Das heißt: Es kommt auf die Zinsentwicklung an, und die spricht für eine Umkehr der aktuellen Bewegung.

Umlaufrendite mit neuen Rekordtiefs

Die Umlaufrendite liegt bei weniger als 1,3 %. So wenig mussten Investoren noch nie für Geld in Deutschland zahlen. Das weitere Kurssenkungs-Potenzial liegt bei wenigen Promille-Punkten.


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Das bedeutet auch, dass der Bund-Future keine großen Kurschancen mehr hat. Umgekehrt ergibt sich damit eine kräftige Chance nach unten.

Zinsen werden steigen

Sobald die Notenbanken das derzeitige Zinsniveau nicht mehr künstlich halten können, wird die Umlaufrendite deutlich steigen (müssen).

Das hat auch für den Bund-Future Folgen, von denen Sie als Investor nur profitieren können:

  • Ausgehend von derzeit ungefähr 143 Punkten kann der Bund-Future fast nur fallen. Dazu lasen wir vor kurzem:
  • Der Bund-Future ist auch aus technischer Sicht extrem überkauft. Das allein erfordert eine technische Gegenreaktion.
  • Die nächste Unterstützung wird in einem Magazin-Beitrag des Analysten bei einem Kurs von 140 erwartet. Fällt dieses Konstrukt auch hier durch, wird es einen Kursrutsch sogar auf 138 oder 137 geben – in den ersten Schritten.
  • Sobald diese Bewegung einsetzt, rechnen Sie mit immer weiter gehenden Verkaufslimits – der Bund-Future steht vergleichsweise schlecht da.

Im Magazin wird ein K.O.-Put empfohlen (VT4UQZ). Wir meinen: Wenn möglich, sind Optionsscheine noch die bessere Variante. Denn diese kennen keine K.O.-Schwellen.

Wer ansonsten auf steigende Zinsen setzen möchte, kann dies am besten mit geeigneten Mischfonds. Denn in der aktuellen Situation profitieren Investoren auch dann, wenn Aktien-Unternehmen unter steigenden Zinsen etwas leiden sollten.

Die Werte sind so niedrig, dass die Unternehmen längst hinreichend Finanzierungsquellen zu günstigen Konditionen sichergestellt haben.

Daher ist, anders als in anderen Situationen, keine Panik am Aktienmarkt zu befürchten, wenn die Zinsen etwas steigen.

Vor allem aber gilt: Anleihen werden in dem Fall unattraktiver, sodass steigende Zinsen den Kapitalstrom Richtung Aktien lenken werden.

Dies gilt besonders für den deutschen Markt, bei dem der DAX mit neuen KGV-Rekordtiefs glänzt.

Fazit

Falls Sie einen geeigneten Put-Optionsschein für sich finden (hinsichtlich Laufzeit und Hebel), können Sie den guten Gewissens kaufen.

Die Chance auf eine hohe Rendite am Zinsmarkt ist gut. Der Bund-Future wird fallen. Optionsscheine finden Sie auf den gängigen Anbieter-Seiten im Internet.

15. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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