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Zinserhöhung in den USA nicht vor dem 2. Quartal 2015

In den Börsenmedien lesen Sie oft, dass Zinserhöhungen durch die Notenbanken Gift für den Aktienmarkt seien.

Entsprechend sensibel reagieren die Anleger auf jede Andeutung der Notenbanker über einen möglichen Zinsschritt nach oben.

Entsprechend macht sich aber auch schnell Erleichterung breit, wenn die Notenbanken verkünden, dass Zinserhebungen – zumindest vorerst – ausbleiben werden.

Neuestes Beispiel

So auch am Mittwoch: Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank FED, hat sich über eine erste Zinserhöhung äußerst vorsichtig geäußert. Die Aktienkurse zogen anschließend am Mittwochabend und am Donnerstag deutlich an.

Die FED werde demnach sehr geduldig vorgehen und vor einer Zinsanhebung abwarten, ob sich die zuletzt so starke US-Wirtschaft weiter erholt.

Später ergänzte sie, dass ein 1. Zinsschritt wohl nicht auf den nächsten beiden Sitzungen beschlossen werden wird. Diese finden im Januar und März 2015 statt.

Keine Zinserhöhung also vor dem 2. Quartal 2015? – Zumindest geht dies aus den Worten von Janet Yellen hervor. Doch die FED ist auch für kurzfristige Überraschungen gut.

Wie schätzen professionelle Marktbeobachter die Wahrscheinlichkeit für eine zeitnahe Zinswende ein? Und welche Konsequenzen würden sich aus einer Zinsanhebung für Sie als mittel- bis langfristig orientierter Anleger ergeben?


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Fondsmanager halten erste Zinserhöhung im 2. Quartal für wahrscheinlich

Gemäß einer monatlichen Umfrage von Merrill Lynch/Bank of America unter Fondsmanagern ist die Mehrzahl der Befragten im November noch von einer 1. Zinserhöhung im 3. Quartal ausgegangen – knapp vor dem 2. Quartal.

Ein noch späterer Zinsschritt wurde mehrheitlich als unwahrscheinlich angesehen.

Betrachten Sie zu den Umfrage-Ergebnissen den folgenden Chart:

Umfrage unter Fondsmanagern zum Zeitpunkt der 1. Zinsanahebung

ML_Zinserhöhung_USA

Quelle: Merrill Lynch/Bank of America

In hellblau sehen Sie die Umfrage-Ergebnisse aus dem Monat November, in dunkelblau die Dezember-Ergebnisse.

Wie Sie sehen, haben die befragten Fondsmanager im Dezember reagiert. Inzwischen geht die Mehrzahl der Befragten bereits von einer 1. Zinsanhebung im 2. Quartal aus.

Zinserhöhungen nicht zwangsläufig schlecht für den Aktienmarkt

Wäre eine frühe Zinsanahebung für Sie als langfristiger Aktien-Anleger wirklich eine schlechte Nachricht? Vielleicht haben Sie Aussagen im Hinterkopf, nach denen steigende Leitzinsen Gift für den Aktienmarkt seien.

Kredite würden sich durch steigende Leitzinsen verteuern und die Wirtschaft somit abwürgen – mit den entsprechend negativen Konsequenzen für den Aktienmarkt.

Doch aus meiner Sicht greift die Sichtweise „steigende Leitzinsen = fallende Aktienmärkte“ zu kurz. Führen Sie sich vor Augen, was eine Notenbank mit einer Zinsanhebung eigentlich bewirken möchte!

Das Ziel ist hierbei, Überhitzungs-Gefahren einer boomenden Volkswirtschaft durch die frühzeitige Verteuerung von Krediten entgegenzuwirken.

Voraussetzung für eine Zinsanhebung ist also, dass die Notenbank ganz klar zu dem Schluss kommt, dass die Wirtschaft brummt. Erst dann wird sie gegensteuern.

Solange die Konjunktur noch dynamisch anzieht, besteht allerdings auch keine größere Gefahr für die Aktienmärkte, selbst wenn die Zinsen angehoben werden sollten.

Der letzte Zinserhöhungs-Zyklus belegt dies eindrucksvoll: Von Mitte 2004 bis Mitte 2006 hat die FED den Leitzins mehrfach angehoben.

Von Mitte 2004 dauerte es jedoch noch 3 Jahre (!) bevor der Aktienmarkt sein Top ausbildete und in den Abwärtstrend überging. Die Rezession begann sogar erst in 2008.

Mein Fazit

Lassen Sie sich durch eine Leitzins-Erhöhung nicht verunsichern – egal ob sie tatsächlich im 2. Quartal 2015 passiert oder erst etwas später!

Aus meiner Sicht hat der Aktien-Bullenmarkt – ähnlich wie in 2004 – wahrscheinlich noch einige Jahre mit steigenden Kursen vor sich.

19. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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