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Zinssätze für Spanien und Italien explodieren

Meldung aus Südeuropa: „Spaniens Schulden vor der magischen Zinsgrenze“.

So konnten Sie es vor wenigen Stunden lesen – fast so, als sei die Nachricht erfreulich.

Die Wahrheit lautet: die Schwierigkeiten nehmen zu. Die Zinsen explodieren wie schon in Griechenland.

Einzig die EZB (europäische Zentralbank) kann die Anleihen derzeit noch zu günstigeren Konditionen kaufen. So drückt sie die Zinsen. Vor den Folgen dieser Politik für Zinsen in Italien, Spanien oder Deutschland warnen wir.

Denn: die künstlich niedrigeren Zinsen machen sich an anderer Stelle wieder bemerkbar. Sobald die Zinsen nicht mehr die wahren Verhältnisse am Markt widerspiegeln, entstehen automatisch Blasen. E

in Beispiel: die niedrigen Zinsen in den USA hatten über Jahre dazu geführt, dass am Immobilienmarkt Häuser gekauft wurden, die einzelne Haushalte sich an sich nicht mehr haben leisten können.


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So kam es, dass die Makler Geschäfte beschrieben, bei denen Sie noch nicht einmal mehr aus dem Auto aussteigen mussten, wenn sie mit Kunden vorfuhren. Diesen Tatsachenbericht erhielt unsere Redaktion vor Jahren aus Florida.

Teilweise konnten sich Haushalte zudem über den Wert der Immobilie hinaus verschulden – zu Zinsen, die lächerlich niedrig, aber variabel waren. Hier fängt die Falle an.

Die Wahrheit kommt ans Tageslicht

Zinsen – die Preise für das Geld – lassen sich über einen bestimmten Zeitraum künstlich niedrig halten. Dauerhaft aber kommt die Wahrheit über den Wert des Geldes und der gekauften Objekte ans Tageslicht.

So war es auch in den USA:

Die Zinsen waren variabel. Nach Ablauf von beispielsweise zwei Jahren konnten die Banken festlegen, ob sie höhere Zinsen bräuchten als bis dato. Genau diese Anpassungen aber haben den halben Mittelstand in den USA belastet. Achtung:

Variabel sind die Zinsen bei uns in Deutschland oft nicht. Aber: Gerade bei Immobilienkrediten geht es Jahre später um Anschlusskredite. Dies ist eine andere Variante der Zinslügen.

Dasselbe Problem wird sich in den kommenden Jahren noch in Spanien, Italien oder Frankreich stellen: die Zinsen steigen jetzt und belasten Privathaushalte in den kommenden Jahren. Rechnen Sie mit einer erheblichen Belastung für die konjunkturelle Entwicklung in der EU-Zone.

  • Die eigentlichen Schwierigkeiten aufgrund der Finanzkrise beginnen erst jetzt: mit steigenden Zinsen.
  • Wer jetzt auf Kredit bereits Objekte wie Immobilien gekauft hat, kann in einigen Jahren die Rechnung der aktuellen Zinspolitik erhalten – Anschlusskredite werden teurer.
  • Höhere Zinsen werden sich auch in steigenden Preisen an diversen Märkten niederschlagen. Rechnen Sie mit einer Preisinflation, die über die aktuellen Werte (weit) hinausgeht.

Aus diesem Grund bezeichnen wir die starke Zinsdifferenz zwischen Spanien oder Italien auf der einen Seite sowie Deutschland auf der anderen Seite als Zinslüge. Die Preise zeigen immer noch nicht an, wie es künftig auch in Deutschland aussehen wird.

GeVestor meint: Nehmen Sie die Zinsentwicklung als letzte Warnung vor den nächsten Auswirkungen der Krise. Wir rechnen mit ernsthaften Schwierigkeiten innerhalb der EU-Zone bereits in den kommenden Monaten.

Einzige Hilfsmaßnahme: Sachwerte wie Immobilien und Aktien.Deren Preise werden bei dieser Inflation mit anziehen.

Denn: Noch steht genügend Geld parat, dass die Akteure unterbringen werden. Die derzeitige Massenflucht in bundesdeutsche Anleihen wird angesichts der Minizinsen von teils weniger als 1% – je nach Laufzeit – schnell beendet sein.

Sachwerte aber werden wir Ihnen nennen.

18. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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