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Zurück in die 1990er?

Ich würde fast jede Wette eingehen, dass Sie schon einmal ein Produkt dieses Unternehmens in den Händen hielten.

Wer bis 2008 mobil telefoniert hat, kam um Geräte des finnischen Herstellers Nokia nicht herum. Doch dann läutete Apple die Touchscreen-Revolution ein und Nokia war schnell abgemeldet.

Doch das Unternehmen ist wieder da. Zwar nicht als Hersteller von Mobiltelefonen, doch in anderer, wichtiger Funktion. Dies zeigt, totgesagte leben manchmal eben doch länger!

Das Technologie-Unternehmen Nokia hat den Anschluss an das Smartphone-Geschäft verpasst.

Mit dem Verkauf der einst florierenden Handy-Sparte an Microsoft hat sich der Konzern auf seine Netzwerk-Dienste (NSN) spezialisiert. In den Schwellenländern setzt Nokia auf den Vertrieb von klassischen Telefonen.


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Folgt der Smartphone-Schock 2.0?

Nokia befindet sich derzeit in einer schwierigen Umstrukturierungs-Phase. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden viele Geschäfts-Bereiche weiterveräußert und neue Unternehmen hinzugekauft.

Daher sind die Zahlen nur unter sehr strengem Vorbehalt vergleichbar. Durch die Übernahme von Alcatel-Lucent hat sich der Umsatz fast verdoppelt.

Im Gegenzug sind für Nokia sehr hohe Sonderkosten angefallen. Unterm Strich musste Nokia sogar einen Fehlbetrag von 0,21 € pro Aktie ausweisen.

Die Integration des ehemaligen Konkurrenten kommt dafür aber gut voran. Dennoch muss Nokia dringend auf die Kostenbremse drücken.

Die Konkurrenz ist immer noch viel zu groß; besonders Ericsson und Huawei machen Nokia kräftig Druck.

Daher peilt Nokia an, bis zu 15.000 Stellen abzubauen. Durch weitere Effizienz-Programme sollen jährlich bis zu 1,2 Mrd. € eingespart werden.

Wir sind eher skeptisch. Durch den harten Wettbewerb und das rückläufige Marktvolumen kann Nokia nicht auf seine wichtigen Marketing-Konzepte verzichten.

Ein Lichtblick ist hier aber das einst so mächtige Handy-Geschäft. Auch wenn weite Teile an Microsoft verkauft wurden, erleben die klassischen Handys in der 3. Welt und in Indien ein echtes Comeback.

Mit der schnell fortschreitenden Technik wird dieses Potenzial aber auch bald erschöpft sein. Dann werden wieder innovative Smartphone-Konzerne den Markt dominieren.

Aufgrund der Risiken erwarten wir nur eine durchschnittliche Kursentwicklung.

Lassen Sie sich nicht vom Namen blenden!

Obwohl die Aktie mit einer Dividendenrendite von 4,9% auf den 1. Blick wie eine gelungene Turnaround-Geschichte klingt, sollten Anleger eher Vorsicht walten lassen.

Zwar ist die Pleite vom Tisch, doch agiert Nokia noch immer in einem schweren Umfeld. Lassen Sie sich bitte nicht von Geschichten rund um den Neustart der einstigen Kult-Marke leiten. Nokia ist ein Unternehmen wie jedes andere auch.

4. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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