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Zurückhaltung wegen Fed und Alcoa

Die schlechte Nachricht zuerst: Am Mittwoch ging es wieder abwärts. Die gute Nachricht jedoch: Trotzdem konnte der Dax die 12.000er-Linie verteidigen.

Vor anstehenden US-Nachrichten ließen sich die Anleger nicht so recht aus der Reserve locken. Der Dax schloss 0,7 Prozent schwächer bei 12.035 Punkten.

Vor allem aus zwei Gründen übten sich die Frankfurter Investoren in Zurückhaltung. Am Abend wurde das Protokoll der März-Sitzung der US-Notenbank veröffentlicht – ein Termin mit besonderer Brisanz angesichts der zuletzt überraschend schwachen Arbeitsmarktentwicklung.


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Es bleibt bei der Zinsanhebung

Inzwischen ist klar: Die Fed wird an ihrer geplanten Zinserhöhung festhalten, womöglich auch schon zur Jahresmitte hin. Trotz des zuletzt tristen Jobmarkts ist der Juni als möglicher Termin einer ersten Zinserhöhung noch nicht vom Tisch. Allerdings wurde erneut bekräftigt, dass ein solcher Schritt jeweils konjunkturabhängig erfolgen müsse.

Neben der Fed rückten auch die Unternehmen wieder in den Mittelpunkt. Der US-Aluminiumkonzern legte am Abend seine Zahlen vor und eröffnete damit die Bilanzsaison. Trotz der Befürchtungen, der starke US-Dollar könnte die Geschäfte der US-Unternehmen belasten, konnte Alcoa erst einmal punkten: Der Konzern fuhr im ersten Quartal satte Gewinne ein.

Lufthansa-Aktie schafft Tagessieg

Doch das wussten die Dax-Anleger im Handelsverlauf freilich noch nicht. Im schwachen Marktumfeld verzeichneten nahezu alle Einzelwerte Tagesverluste. Einzig die zuletzt häufig geschassten Aktien von Adidas und Lufthansa konnten gegen den Trend zulegen.

Der Sportartikelhersteller freute sich über ein Plus von 0,6 Prozent, während die Airline mit einem Aufschlag von 1,8 Prozent den Tagessieg einfahren konnte. Minimal positiv behaupteten sich auch Merck, Commerzbank und K+S, deren Papiere sich um bis zu 0,2 Prozent verteuerten.

Autobauer und Energiewerte auf den Verkaufslisten

Am unteren Dax-Ende fanden sich die Autobauer wieder. Daimler und Schlusslicht BMW verzeichneten Abschläge von 1,3 beziehungsweise 1,4 Prozent nach negativen Analystenkommentaren. Volkswagen und Continental schlossen mit 0,1 und 0,4 Prozent ebenfalls im Minus.

Auch die Energiewerte gehörten erneut zu den Verlierern. Eon-Aktien gaben um 1,2 Prozent nach, Konkurrent RWE verlor 0,8 Prozent.

Berichtsaison läuft an

Während die Berichtsaison in den USA nun anläuft, lassen sich deutsche Unternehmen noch etwas Zeit, ehe sie einen Blick in ihre Bücher gewähren. Die zweite Wochenhälfte dürfte am Parkett dementsprechend ruhig verlaufen.

Nach wie vor suchen Anleger noch nach einer Richtung – einerseits gilt der Dax als zu schnell zu hoch gestiegen, andererseits gibt es keine gravierenden Verkaufsargumente. Ob sich das mit den Geschäftszahlen für das erste Quartal ändern wird, bleibt abzuwarten.

9. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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