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Zustands-Beschreibung Deutsche Bank: Bullshit!

Nun also die Deutsche Bank – pleite? – Vielleicht.

Zumindest lassen die Beschwichtigungen durch den Vorstand der Deutsche Bank und von Top-Managern aus der Wirtschaft, die Sie am Wochenende lesen konnten, nichts Gutes ahnen.

Im Fußball wird es oft dann für den Trainer kritisch, wenn der Vorstand ihm das Vertrauen ausspricht.

Auch in der Politik wackelt oft ein Minister-Stuhl, wenn die Regierung dessen Inhaber den Rücken stärkt. Nun also die Beschwichtigungen zur Deutschen Bank durch die Top-Manager.

Deutsche Bank-Aktie: Katastrophale Kurs-Entwicklung

Vielleicht erinnern Sie sich? Im Frühjahr 2007, also vor dem Banken-, Finanz- und Aktien-Crash, notierte die Deutsche Bank-Aktie noch über 100 €.

Ende letzter Woche rutschte sie unter 10 € je Aktie. Die anschließende Erholung auf 11,57 € wurde von der Börse gefeiert.

Unsinn! Das liegt immer noch rund 90% unter dem Hoch vom Frühjahr 2007. Die Deutsche Bank-Aktie droht zum Pennystock zu werden. Ein Zocker-Papier ist sie allemal.

Deutsche Bank-Aktie: Absturz kommt nicht überraschend

Überraschend? Vielleicht für den einen oder anderen Politiker, der sich am vergangenen Wochenende zu Wort gemeldet hat.

Für kritische Börsianer war es aber eine logische Folge des Nichtstuns im Finanzwesen und in der Politik sowie wegen der Bilanz-Tricksereien, die aus berufenem Mund „Bullshit“ genannt wurden (dazu gleich mehr).

Ich warne an dieser Stelle seit Jahren vor den Banken.

134-mal über Bullshit geschrieben

Nach dem Banken-, Finanz- und Aktiencrash der Jahre 2008 / 2009 habe ich Ihnen 134-mal Kommentare geschrieben, die das Wort „Bank“ im Titel trugen.

Wenige Beispiele:

  • Banken-Verluste – ein Fass ohne Boden

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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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  • Bank-Bilanz: Der nächste Crash ist vorprogrammiert
  • Eine wahre Geschichte von Bankern, Bangstern und Pistolen
  • Banken-Krach: Der nächste ist gewiss
  • Banker lügen und betrügen, die endlose Fortsetzungs-Geschichte
  • Drohen Banken-Pleiten in Deutschland?
  • Schlimmer geht’s nimmer: Bundesbank warnt vor Banken
  • Nach Kritik von Heißmann: Deutsche Bank hinterfragt Geschäftsmodell
  • Lösung der Banken-Krise: Banker sollten persönlich haften
  • Bank-Aktien nur für Zocker geeignet
  • Banken: Sie zocken als wäre nichts gewesen
  • Das unhaltbare Versprechen: „Nie wieder Steuergelder für Banken-Rettung“
  • VW und Deutsche Bank: Zahlen sind Bullshit

Zu „Bullshit“:

So nannte Charlie Munger die Möglichkeiten, Bilanzen zu manipulieren. Charlie Munger ist der Partner von Warren Buffett. Ein Zitat aus so berufenem Mund möchte ich nicht verändern.

Deshalb meine harte Ausdrucksweise. Muss ich das Wort „Bullshit“ übersetzen? Elegant könnte ich sagen, es heißt Unsinn. Exakt übersetzt heißt es aber: Bullenschei*e.

Kauft Erdogan die Deutsche Bank?

Am Wochenende konnten Sie in den Medien die Frage lesen, ob die Türkei die Deutsche Bank kauft. Auch von China als möglichem Käufer konnten Sie lesen.

Aktienkurse um 10 – 11 € liegen auf jeden Fall deutlich unter dem Buchwert des Zocker-Hauses, sorry: der Deutschen Bank – ein Schnäppchenpreis.

Es ist bezeichnend, dass die Deutsche Bank im Internet wie eine Klitsche behandelt wird, die man „mal eben“ verscherbeln kann.

Bullshit

Crash der Deutsche Bank-Aktie, Strafen im 2-stelligen Milliarden-Bereich, tausende offene Rechtsstreitigkeiten, in fast jedem Manipulations- und Betrugs-Skandal von Banken an prädestinierter Stelle beteiligt, Hausdurchsuchungen …

Ohne die Deutsche Bank zu meinen, hat Charlie Munger den Zustand der Deutschen Bank treffend in einem Wort zusammengefasst: Bullshit!

Zum guten Schluss: Am 04.10.1797, also heute vor 219 Jahren, kam der Schweizer Schriftsteller und Pfarrer Albert Bitzius (Pseudonym: Jeremias Gotthelf) zur Welt.

Er schrieb:

„Schwerer Anfang ist zumeist zehnmal heilsamer als leichter Anfang.“

Für die Börse gilt das allemal. Denn ein zu leichter Anfang führt oft zu Leichtsinn. Das ist der Anfang vom Ende.

Auch, damit der Anfang nicht zu schwer wird, schreibe ich meine täglichen Kommentare. In der Hoffnung, dass mir mein Bemühen gelingt, sende ich Ihnen beste Grüße.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

4. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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