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Zwangsanleihe voraus – die Zeichen der Krise mehren sich

Welch ein Vorschlag aus dem DIW, dem deutschen Institut für Wirtschaftsforschung:

Eine Zwangsanleihe für Reiche soll die kommenden Krisenmonate bewältigen helfen, wenn es nach den Wirtschaftsexperten geht.

Der Staat braucht Geld, eingefordert wird „Solidarität“ und Reiche können dies entbehren. Ob Sie sich zu den „Reichen“ zählen oder nicht, spielt an sich keine Rolle.


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Die Diskussion an sich ist brisant und fordert dazu auf, dass Sie sich bei der Langfristvorsorge dagegen strikt wehren. Mit Sachwerten erzielen Sie dabei die besten Renditen.

Wer ist „reich“?

Zunächst ist der Vorschlag charmant, wenn Sie nicht „reich“ sind. Nur: sollte eine derartige Abgabe in Deutschland durchsetzbar sein, wird es riskant für alle, die überhaupt Vermögen halten. Denn ein starker Staat kann die betreffenden Grenzen jederzeit herabsetzen und definiert selbst, was „Vermögen“ ist und welche Bestandteile dabei überhaupt gezählt werden.

Es gibt zahlreiche historische Beispiele, dass Vermögenssteuern oder –abgaben über diejenigen, die „besonders“ profitieren, die Staatskasse auffüllen sollen. Dies kann Gold betreffen, Immobilien oder eben – wie hier vorgeschlagen – alle Vermögensbestandteile.

Wir meinen: da jederzeit solche Abgaben eingeführt werden können, investieren Sie in verschiedener Weise in Sachwerte.

  • Aktien: Wer in Aktien investiert, kann nach normalen unternehmerischen Gesichtspunkten den Wert der Vermögenstitel kaufmännisch vorsichtig kalkulieren, also zu niedrigen Einstandskursen. Die Chance darauf, dass bei eventuellen Vermögens-Rechnungen Aktienbestände hochgerechnet werden, halten wir für vergleichsweise gering.
  • Aktien bieten sich auch deshalb an, weil Zwangsanleihen automatisch zu weiteren Krediten im Finanzsystem führen – und sich die Geldmenge dabei weiter erhöhen würde. Das heißt: diese Maßnahmen heizen die Inflation kräftig an.
  • Edelmetalle: Wir haben seit langem empfohlen, Edelmetalle vor allem in physischer Form zu halten. Bedenken Sie bitte, dass Käufe im Wert von weniger als 15.000 Euro auch anonym vonstatten gehen können. Wer sein Gold oder Silber dann bei Banken lagert, müsste allerdings mit entsprechender Buchführung rechnen.
  • Immobilien: angesichts niedriger Zinsen sind Investitionen in Betongold eine der sichersten Schutz-Anlagen vor Zwangs“anleihen“ oder –abgaben. Über hohe Grunderwerbsteuern – künftig – oder Grundsteuern können auch Immobilien-Investoren wie historisch häufig belangt werden. Bedenken Sie allerdings:
  • Die Wertermittlung fusst immer noch auf historischen Daten, die dementsprechend relativ niedrig sind. Zudem haben heutzutage viele Entscheidungsträger aus Politik und Bürokratie selbst Immobilien. Diejenigen, die über entsprechende Abgaben befinden, stimmen also gleichzeitig über ihr eigenes Vermögen ab.
  • Der Anreiz, Immobilien hoch zu „besteuern“ oder mit Abgaben zu belegen, ist demnach vergleichsweise niedrig.

Bedenken Sie bei allen Investitionen in Sachwerte bitte, dass Sie im Zweifel bei eigenen Auskünften immer einen Datenabgleich des Finanzamtes mit der Bank befürchten müssten. Es lohnt sich daher nicht, etwa Auslandsdepots, die über heimische Banken abgerechnet werden – etwa bei Dividenden-Zuflüssen – zu verschweigen.

Besser ist unserer Meinung nach eine aktive Strategie: Immobilien, Edelmetalle und Aktien in einem gesunden Mix.

Mehr zum Thema: Zwangsanleihe 1922: Der Staat schröpft seine Bürger

11. Juli 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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