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Artikelserien

Maklerrecht: Im Auftrag der Immobilie

von David Gerginov

Heuern Sie einen Makler an, dürfen Sie gewisse Leistungen erwarten. Doch welche sind das genau? Und was ist erlaubt und was nicht? > Mehr

Immobilien

Immobilien als Investment sollte man meiden

von Günter Hannich

Viele Investoren setzen aktuell auf Immobilien. Doch die haben viel mehr Risiken, als oft angenommen wird. Experte Rolf Morrien klärt auf: > Mehr

Immobilien

Ich warne Sie vor Immobilien

von Günter Hannich

Immer mehr Investoren setzen auf Immobilien als Krisenschutz. Doch meiner Einschätzung nach sind Immobilien dafür nicht geeignet – darum: > Mehr

Richterhammer im Vordergrund, Im Hintergrund ein Spielzeughaus
Immobilien

Was bedeutet der Verkehrswert für Hauskäufer?

von Peter Hermann

Zum 1., zum 2. und zum 3. – bevor der Zuschlag bei einer Zwangsversteigerung erteilt wird, spielt der Verkehrswert eine wichtige Rolle. > Mehr

Immobilien

Diese 10 Punkte gehören in das Protokoll einer Wohnungsübergabe

von David Gerginov

Das Übergabeprotokoll einer Wohnung hilft bei einem Mieterwechsel, den Zustand der Wohnung festzuhalten. Dazu zählen Schäden oder Zählerstände. > Mehr

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Lärmbelästigung oder normale Geräusche? Für Mieter gelten Ruhezeiten

von David Gerginov

Eine Ruhestörung zu bestimmten Zeiten durch ihre Nachbarn ist für viele Mieter nervig. Dabei ist aber nicht jedes Geräusch eine Ruhestörung. > Mehr

6% Rendite vor Steuern möglich© Kara - Fotolia
Immobilien

So funktioniert die Sparphase beim Bausparvertrag

von David Gerginov

In der Ansparphase eines Bausparvertrags können Sonderzahlungen, Wohnungsbauprämien und vermögenswirksame Leistungen die Laufzeit reduzieren. > Mehr

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Immobilien als langfristige Anlageoption

Immer dann, wenn traditionelle Finanzprodukte wie Aktien oder Anleihen starken Schwankungen unterliegen, kommt es zu regelrechten Fluchten der Anleger in andere Werte.

Dazu gehören zum Beispiel Immobilien, denn als reale Objekte ermöglichen sie gerade auf langfristige Sicht relativ sichere Einnahmen.

Die Ermittlung des Sachwertes

Ebenfalls relevant ist dies im Falle einer Erbschaft, denn stellen Sie sich das Folgende vor:

Der verstorbene Großvater vererbt Ihnen ein hübsches Häuschen am Stadtrand und nun müssen Sie sich entscheiden, ob sie das Haus direkt verkaufen, vermieten oder anderweitig nutzen wollen.

Doch da stellt sich bereits das erste größere Problem: Wie finde ich heraus, ob und wie viel eine bestimmte Immobilie an Wert besitzt?

Diese Frage ist nicht unwesentlich für eine Investitionsentscheidung und kann leider nicht pauschal beantwortet werden.

Tatsächlich bewerten Experten Immobilien als so genannte dynamische Wirtschaftsgüter, weil ihr Wert von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist.

Der erste Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, ist der reine Sachwert. Der Sachwert bestimmt sich in erster Linie durch die Herstellungskosten nach aktuellen Maßstäben, sprich also den Baukosten für die entsprechende Quadratmeterfläche, das Baumaterial, Baunebenkosten, einzelne Bauteile und Außenteile.

Wichtig dabei ist, dass nur die reinen Baukosten berücksichtigt werden und nicht die so genannten Baunebenkosten, also Honorare von Architekten, Behördengebühren und eventuelle Finanzierungskosten.

Wertminderung durch Alter der Immobilie

Als nächstes muss dieser aktuelle Bauwert allerdings je nach Alter der Immobilie vermindert werden, denn sie wurde ja höchstwahrscheinlich nicht just vor ein paar Tagen fertiggestellt.

Die Berechnung der Wertminderung erfolgt in der Regel bezogen auf die Restnutzungsdauer des Gebäudes.

Maßgebend ist also nicht das tatsächliche Alter des Gebäudes, sondern die zu erwartende Restnutzungsdauer, wobei man von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 80 bis 100 Jahren ausgeht.

In standardisierten Listen von Sachverständigen kann die Wertminderung durch Alter einfach abgelesen werden. Zusätzliche Wertminderungen können dann noch durch besondere Schäden oder Baumängel entstehen.

Location, Location, Location

Als letztes müssen natürlich noch weitere Faktoren zur Ermittlung des Bodenwertes herangezogen werden.

Dazu gehört die Verkehrs- und Geschäftslage, die Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen und die Größe des umliegenden Grundstücks, also zum Beispiel eines Gartens oder einer anderen Grünfläche.

Wenn alle diese Punkte berücksichtigt werden, kann ein Sachverständiger nicht nur den aktuellen Sachwert der Immobilie ermitteln, sondern auch Schätzungen über eine theoretische Miethöhe anstellen.

Für die optimale wirtschaftliche Ausnutzung einer geschenkten oder ererbten Immobilie stehen allerdings noch einige zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung, über die man sich im Fall der Fälle informieren sollte.

Hier auf GeVestor erhalten Sie alle notwendigen Hintergrundinformationen dazu.

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