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		<title>GeVestor.de</title>
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		<description>Financial Publishing Group</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 20:44:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Lufthansa mit Übernahme-Interesse in Portugal</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/lufthansa-mit-uebernahme-interesse-in-portugal-553042.html</link>
			<description>Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa hat Übernahme-Interesse an der portugiesischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa hat  Übernahme-Interesse an der portugiesischen Fluggesellschaft TAP. 
Der Konkurrent  befindet sich aktuell noch im Staatsbesitz, soll jedoch privatisiert werden. 
Bei diesem Privatisierungsprozess sucht Portugal seit  einiger Zeit Interessenten, zu denen auch die Lufthansa gehört. ein  Lufthansa-Unternehmenssprecher sagte, dass man sich den Star Alliance-Partner  „anschauen“ werde.
<h2>Lufthansa  mit operativen Schwierigkeiten</h2>
Eigentlich hat Lufthansa sich einen Sparkurs verordnet.  3.500 Stellen sollen gestrichen werden, um die 2,3 Mrd. Euro hohe Schuldenlast  zu reduzieren und das Unternehmen wieder effizienter zu machen.
Die Branche gilt als schwierig. Erst vor kurzem musste  der amerikanische Konkurrent American Airlines in die Insolvenz flüchten. Auch  andere Branchen-Kollegen haben in dem hart umkämpften Markt größere  Schwierigkeiten. 
<h2>Übernahme  als Strategie zu mehr Effizienz</h2>
Es ist verständlich, dass die Lufthansa sich trotz des  Sparkurses TAP anschauen möchte. Die Airline gilt aufgrund der hohen Nachfrage  nach Brasilien-Flügen als hoch interessant und würde die Wettbewerbsposition  der Deutschen stärken.
Lufthansa wäre also nicht der herzlose Bieter, der  Angestellte rausschmeißt, um das Geld für Übernahmen zu verjubeln. Vielmehr  besteht ein Zwang nach mehr Effizienz, um weitere Entlassungen zu verhindern. 
Strategisch nachzuvollziehen wäre der Deal für die im  internationalen Vergleich auf Platz 6 rangierende Fluggesellschaft.
<h2>Mehrere  Bieter buhlen um die hübsche Tochter</h2>
Lufthansa ist mit dem Übernahme-Interesse jedoch nicht  allein. Seit Mitte April hätten sich auch andere Fluggesellschaften bei TAP  gemeldet. Dazu zählt unter anderem die zu British Airways gehörende IAG.
IAG befindet sich auf einem Expansionskurs und hat  womöglich eine größere Zahlungsbereitschaft als die Deutschen. Es ist daher  aktuell nur Spekulation, ob die Lufthansa letztendlich wirklich den Zuschlag  für TAP bekommt. 
<h2>Privatisierung  als Maßnahme gegen die Verschuldung</h2>
Je mehr Interessenten sich um TAP schlagen, umso besser  für das schuldengeplagte Portugal. Der jetzt eingeleitete Privatisierungskurs  ist Teil eines Maßnahmen-Pakets, um die Verschuldung des Landes zu reduzieren. 
Darüberhinaus war der Verkauf auch Bedingung für die  Gewährung von Hilfszahlungen aus dem EU-Rettungsschirm und des internationalen  Währungsfonds.
<h2>Übernahmen  sind nicht immer lohnend</h2>
Die Konsolidierung in der Luftfahrtbranche geht weiter.  Der Sektor hat bereits in jüngster Zeit mehrere Übernahmen erlebt und es gibt  keinen Zweifel, dass der Trend in der fragmentierten Branche anhalten wird. 
Die Flucht in die Größe kann jedoch auch nach hinten  losgehen. Lufthansa hat vor zwei Jahren die Mehrheit an der britischen Fluggesellschaft  British Midland übernommen, die ebenfalls als strategisch interessant galt.
Letztendlich hat sich der Kauf nicht gelohnt. Im April  wurde die Gesellschaft weiterverkauft. Käufer war IAG, die jetzt ebenfalls TAP  übernehmen will. 
Es bleibt aber festzuhalten, dass TAP nicht mit Britisch  Midland zu vergleichen ist. British Midland war in einem „schwierigen Zustand“  – TAP dagegen ist wirklich strategisch interessant.]]></content:encoded>
			<category>Aktien</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 20:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berkshire Hathaway und die Zeit nach Warren Buffett</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/berkshire-hathaway-und-die-zeit-nach-warren-buffett-553032.html</link>
			<description>Investoren-Legende Warren Buffett ignoriert politische Krisen und andere Schlagzeilen. Aktionäre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Griechenland-Krise  sorgt am Aktienmarkt weiterhin für Verkaufs-Druck.
Kurzzeitig sackte der DAX  heute auf 6.300 Punkte ab.
Im Endspurt konnte das  Minus fast ausgeglichen werden. Der DAX schloss bei 6.384 Punkten. Für  Rückenwind sorgten gute Konjunkturdaten aus den USA. Der Immobilienmarkt erholt  sich und auch die Industrieproduktion läuft besser als erwartet.
Aufgrund der politischen  Unsicherheit in Europa und der langsamen, aber stetigen Erholung der  US-Wirtschaft habe ich zuletzt in meinem Börsendienst „Der Depot-Optimierer“  den USA-Anteil deutlich ausgebaut.
<h2>Politische Spielchen lenken Aktionäre nur ab</h2>
Dazu beigetragen hat auch  die USA-Reise Anfang Mai. Wie formulierte es ein Teilnehmer: „Rund um die  Berkshire-Hauptversammlung in Omaha kann man jedes Jahr ein paar Tage lang  Value-Gedanken inhalieren“.
Warren Buffett hat es in  Omaha auf den Punkt gebracht. Anleger lassen sich viel zu schnell ablenken.  Sein Ratschlag: Vergessen Sie die makroökonomische Schlagzeilen. Schauen Sie  sich die Unternehmen an. 
Hat das Unternehmen ein  gutes Geschäftsmodell? Ist die Bilanz sauber? Ist das Management fähig? Wenn  Sie dreimal „Ja“ sagen können, werden Sie mit dieser Aktie Geld verdienen.  Egal, welche Partei die Wahl gewonnen hat, oder ob es irgendwo auf der Welt  kurzfristig Spannungen gibt.
<h2>Leistungsbilanz Buffett: Mit 39:8 den Markt geschlagen</h2>
Natürlich kann man die  These vertreten, dass Buffett auch nur einer von vielen Börsen-Gurus ist und  täglich für Schlagzeilen sorgt.
In der Tat ist Warren  Buffett immer für einen guten Spruch zu haben. Das große Aber: Erst kommt die  Leistung, dann kommen die Sprüche!
Seit 1965 leitet er die  Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. In den vergangenen 47 Jahren hat  er 39 Mal den Aktienmarkt geschlagen. Eine sensationelle Trefferquote. Der  S&amp;P 500, der wichtigste Länderindex der Welt, hat in dieser Zeit  durchschnittlich 9,2% pro Jahr gewonnen. 
Der Wertzuwachs (gemessen  am Buchwert) der Berkshire-Aktie liegt dagegen bei 19,8% pro Jahr. Das ist  Weltklasse. Wer fast 50 Jahre lang solche Leistungen in Serie abliefert, hat an  der Börse auch etwas zu sagen. 
<h2>Buffett und Berkshire sind eine Einheit</h2>
Werfen wir daher heute noch  einmal einen Blick auf Berkshire Hathaway. Denn es gibt nur wenige Unternehmen  auf dieser Welt, bei denen der gesamte Unternehmenserfolg, das äußere Unternehmensbild  und auch die Strategie so sehr von einer Person abhängt, wie dies bei Berkshire  Hathaway der Fall ist. 
Eine ähnlich enge  Verbindung in der Außendarstellung von Unternehmen und Gründer (Chef) war die  Erfolgs-Story Steve Jobs und Apple (allerdings zeitlich deutlich kürzer).
Nach Jobs Tod wurden sehr  schnell Befürchtungen laut, dass Apple ohne ihn nicht den gleichen Erfolg haben  könnte wie mit ihm. Zumindest in der ersten Phase hat sich aber gezeigt, dass  diese Sorgen unbegründet waren. 
Denn Apple schafft es  bisher auch in der Zeit nach Steve Jobs Rekordzahlen in Serie zu produzieren.  Genau wie zuvor bei Apple und Steve Jobs gibt es ähnliche Befürchtungen auch  rund um Berkshire Hathaway. 
<h2>Nachfolge an der Spitze offen</h2>
Das Unternehmen hat in den  vergangenen knapp 50 Jahren viele Aktionäre reich gemacht. Für diesen Erfolg  war zum größten Teil Warren Buffett verantwortlich, der seiner Linie treu blieb  und dadurch seinen Aktionären im Schnitt eine jährliche Rendite von fast 20  Prozent verschaffen konnte.
Zwar hat Warren Buffett  selbst nach seiner Erkrankung an Prostatakrebs angekündigt, an der Spitze von  Berkshire Hathaway bleiben zu wollen, allerdings ist der Erfolgsinvestor auch  mittlerweile 81 Jahre alt und langsam muss man sich bei Berkshire auf die Zeit  nach der Investorenlegende einstellen.
<h2>Ein Kandidat ist schon ausgeschieden</h2>
Lange Zeit galt die rechte  Hand Buffetts, David Sokol, als sein logischer Nachfolger. Er wurde auch als  „Buffett’s Mr. Fix-It“ bezeichnet, da er es sehr erfolgreich geschafft hat,  einige schlecht laufende Berkshire-Beteiligungen wie Johns Manville und NetJets  auf den Erfolgsweg zurückzuführen. 
Allerdings musste David  Sokol im März 2011 seinen Hut nehmen, da ein Berkshire-Aktionär Klage gegen  Buffett wegen zwielichtiger Geschäfte seines Kronprinzen Sokol eingereicht  hatte. 
Dabei soll Sokol  Insiderhandel betrieben haben. Sokol hatte demnach auf eigene Rechnung 100.000  Aktien der Spezialchemiefirma Lubrizol gekauft. 
Danach empfahl er Warren  Buffett den Kauf der Firma und als Berkshire sich dann tatsächlich die Anteile  von Lubrizol sicherte, stieg der Aktienkurs des Unternehmens. So etwas nennt  man klassisches Frontrunning.
<h2>Buffett kennt kein Rentenalter</h2>
In seinem jüngsten Brief an  die Berkshire-Aktionäre schrieb Buffett, dass sein Nachfolger bereits  feststehen würde, allerdings wollte er noch keinen Namen nennen. 
Auch wenn Buffetts  Nachfolge bereits geklärt sein soll, denkt der 81-jährige noch lange nicht ans  Aufhören, selbst nach seiner Prostatakrebsdiagnose. Somit wird das Ratespiel um  seinen Nachfolger und auch den Zeitpunkt seines Abgangs weitergehen. ]]></content:encoded>
			<category>Aktien</category>
			<category>Leitartikel</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 19:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dax Wochenanalyse!</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/dax-wochenanalyse-553026.html</link>
			<description>Abwärts? Wann wieder einsteigen? Michael Sturm analysiert und gibt Rat!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Und  immer wieder das eine leidige Thema. 
Wenn die Griechen wüssten, was Sie da  angerichtet haben und noch anrichten! 
Im Grunde genommen löst ein möglicher  Austritt Griechenlands aus dem Euro wohl bei Vielen mittlerweile eher einen  Erleichterungsseufzer aus als Tränen.
Und  genau das sollte sich dann auch früher oder später bei den Investoren und  Börsianern manifestieren. Doch zunächst gilt es wohl, auszuloten, wie groß ein  weiterer Schaden sein könnte. 
<h2>Ratingagenturtheater</h2>
Und  während dieses Theaters kommen dann auch noch die altbekannten Ratingagenturen  wieder ans Tageslicht und streuen noch mehr Unruhe ein. 
Aber  auch hier sehe ich das Ganze nicht derart schlimm, wie das die Aktienmärkte  zurzeit spielen. Denn eine Bankenrettung in Spanien würde laut Fitch  umgerechnet 35 Milliarden Euro kosten. 
Angesichts der riesigen Kosten für  Griechenland und dem doch recht großen Rettungsschirm sind diese Beträge nun  wirklich nicht so beunruhigend, wie zunächst angenommen. Kommt noch Italien  dazu, dann sind es nochmal 35 Milliarden. Damit wäre aber der komplette  Bankenhaushalt aller Problemländer saniert. 
Wie  dem auch sei, deutsche Unternehmen im DAX haben, bis auf vielleicht die Banken,  wohl nichts damit zu tun und werden völlig zu Unrecht verkauft! Es traut sich  aber momentan keiner rein. Und wenn die Nachfrage absinkt, dann sinken eben  auch die Aktienkurse.
<h2>Ausloten</h2>
Wann  der Markt drehen kann und ob er es kann, steht wohl zurzeit in den Sternen.  Doch die Charttechnik kann Haltezonen und Zielmarken definieren.
Analysieren wir zunächst den  kurzfristigen 8-Monatschart des Dax-Index:
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Dax-Chart  8 Monate
<h2>Die große Quizfrage</h2>
Innerhalb  seines übergeordneten Aufwärtstrendkanals (<strong>blaue Trendlinien</strong>) hat der Dax die Untergrenze  erreicht und per heute intraday unterboten! Die Frage ist nun, ob der Markt  sich wieder zurückkämpft oder der Trendkanal seit November nun kaputt ist!  
Sollte der Dax keine Wende schaffen, dann ist das nächste Ziel die <strong>6.200. </strong>Dort verläuft eine horizontale  Unterstützung.
<h2>MACD-Indikator auf  November-Niveau</h2>
Der MACD, (Moving Average Convergence Divergence) (<strong>rot</strong><strong>-schwarzer</strong> Kurvenverlauf unterhalb des Chartbildes)  ein guter Indikator für überkaufte bzw. überverkaufte Zustände am Aktienmarkt,  notiert mit -89 so tief, wie seit November 2011 nicht mehr. 
Wir wissen alle,  dass im Anschluss daran der Dax nur den Weg nach oben kannte und in der Spitze  bis zu 1.600 Punkte zugelegt hatte. Das würde einem Ziel von 8.000 Punkten in  einem halben Jahr entsprechen. 
Nun gut, davon träumen wir zurzeit nur, aber Liquidität, Zinsen  und Dax-Unternehmen würden dies schon rechtfertigen! Wäre da nicht die  Schuldenkrise, eine Krise von Staaten und Banken, die alle über Ihre  Verhältnisse auf Pump gelebt haben! 
Wenn sich dort der Nebel lichtet, dann sind wir uns alle einig,  dass eine gewaltige Hausse in Gang gesetzt werden wird. Den richtigen Einstieg  finden, ist die Quizfrage! Wenn man jetzt aber den Dax fast 900 Punkte tiefer  einkaufen kann, als noch im März, dann ist das nicht teuer, sondern günstig.  
Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass man starke Hände haben muss. Will  heißen, weitere Kursrückgänge durchstehen und den Blick in die Zukunft richten.
<h2>Längerfristige Analyse</h2>
Schauen  wir uns die Kursentwicklung des Dax-Index im 3-Jahreschart an:
<img src="uploads/RTEmagicC_DAX_3j_1605.png.png" txdam="527058" height="285" width="640" alt="" /> 
3-Jahreschart Dax-Index 
<h2>Runter bis auf 6.200 möglich ohne  Trendverletzung</h2>
In  der längerfristigen Analyse des Dax-Index fällt auf, dass sie ein wenig anders  daher kommt, als der 8-Monatschart. Denn hier wird der große breite  übergeordnete Aufwärtstrend nach dem Crash schon Ende August ausgebildet (<strong>blauer  Trendkanal</strong>).
Er bietet durchaus noch Platz nach unten bis etwa <strong>6.200</strong> Punkte, ohne dabei eine  Verletzung des Trendkanals zu verursachen.
<h2>Starke Zone 6.200/6.400 muss halten!</h2>
Ganz  wichtig für den Dax-Index ist, dass er diese Zone nicht nach unten durchbricht!  Denn dann besteht sehr gute Hoffnung auf eine Stabilisierung mit  Bodenausbildung. Wie sehr stabil diese Zone ist, können wir am Chartbild des  Jahres 2010 ablesen. 
<strong>7 Monate lang</strong> brauchte der Dax, bis er hiermit fertig wurde (<strong>rote Pfeile</strong>). Eine derart feste  Zone sollte dem Dax im „Normalfalle“ dicke reichen. 
<h2>Fazit:&nbsp; </h2>
Zunächst Risiko bis  6.200 Punkte, diese Zone muss halten. Gegenbewegung sollte hier einsetzen. Wenn  nicht, dann sehen wir 5.800 und 5.500. Davon gehe ich aber nicht aus!
Von Griechenland und den Banken in Spanien und Italien einmal  abgesehen sieht die Lage in Deutschlands DAX-30 Unternehmen viel besser aus,  als es zurzeit die Kurse widerspiegeln.
Eine Europa-Erholung wird den DAX-Index an der Spitze sehen! Gute  Titel kann man jetzt günstig einkaufen. Auch der schwache Euro sollte  ausländische Investoren weiter dazu ermuntern, sich deutsche Titel  einzuverleiben, denn so günstig waren Sie lange nicht mehr. 
Mein Rat: Noch etwas abwarten, wie die Griechenland-Debatte  ausgeht. Das kann nochmal für Turbulenzen sorgen, a`la long sind deutsche  Dax-Titel aber schon jetzt günstig!]]></content:encoded>
			<category>Trading &amp; Charts</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 19:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kreditbanken: Qualitätsurteil - Mangelhaft!</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/kreditbanken-qualitaetsurteil-mangelhaft-553004.html</link>
			<description>Stiftung Warentest hat Kredit- und Onlinebanken getestet. Das Ergebnis wirkt fast wie ein Appell an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>„Banken beraten schlecht!“&nbsp;So lautet das niederschmetternde Testergebnis durch Stiftung Warentest. 
Besonders in Filialen würden kreditsuchende Kunden schlecht beraten. In der Juni-Ausgabe von „Finanztest“ ist zu lesen, dass zehn von zwölf der getesteten Kreditbanken für ihre Kreditangebote ein „mangelhaft“ erhielten. 
Das für sich allein genommen ist schon eine mittlere Katastrophe für ratsuchende Kunden. Doch im direkten Vergleich mit Internet-Banken ist dieses Ergebnis ein GAU. Denn vier von fünf Internetbanken bekamen die Note „sehr gut“.
<h2>Günstiger Finanzieren&nbsp;</h2>
Das ist Wasser auf meine Mühlen. Seit jeher empfehle ich diese Möglichkeit im Internet zu nutzen. Zum einen, weil kein Berater etwas „aufgedrängt“, was so überflüssig ist wie ein Kropf. Zum anderen spart es erhebliche Gebühren. 
Und doch nutzen viele Sparer diese Möglichkeiten nicht, aus Angst, sie könnten hier etwas verkehrt machen. Diese Sorge ist unberechtigt. 
Wer meine Newsletter aufmerksam liest, weiß, dass ich einen Banksparplan einer Direktversicherung oder einer Rentenversicherung vorziehe. Die Gründe dafür habe ich hinreichend dargelegt. 
Die Alternative ist ein simpler Banksparplan, auf dem Sie Monat für Monat Zahlungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten leisten. Direkt und deshalb ohne Umwege und ohne teure Provision. Was, bitte schön, ist hieran schwierig?
<h2>Bis zu 270% mehr Zinsen&nbsp;</h2>
Sie müssen dazu nur Ihre Komfortzone verlassen und bereit sein, sich fortan selbst um ihr Geld zu kümmern, statt es anderen anzuvertrauen, wie z. B. Fondsmanagern Offener Immobilienfonds. 
Sie haben doch gesehen, was hier mit dem Geld der Anleger passiert.&nbsp;Auch müssen immer mehr Lebensversicherungsgesellschaften ihre Prognosen nach unten korrigieren. Sie alle wollten mehr aus dem Geld ihrer Sparer machen, lieferten häufig genau das Gegenteil ab. 
Wer hingegen seine Geldgeschäfte selbst in die Hand nimmt, braucht keine Angst zu haben. Weil er zukünftig nur noch Dinge tun wird, die er versteht. Da kommt man dann auch auf die Idee, für den Erwerb einer Immobilie höheres Eigenkapital zu bilden. 
Das Geld fließt in einem solchen Fall auf lukrative Sparkonten, die in Sachen Guthabenverzinsung 200 bis 300% (bezogen auf den Prozentsatz) mehr bieten. Während sich viele Bausparkassen mit einer Guthabenverzinsung von 0,75% zufrieden geben müssen, gibt es Banken, die 2,75% zahlen. Das sind 270% mehr. 
Zudem ist man weder an Fristen, Prognosen und Zuteilungstermine gebunden. Das Geld steht in dem Augenblick zur Verfügung, in dem es gebraucht wird. Findet sich die passende Immobilie, kann es sofort eingebracht werden. 
Bausparer hingegen müssen häufig eine Zwischenfinanzierung wählen, die teuer ist, weil Zinsen für die gesamte Kreditsumme fällig werden und damit auch auf das Eigenkapital. Mit anderen Worten: Bis zur Zuteilung eines Bausparvertrages leiht sich der Bausparer sein Eigenkapital zurück. 
Ich bin davon überzeugt, wüssten die Menschen wirklich, wie ein Bausparvertrag funktioniert, sie würden ihre Finger davon lassen. Ich sehe es genauso wie Prof. Dr. Christian Schlag von der Universität Frankfurt (Financial Engineering): „Der Bausparvertrag ist eines der kompliziertesten Zinsderivate. Dagegen ist ein Discountzertifikat einfach nachvollziehbar und transparent.“
<h2>Banken beraten nach Gusto</h2>
Bevor es hier nun Proteste hagelt ob meiner Einstellung füge ich einschränkend hinzu: Die Welt lässt sich nicht in schwarz und weiß einteilen. Dazwischen liegt die Wahrheit. Deshalb gibt es Menschen, für die ist der Bausparvertrag gut, nicht aber für das Gros der Bauherren. 
Ein fairer Banker, der auch Bausparverträge vermittelt, trennt deshalb die Spreu vom Weizen und vermittelt er nur einen Vertrag, wenn es wirklich Sinn macht.
 Das allerdings ist reines Wunschdenken. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen formuliert es so: „Es ist offensichtlich, dass viele Banken handeln, wie es ihnen passt.“ 
Wohl dem, der das nicht mit sich machen lässt. Daher gilt: Handeln Sie mit Ihrem Wissen so wie es Ihnen passt. Mit dem richtigen Geldwissen werden Sie nie mehr vor- bzw. verführt.</div>
<div></div>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 17:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krisensignal: Griechen ziehen massiv Geld von den Banken ab</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/krisensignal-griechen-ziehen-massiv-geld-von-den-banken-ab-552979.html</link>
			<description>Kaum ist die Regierungsbildung in Griechenland gescheitert, zieht die Bevölkerung immer mehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was würden Sie in der aktuellen Situation in Griechenland  mit ihrem Ersparnissen machen? 
Sichern steht an erster Stelle. Und genau das machen  immer mehr Griechen. 
Spätestens seit dem das Scheitern der Regierungsbildung feststeht,  hat ein Run auf die Banken eingesetzt. 
Darauf hat jetzt der griechische Präsident Karolos Papoulias  hingewiesen. Allein am Montag haben die Griechen 700 Mio. Euro Einlagen von den  Banken abgezogen. Damit verschärft sich die ohnehin schon dramatische Lage  weiter. Die Kapitalabflüsse bei den griechischen Banken nehmen schon seit  Beginn der Krise stark zu. 
Aber jetzt erreicht diese gefährliche Entwicklung eine neue  Stufe. Kein Wunder: Es wird immer wahrscheinlicher, dass Griechenland die Euro-Zone  schon bald verlassen könnte. Wie dieser Schritt konkret aussehen kann, ist noch  unklar. 
Aber immer mehr Politiker äußern sich zu diesem Thema. So  hat sich erst vor am Mittag EU-Kommissionspräsident Barroso für den Verbleib  Griechenlands in der Euro-Zone ausgesprochen. 
Seiner Meinung nach „ist Griechenland  ein Teil unserer Familie“. Er mahnte jedoch aber auch an, dass „die  Entscheidung über den Verbleib in der Euro-Zone muss jedoch auch von der  griechischen Bevölkerung kommen.“
Fakt ist: Im Juni wird es in Griechenland zu Neuwahlen kommen.  Aber was soll sich bis dahin ändern? Es besteht sogar die Gefahr einer weiteren  Radikalisierung. Es ist also gut möglich, dass die linksradikalen Partei Syriza  bei den anstehenden Wahlen die meisten Stimmen bekommt. 
Dann wäre es doch fraglich, ob die geplanten  Rettungszahlungen an Griechenland weiter gezahlt würden. Diese Zahlungen sind  ja an Bedingungen geknüpft. Doch Alexis Tsipras, der Parteichef der Linken, ist  eben nicht bereit, diese Bedingungen zu erfüllen. 
Und dann kann es schon sehr schnell zu Liquiditätsengpässen  bei den Banken kommen – vor allem wenn das Abziehen der Einlagen weitergeht. Nun  wird klar: Die Freude über den Schuldenschnitt war auf jeden Fall verfrüht. 
<h2>Euro-Krise verschärft  sich weiter – Jetzt geht es um den ersten Schritt zur Auflösung</h2>
Die Euro-Krise kehrt jetzt mit aller Macht zurück und  erreicht auch eine neue Qualität, weil eben das Verlassen eines  Euro-Mitgliedslandes nicht mehr ausgeschlossen wird. Die Position „Wir halten  den Euro zusammen – egal was es kostet“ gilt nicht mehr länger. 
Und Sie können sich sicher sein: Wenn jetzt schon die  ersten Politiker in der Öffentlichkeit davon sprechen, wird hinter den Kulissen  in Brüssel und Berlin auf jeden Fall schon am erforderlichen Plan B gearbeitet.  
Aber auch dieser Plan B wird keine Rettung bringen, denn der Euro als  Gemeinschaftswährung ist bei den großen wirtschaftlichen Unterschieden in den  Mitgliedsstaaten keine Modell für die Zukunft: 
In letzter Konsequenz werden die  starken Länder, wie wir in Deutschland für die schwachen Länder aufkommen  müssen, bis auch wir an den Rand der Pleite geraten. Das ist die wenig  erfreuliche Aussicht.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Goldaktien: Wie weit geht es noch abwärts?</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/goldaktien-wie-weit-geht-es-noch-abwaerts-552975.html</link>
			<description>So niedrig wie seit der Finanzkrise nicht mehr, werden aktuell Minenaktien an der Börse bewertet....</description>
			<content:encoded><![CDATA[In diesen Tagen spielt die Börse verrückt.
Die Verunsicherung durch die Euro-Krise zieht Aktien massiv nach  unten. 
Aber auch die meisten Rohstoffe können sich dem Trend nicht entziehen. 
So steht Gold massiv unter Druck und hat mit aktuell nur  noch 1.535 Dollar das Tief während der Korrektur zum Jahreswechsel schon  unterschritten. Auch beim Silber gibt es kein Halten mehr. Mit weniger als 28  Dollar / Unze notiert auch Silber nahe dem Tief aus dem Dezember. 
Bei dieser Marktlage werden auch Rohstoffaktien mit in den  Abwärtsstrudel gezogen. Das gilt extrem für viele kleinere Werte. Aber selbst  etablierte Produzenten fallen extrem stark ab. Da stellt sich die Frage: Haben  wir jetzt Kaufkurse bei Minenaktien? Oder steht noch eine weitere massive  Korrektur bevor? 
Bezogen auf die Bewertung der vergangenen Jahre haben wir  auf jeden Fall Kaufkurse bei vielen Minenaktien: Große Goldunternehmen werden  zum Teil mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von weniger als 10 bewertet.  
Zusätzlich schütten auch viele Aktien aus diesem Sektor noch Dividenden aus.  Auch das ist eher eine Seltenheit im Minenbereich. Eigentlich wird der  Cash-Flow traditionell in den Aufbau neuer Reserven oder den Ausbau der bestehenden  Produktion investiert. 
Doch durch das extrem hohe Preisniveau vor allem bei den  Edelmetallen in den beiden vergangenen Jahren haben sich nun viele Minenwerte  dazu entschlossen, einen Teil der Erträge in Form von Dividenden auszuschütten. 
Aber an den hohen Verlusten in den vergangenen Wochen und  Monaten wird auch deutlich: Minenwerte – ob nun aus dem Gold- oder  Silberbereich sind ein risikoreiches Investment. Darauf habe ich an dieser  Stelle immer wieder hingewiesen. 
So hat der GDX, ein maßgeblicher  Goldminenindex, in den vergangenen 52 Wochen mehr als ein Viertel an Wert  verloren. Der Goldpreis hingegen bringt es noch auf einen kleinen Zuwachs von  gut 3%. 
<h2>Es wird auf jeden  Fall zu einer Erholung bei den Minenwerten kommen</h2>
Dennoch bietet dieser Sektor enorme Chancen. Eins ist für  mich auf jeden Fall klar: Es wird eine Erholung in diesem Sektor geben. Und  dann heißt es für Investoren: früh genug dabei sein und auch noch auf die  lukrativen Werte setzen. 
Ein erfolgversprechender Weg können dabei Werte sein,  die in den kommenden Jahren das größte Produktionswachstum aufweisen. 
Dabei gilt die Grundregel: Je größer die Produktion desto  höher ist auch die Marktkapitalisierung. Der Charme dieser Aktien besteht auch  darin, dass das frühe Risiko schon ausgeschlossen ist. 
Es ist also nicht nur  eine Ressource definiert und die Wirtschaftlichkeit der Ausbeutung des  Vorkommens nachgewiesen. Vielmehr läuft sogar schon eine kommerzielle  Produktion, die in den nächsten Jahren massiv gesteigert werden soll. 
In der kommenden Woche werde ich Ihnen gleich vier  aussichtsreiche Aktien vorstellen, die in diese Kategorie fallen und aktuell  auf sehr niedrigen Niveaus gehandelt werden.]]></content:encoded>
			<category>Rohstoffe &amp; Devisen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das ist zuckersüß: Südzucker glänzt mit Rekordergebnis</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/das-ist-zuckersuess-suedzucker-glaenzt-mit-rekordergebnis-552972.html</link>
			<description>Zucker hört sich nicht spannend an. Aber mit diesem süßen Rohstoff hat Südzucker zuletzt hohe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zugegeben, es ist in diesen Tagen schwer, sich nicht von der negativen  Stimmung an den Börsen anstecken zu lassen. 
Dabei gibt es gerade für deutsche Anleger  durchaus gute Nachrichten. 
So hat der MDAX-Wert Südzucker mitten in der  Krisenstimmung exzellente Geschäftszahlen veröffentlicht. 
Ich hatte Ihnen erst in der letzten Ausgabe geschrieben: Die Nebenwerte  sind die wahren Stars an den europäischen und auch an den deutschen  Aktienmärkten. So hat der MDAX den großen Bruder DAX im laufenden Jahr massiv  outperformt. 
Diese Outperformance ist nur partiell auf die hohe Gewichtung der  Finanzwerte im DAX oder dem Abzug internationalen Kapitals zurückzuführen. Denn  die Geschäfte bei vielen Konzernen aus der zweiten Reihe laufen exzellent. 
So präsentierte Südzucker hervorragende Geschäftszahlen, die in der  allgemeinen Katastrophenstimmung über Griechenland und die Bankenwelt  allerdings völlig untergingen. Tatsächlich konnte der MDAX-Konzern aber  Rekordergebnisse bei Umsatz und Gewinn berichten.
So steigerte man den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (Südzucker  hat ein gebrochenes Geschäftsjahr) um vierzehn Prozent auf sieben Milliarden  Euro. Damit wurden die Analystenprognosen sogar leicht übertroffen. Das  Unternehmen profitiere von den hohen Weltmarktpreisen für Zucker.
Dadurch konnte ein Absatzrückgang überkompensiert werden, was wiederum zu  einem deutlich besseren Ergebnis führte (da die Kosten ja niedriger sind). So  stieg der operative Gewinn um starke 44 Prozent auf 751 Millionen Euro
<h2>Hoher Zuckerpreis  treibt Gewinne</h2>
Der Gewinnanstieg basiert vor allem auf der Zucker-Sparte, die natürlich  von den hohen Zuckerpreisen profitiert. In dem wichtigsten Geschäftsbereich des  Unternehmens explodierte der operative Gewinn von 285 Millionen Euro auf jetzt  511 Millionen Euro. 
Die Aktionäre werden von dem Gewinnanstieg deutlich profitieren. Südzucker  will eine Dividende von 0,70 Euro pro Aktie ausschütten. Das ist eine deutliche  Dividendenerhöhung von über 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als die Dividende  noch bei 0,55 Euro pro Aktie lag. 
Damit ergibt sich eine attraktive Dividendenrendite von über drei Prozent,  die nach Analysteneinschätzungen auch im nächsten Jahr beibehalten werden  dürfte. Denn der Ausblick des Unternehmens für das nun laufende Geschäftsjahr  2012/13 ist positiv. Man erwartet einen leichten Umsatzanstieg auf über sieben  Milliarden Euro. 
Der operative Gewinn soll wieder überdurchschnittlich stark ansteigen –  auf über 800 Millionen Euro. Denn das Management erwartet auch für das neue  Geschäftsjahr einen Gewinnschub bei der Zuckersparte. 
Dafür ist die Aktie mit  einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nicht mal Elf für 2012 und einem  Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,5 günstig bewertet. Die Chancen für weitere süße  Renditen stehen also nicht schlecht.]]></content:encoded>
			<category>Aktien</category>
			<category>Leitartikel</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GM stellt Facebook-Werbung ein – Der Pressespiegel</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/gm-stellt-facebook-werbung-ein-der-pressespiegel-552970.html</link>
			<description>GM wirbt nicht mehr bei Facebook, der verstaatliche Fukushima-Betreiber macht Milliardenverluste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>GM stellt Facebook-Werbung ein. </strong>General Motors plant einem  Zeitungsbericht zufolge, seine Werbemaßnahmen bei Facebook komplett  einzustellen. Zur Begründung hieß es, die geschalteten Anzeigen seien nicht  profitabel. 
Die Nachricht kommt für Facebook zu einem denkbar ungünstigen  Zeitpunkt: Der Börsengang am Freitag steht unmittelbar bevor. Gerade erst  wurden Aktienzahl und Abgabepreis noch einmal erhöht, aufgrund der hohen  Nachfrage. 
Werbeeinnahmen bilden immer noch die Haupteinnahmequelle des  sozialen Netzwerks. Sollte sich GM als einer der größten Werbetreibenden der  USA tatsächlich zurückziehen, könnte das Signalwirkung haben und den Gewinn des  Online-Giganten schmälern. (HB)
<em>Standpunkt</em>: Die Krux mit den Facebook-Werbeanzeigen ist auch ein  Zielgruppenproblem. Vor allem jüngere Menschen tummeln sich dort, und deren  Finanzkraft mag zwar für das beworbene Paar Schuhe ausreichen, aber nicht  unbedingt für einen fahrbaren Untersatz. 
Nichtsdestotrotz ein alarmierendes  Signal zwei Tage vor dem Börsengang. Ein schlüssiges Alternativkonzept, um  Einnahmen zu generieren, ist Facebook bislang schuldig geblieben. Das  Unternehmen scheint derzeit völlig überbewertet zu sein, der Hype dürfte nicht  allzu lang andauern.
<strong>Tepco weiter in den Miesen.</strong> Der Betreiber des japanischen Unglücks-AKW  Fukushima wurde Ende April de facto verstaatlicht, anders war Tepco nicht zu  retten. Seit der Katastrophe im März 2011 hat der Konzern 20 Milliarden Euro  Verlust gemacht. Die staatlichen Hilfen machten im gleichen Zeitraum etwa 34  Milliarden Euro aus. Auch für das laufende Geschäftsjahr wird weiter mit  Verlusten gerechnet. (SPON)
<em>Standpunkt</em>: Fukushima war eine Jahrhundertkatastrophe, die diesen  Namen verdient. Von einem solchen Schock kann sich ein Unternehmen kaum  erholen, ganz Japan kämpft noch immer mit den Folgen. Der größte anzunehmende  Unfall zieht nun einmal die größten anzunehmenden Schadenersatzansprüche nach  sich. Um das alles aufzufangen und zu verarbeiten, wird Japan wohl noch Jahre  brauchen.
<strong>Solarfirma Sovello pleite.</strong> Mit Sovello reiht sich die nächste  deutsche Solarfirma ein in die immer längere Liste der insolventen Unternehmen  der Branche. Den Weg in die Pleite gingen zuvor bereits Q-Cells, Solon und  Solar Millenium. Ziel für Sovello mit gut 1.200 Beschäftigten ist eine  Insolvenz in Eigenverwaltung. (SZ)
<em>Standpunkt</em>: Die komplette Branche geht den Bach runter.  Das trifft vor allem Ostdeutschland, wo die meisten Solarfirmen ansässig sind. Die  Ursache liegt neben der billigeren Konkurrenz aus Asien auch in der Kürzung der  Fördergelder für die deutsche Solarenergie. 
Ein Hoffnungsschimmer: Die von  Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Philipp  Rösler erarbeitete Kürzung ist in der Länderkammer durchgefallen. Neben  SPD-regierten Ländern votierten auch CDU-Ministerpräsidenten aus den  betroffenen neuen Bundesländern dagegen. Nun muss der Vermittlungsausschuss  ran, dessen Ergebnis dürfte etwas milder ausfallen als die ursprünglichen Pläne  der Regierung.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Stop-Loss: Alles was Sie darüber wissen müssen.</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/stop-loss-alles-was-sie-darueber-wissen-muessen-552973.html</link>
			<description>Für eine erfolgreiche Anlagestrategie ist das setzten eines Stopp-Loss-Kurses unersetzlich....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stop-Loss heißt nichts anderes als einen Verlust zu stoppen. Oberstes Ziel einer Stop-Loss-Strategie ist es daher, die Verluste bei einem Aktieninvestment zu begrenzen. 
Viele Anleger neigen dazu, Verluste laufen zu lassen und Gewinne zu schnell zur realisieren. Der Anleger sollte daher umdenken und mit Hilfe von Stopp-Loss-Kurse eine deutlich rentablere Strategie einschlagen.
<b>Wie funktionieren Stop-Loss-Kurse genau?</b>
Wenn Sie als Anleger sich beispielsweise entscheiden, ihr Kapital in die SAP-Aktien zu investieren, dann können Sie bereits beim Kauf einen Stopp-Kurs festlegen. Angenommen Sie kaufen die SAP-Aktie für 50 Euro pro Aktie. 
Sie wollen aber auf keinen Fall mehr als 10% verlieren. Sie setzten daher ihren Stop-Loss-Kurs auf 45 Euro. Wenn die SAP-Aktie in der Folgezeit auf 45 Euro oder noch tiefer abrutscht, wird Ihre Position automatisch zum nächstverfügbaren Kurs bestens verkauft. In den meisten Fällen verlieren Sie dann nicht mehr als 10%.
<b>Große Kursschwankungen erfordern ein Limit </b>
Natürlich gibt es auch die Fälle, wo eine Aktie innerhalb von Minuten 30% seines Wertes verliert. Ihre SAP-Aktie würde dann nur noch 35 Euro kosten und deutlich unter dem Stopp-Kurs von 45 Euro notieren. 
Für diesen Fall, sollten Sie Ihren Stoppkurs mit einem Limit ausstatten. Wenn das Limit für die SAP-Aktie bei 42 Euro liegt, wird die Stopp-Loss-Order erst ausgeführt, wenn der Kus wieder auf 42 Euro gestiegen ist. 
<b>Auf den richtigen Abstand achten </b>
Jede Aktie unterliegt üblichen Schwankungen, die sich in über die Zeit in unterschiedlichen Kursen ausdrücken. Diese Schwankungen werden auch als Volatilität bezeichnet. Sie&nbsp; sind normal und bieten keinen Anlass zur Sorge. 
Sie dürfen daher Ihren Stop-Loss-Kurs nicht zur Nahe unter dem aktuellen Kursniveau platzieren. Sonst wird nämlich Ihre Position schneller verkauft als Ihnen lieb sein kann. Der Stoppkurs wird üblicherweise in einem Abstand von 10% - 20% zum aktuellen Kursniveau platziert.
<b>Sichern Sie sich Ihre Gewinne </b>
Stopp-Loss-Kurse dienen nicht nur der Verlustbegrenzung, sondern auch der Gewinnsicherung. Angenommen Ihre SAP Aktie steigt auf 60 Euro. Sie liegt dann 33% über Ihrem Stoppkurs. 
Um zu verhindern, dass ihre Gewinne wieder dahin schmelzen, können Sie den Stoppkurs einfach nachziehen. Als neuen Stoppkurs können Sie 54 Euro festlegen. Dies liegt dann wieder 10% unter dem aktuellen Kursniveau. Wenn die Aktie auf ihren neuen Stoppkurs von 54 Euro fällt, erzielen Sie immerhin noch einen Gewinn von 8%.
<b>Automatisches Nachziehen durch Trailing-Stops</b>
Um das Gewinne sichern für den Anleger noch bequemer zur machen, wird momentan von einigen Banken der Trailing-Stop neu eingeführt. Bei steigenden Kursen wird ihr Stoppkurs dabei automatisch nachgezogen. 
Sie legen den gewünschten Abstand am Anfang z.B. auf 10% fest. Wenn die SAP Aktie von 50 Euro auf 80 steigt, liegt der neue Stoppkurs bei 72 Euro, ohne das sie dafür einen Finger krumm machen müssen. Wenn der Kurs auf 72 Euro fällt, wird Ihre Position automatisch verkauft und Sie erzielen einen stolzen Gewinn von 44%.
<b>Halbwertszeit von Stoppkursen </b>
Ein einmal festgelegter Stoppkurs gilt nicht ewig. Bestimmte Stoppkurse verlieren Ihre Gültigkeit sogar bereits nach 90 Tagen. Andere werden am Jahresende von den Banken automatisch gelöscht. 
Sie müssen daher genau hinsehen, wie ihr Finanzdienstleister die Halbwertszeit definiert hat. Notfalls müssen Sie die Stoppkurse nach Verfall wieder erneuern, um dauerhaft geschützt zu sein.
<b>Die eigene Psychologie überlisten </b>
Anleger haben die Tendenz, sich mit ihren Investments übermäßig zur identifizieren. Das ist gefährlich, denn Probleme werden so verschleppt und nicht gelöst. Wenn die Aktie eines Anlegers stark fällt, möchte er sie nicht mit einem großen Verlust verkaufen. Er entscheidet sich daher, die Verluste auszusitzen.
Das ist fatal, denn so besteht das Risiko, dass seine Aktie weiter fällt. Auch bindet er sein Kapital dadurch dauerhast in einem schlechten Investment anstatt es in eine neue bessere Aktie zu investieren. 
Um eine desaströse Bindung an ein schlechtes Investment zu verhindern, gibt es zum Setzen von Stop-Loss-Kursen keine Alternative. Nur so kann der Anleger sich vor sich selbst schützen, Verluste begrenzen und bereits erzielte Gewinne sichern.&nbsp; ]]></content:encoded>
			<category>Aktien</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Griechenland taumelt dem Abgrund entgegen</title>
			<link>http://www.gevestor.de/details/griechenland-taumelt-dem-abgrund-entgegen-552969.html</link>
			<description>Alle Planspiele haben nichts gebracht – Griechenland muss neu wählen. Wieder mal. Europa und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Griechenland hat alle Optionen  verspielt.
Sämtliche  Regierungskonstellationen wurden angetestet, keine kam zustande. 
Weder unter  linker Führung noch unter konservativer war eine Koalition möglich.
Als letzten Strohhalm klammerte  sich Präsident Karolos Papoulias an die Bildung einer Expertenregierung,  zumindest für eine Übergangszeit – vergeblich. 
<h2>Parteien können sich nicht zu Regierungsbildung durchringen</h2>
Indem sie das Interesse ihrer  Parteien über das Wohl ihres Landes stellten, blockierten sich sämtliche Lager  gegenseitig – und damit letztlich auch jeweils sich selbst.
Gezittert hatte Europa und mit  ihm die Finanzmärkte der Welt vor dieser Wahl Anfang Mai. Das jetzige Chaos in  Athen ist das denkbar schlimmste Ergebnis. Denn es verhärtet die Fronten, es  nährt die Unsicherheit und es verlängert die Hängepartie.
<h2>Die Zeit verrinnt</h2>
Nun wird das griechische  Wahlvolk im Juni erneut an die Urnen gebeten. Bis dahin herrscht politischer  Stillstand. Und die letzten Körner rieseln leise durch die Sanduhr ab.
Schon in etwa drei Wochen droht  den griechischen Banken die Pleite. Es könnte auch noch schneller gehen, wenn  die Griechen weiterhin panisch ihre Ersparnisse von den Konten räumen. Allein  am Montag wurden insgesamt dreistellige Millionenbeträge durch die Bankkunden abgezogen.
Die Institute müssen gestützt  werden durch Hilfsgelder des Internationalen Währungsfonds, der Europäischen  Zentralbank und der EU.
Doch die Geldgeber drohen damit,  die Milliarden einzufrieren, sollte sich Griechenland aus den Verträgen winden  und die vereinbarten Sparmaßnahmen nicht einhalten.
Die Lage ist so dramatisch wie  vielleicht nie zuvor in dieser Schuldenkrise. 
<h2>Bleibt Griechenland im Euro?</h2>
Die Griechen blicken der  Staatspleite erneut ins Gesicht – es wäre bei weitem nicht die erste in der  langen Geschichte des stolzen Landes. Aber erstmals hängt eine europäische  Gemeinschaftswährung mit dran, erstmals sehen sich 16 weitere Staaten mittelbar  betroffen von der Verschuldung eines einzelnen Partners.
Die Griechen haben die  Sparmaßnahmen satt. Man kann es ihnen nicht verdenken, die Krise verlangt ihnen  einiges ab. Und doch droht alles noch schlimmer zu werden, wenn das Land  tatsächlich in die Pleite steuert.
Seit Tagen kursieren wieder  Szenarien, wie es weitergehen könnte, sollte Griechenland aus der gemeinsamen  Währung ausscheiden. 
Die europäischen Partner werden  nicht müde, zu betonen, dass sie das eigentlich nicht wollen. Und dass sie  Griechenland nicht rauswerfen würden, sondern das Land diese Entscheidung, wenn  schon, dann aus freien Stücken treffen müsse. Sofern man da von einer  Wahlfreiheit sprechen kann.
Und trotz aller Bemühungen,  trotz aller Diplomatie sind auch die Geberländer angehalten, ihre  Glaubwürdigkeit zu wahren. Es sind Steuergelder ihrer eigenen Wähler, die sie  den Griechen versprechen.<strong> </strong>
<h2>Unsicherheit als Dauerzustand</h2>
Würde Griechenland, auf wessen  Geheiß auch immer, die Euro-Zone verlassen, es wäre ein gewaltiges Experiment  mit unbekanntem Ausgang. Die Manifestierung der Unsicherheit.
Unsicherheit ist überhaupt ein  Dauerzustand. Schon im vergangenen Jahr hat das Euro-Sorgenkind die EU auf Trab  gehalten. Ein Krisengipfel folgte auf den nächsten, die Börsen wussten nicht,  wo ihnen der Kopf steht.
Denn wenn die Finanzmärkte auf  eines besonders allergisch reagieren, dann ist es Unsicherheit. Alle Hoffnung,  dieser volatile Zustand könnte sich mit den Parlamentswahlen beruhigen, ist  erst einmal wieder zerschlagen.
<h2>Und wenn das nächste Wahlergebnis wieder nicht passt?</h2>
Es ist nicht gesagt, dass das  nächste Volksvotum den Parteien besser in den Kram passt als das jetzige. Warum  sollten sich plötzlich, mit nur etwa sechs Wochen Abstand zwischen beiden  Urnengängen, massenweise Wähler für eine andere Partei entscheiden?
Ein stärkerer Linksruck wäre  denkbar. Dieser könnte eine Regierung hervorbringen, die das Land noch stärker  in Richtung Abgrund manövriert. 
Im Euro-Raum verbleiben zu können, ohne sich an  die Vereinbarungen zu halten, ist nun einmal reines Wunschdenken der  Linkspopulisten und hat wenig bis gar nichts mit den realen Gegebenheiten zu  tun.
Bleibt eine größere Gruppe der  Wähler skeptisch gegenüber den linken Versprechungen, könnte das Ergebnis  ähnlich ausfallen wie jetzt. 
Griechenland wäre bis auf weiteres unregierbar und  führungslos, und das gerade in einer Phase, in der es Volksvertretern bedarf,  die ihrem Namen gerecht werden und zugleich als verlässliche Partner Europas  agieren.
Was – mindestens – bis Juni  bleibt, ist die Ungewissheit. Und damit wohl auch die Nervosität an den  Finanzmärkten.
Stellen  Sie sich darauf ein und bewahren Sie einen kühlen Kopf.]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:42:00 +0200</pubDate>
			
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