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Börsen ABC: Börsenkurs für Einsteiger

Wer als Trader neu in das Geschäft an der Börse einsteigen will, wird an einigen äußerst wichtigen Grundlagen nicht vorbeikommen.

Hier auf GeVestor erläutern wir Ihnen Schritt für Schritt und sehr anschaulich die wichtigsten Bereiche und Fachwörter der Finanzwelt.

Wie wird der Börsenkurs festgelegt?

Jeder Anleger weiß: Der Kurs der verschiedenen Finanzprodukte an der Börse ist entscheidend, wenn es um den eigenen Gewinn oder Verlust geht.

Aber wie wird dieser Kurs eigentlich genau festgelegt? Zunächst einmal: Der Kurs eines Wertpapieres entspricht dem Preis, zu dem es jeweils an der Börse gehandelt wird.

Unabhängig von der jeweiligen Währung wird er stets in Kurspunkten angegeben und bezieht sich immer auf ein Stück der entsprechenden Wertpapiersorte.

Man muss dazu also wissen, in welche Währung die entsprechenden Wertpapiere an der jeweiligen Börse gehandelt werden.


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Steht der Kurs der Siemens AG also bei 30 Punkten, so bedeutet das schlicht, dass eine einzelne Aktie dieses Unternehmens 30 Euro kosten würde, wenn man sie erwirbt.

Ebenso könnte ein Besitzer dieser Aktien sie für 30 Euro das Stück verkaufen.

Interessen von Käufern und Verkäufern

An der Börse treffen nun selbstverständlich die Interessen der verschiedenen Käufer und Verkäufer aufeinander.

Durch die entsprechenden Aufträge (Ordern) an ihre Banken bzw. Broker teilen die Händler jeweils ihre Wunschparamter mit.

Die Besitzer von Aktien sind natürlich daran interessiert, ihre Papiere möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Daher geben sie zum Beispiel Untergrenzen an, zu denen ihre Aktien minimal verkauft werden sollen.

Die Käufer wollen andererseits möglichst wenig für Wertpapiere zahlen und begrenzen ihre Einkaufsorder mit einer Obergrenze, ab der diese ins Depot wandern sollen.

Die Aufgabe der Börse

Die Aufgabe der Börse besteht nun unter anderem darin, festzuhalten, zu welchen durchschnittlichen Preisen die verschiedenen Aktien und sonstigen Wertpapiere den Besitzer wechseln.

Sie ist per Gesetz zur Objektivität und Korrektheit der Daten verpflichtet und gibt nichts anderes wieder als das Kauf- und Verkaufverhalten der einzelnen Händler.

Beim klassischen Handel auf dem Börsenparkett, dem so genannten „Präsenzhandel“, wird dieser Durchschnittskurs von den Börsenmaklern immer wieder neu errechnet.

Die modernen Online-Trading-Systeme wie zum Beispiel Xetra ermitteln ihn automatisch.

Kurszusätze geben an, inwieweit die zum festgestellten Kurs limitierten Kauf- und Verkaufsaufträge von Wertpapieren im Präsenzhandel ausgeführt werden konnten, bzw. erläutern etwaige Kursveränderungen, die während der amtlichen Notierung der Papiere eingetreten sind. Die Zusätze werden von fast allen Wertpapierbörsen verwendet.

Es gibt mittlerweile auch einige Börsenplätze, bei denen der Parketthandel heutzutage ganz abgeschafft wurde und Geschäfte nur noch online durchgeführt werden können.

Dazu gehören unter anderem Österreich (geschlossen 1997), die Schweiz (geschlossen 1996) und auch die Frankfurter Wertpapierbörse (geschlossen 2011).

7. Januar 2013

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.