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Börsen ABC: Devisen-Handel für Einsteiger

In diesem Beitrag lernen Sie die wichtigsten Grundlagen für das Verständnis von und den Handel mit Devisen.

Was sind eigentlich Devisen?

Der finanztechnische Begriff ‘Devisen’ wird in doppelter Bedeutung verwendet. Zum einen bezeichnet Devisen ein Guthaben in einer ausländischen Währung.

Zum anderen gibt es aber auch Wertpapiere, deren Preis an den Kurs einer ausländischen Währung gekoppelt ist. Solche Wertpapiere werden ebenfalls als Devisen bezeichnet.

Ein Guthaben auf einem Bankkonto, das ausschließlich in US-Dollar oder einen anderen Währung geführt wird, entspräche zum Beispiel der ersten Variante.

Ein Beispiel für die zweite Art von Anlageoption wäre die Aktie eines japanischen Unternehmens, die an der Börse in der japanischen Währung Yen gehandelt wird.

Devisen = Forderungen in Fremdwährungen

Bargeldsummen können ebenfalls als Devise gehandelt werden, dazu müssen sie aber zuerst auf ein Konto eingezahlt werden, das in einer fremden Währung geführt wird.

Das eingezahlte Geld wird dann entsprechend dem aktuellen Kurs in die Fremdwährung umgetauscht.


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Ganz allgemein gesagt zählen alle Forderungen bzw. Vermögenswerte aller Art als Devisen, wenn sie in Form einer ausländischen Währung bestehen.

Dementsprechend gibt es noch zahlreiche weitere Varianten von Devisen, unter anderem Schecks und Wechsel, die sich auf Fremdwährungen beziehen.

Wichtig ist dabei auch immer der Blickwinkel des jeweiligen Betrachters. Für Anleger, deren Heimatwährung der Euro ist, sind alle anderen Währungen Devisen. Für einen US-amerikanischen Investor sind alle Vermögensgegenstände Devisen, die nicht auf US Dollar lauten. Entsprechendes gilt für Marktteilnehmer aus Japan, England oder Russland usw.

Eine Geldanlage in Devisen wird von gut informierten Investoren immer dann in Erwägung gezogen, wenn die Anlagealternativen in der eigenen Währung wenig attraktiv und der künftige Kursentwicklung der Heimatwährung als schwach gesehen wird.

Ein fallender Euro gegen den US-Dollar führt bei einem Investor, der in Euro rechnet, zu entsprechenden Gewinnen, sofern der sich „Dollar-Devisen“ gekauft hat. Alleine dieser Währungsgewinn kann zu einer bemerkenswerten Rendite führen.

So handelt man mit Devisen

Der Grundgedanken, der hinter dem Handel mit Devisen steckt, ist recht einfach. Zunächst tauscht man eine bestimmte Summe der eigenen Landeswährung in die avisierte Fremdwährung um.

Aus diesem Grund werden Devisen immer in Paaren bzw. Crosses gehandelt. Wenn Sie beispielsweise US Dollar kaufen wollen, so müssen Sie diese mit einer anderen Währung bezahlen: Man tauscht so immer Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen und so weiter.

Ein Beweggrund für die Auswahl der entsprechenden ausländischen Währung kann zum Beispiel die Vermutung sein, dass diese in Zukunft sich besser entwicklen wird als die eigene inländische Währung.

Theoretisch wäre es so möglich, das eigene Vermögen vor einer drohenden Inflation in Sicherheit zu bringen.

Die meisten Anleger, die Investitionen in Devisen tätigen, möchte jedoch damit auch solide Gewinne erwirtschaften. Das ist dann möglich, wenn die Fremdwährung in Zukunft wertvoller wird als die eigene Währung.

In diesem Fall tauscht man das Kapital einfach wieder zurück und hat einen Gewinn gemacht, welcher der Differenz der Kurse bei Kauf und Verkauf der beiden Währungen entspricht.

Natürlich sollte man beachten, dass solche Transaktionen wie immer gewisse Gebühren kosten und der Umtausch von Währungen nicht umsonst ist. Gemessen an den Gewinnmöglichkeiten sind die Gebühren aber relativ gering. Sie hängen natürlich insbesondere von Ihrer Depotbank ab.

Häufig werden Währungskonten von Banken angeboten. Diese sind oft nicht sonderlich attraktiv. Geschickter ist es, sein Geld in beispielsweise eine US-amerikanische Aktie anzulegen, die in Deutschland notiert wird. Sie zahlen in Euro, tragen die üblichen Kauf- und Verkaufspesen. Der Kursverlauf Ihrer Investition folgt aber auch der Entwicklung des Devisenpaares Euro/US-Dollar.

Sie können natürlich auch direkt an ausländischen Börsen ordern, viele Broker bieten diesen Service. Aber vergleichen Sie die Kosten.

Seien Sie vorsichtig bei der Investition in Devisen

Die Währungsmärkte handeln von Montag bis Freitag ununterbrochen, Tag und Nacht. Und sie reagieren oft sehr schnell und sehr stark auf verschiedene Ereignisse. Das Spektrum der Faktoren, die die Devisenmärkte beeinflussen ist äußerst vielfältig. Es reicht von Wirtschaftsnachrichten, Wahlentscheidungen, Zinsentscheidungen von Notenbanken, politischen Aussagen und Ereignissen bis hin zu Naturkatastrophen, um nur einige zu nennen.

Die Investition in Devisen sollte also immer wohl durchdacht sein und sich vor allem an der allgemeinen Situation und Stimmung am Währungsmarkt, und damit an größeren Trends orientieren.

29. Oktober 2014

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.