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Börsen ABC: Future-Handel anschaulich erklärt

Der Handel mit Futures gehört zu den eher spekulativen Finanzgeschäften an der Börse. Dafür winkt aber auch eine erhöhte Renditechance.

Alles, was Sie über Transaktionen mit Futures wissen müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist ein Future?

Im Prinzip ist ein Future eine vertragliche Verpflichtung zwischen zwei Personen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Zukunft erfüllt werden muss. Dieses „Muss“ ist die wichtige Besonderheit. Sie haben am Laufzeitende kein Wahlrecht, etwas zu tun oder zu lassen.

Die Festlegung des Vertrags kommt also mit dem Erwerb oder der Veräußerung des Futures zustande, die eigentliche Transaktion, zum Beispiel von Waren, erfolgt aber erst später; daher auch der Name.


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Der allererste Kontrakt wurde an der amerikanischen CBOT am 13. März 1851 abgeschlossen, es waren 3000 Einheiten Mais, die im Juni des gleichen Jahres zum fixen Preis geliefert werden mussten.

An den deutschen Märkten werden Futures oftmals auch als Börsenterminkontrakte oder einfach nur Terminkontrakte bezeichnet.

Der Vertrag, der jedem Future zugrunde liegt, enthält zunächst dieselben Angaben, die jedes Geschäft beinhaltet: also Anzahl und Art der Ware(n) sowie ein fest vereinbarter Kaufpreis.

Im Fachjargon der Börse wird die Verkäufer (oder anschaulicher ausgedrückt, die Lieferanten)-Seite als Short Position bezeichnet, die Käufer-Seite als Long-Position.

Zusätzlich muss natürlich auch der Termin fixiert werden, zu dem geliefert und bezahlt werden soll.

So werden Futures gehandelt

An der Börse gibt es verschiedene Arten von Futures, die am so genannten “Terminmarkt” gehandelt werden.

Die einen beziehen sich auf Geschäfte mit Finanzprodukten wie Aktien, Zinsen oder Devisen. Andere Futures können aber auch Rohstoffe wie Rohöl oder Getreide beinhalten.

Insgesamt gelten alle Arten von Futures als äußerst liquide, weil sie schnell und einfach an der Börse verkauft werden können, da fast immer Kaufinteresse besteht.

Fälligkeitstermine und Handelsbedingungen sind bei den jeweiligen Futures-Geschäften standardisiert, also vorher genau festgelegt. Diese allgemeinen Regeln und Ausstattungsmerkmale erleichtern für alle Marktteilnehmer das Handeln.

13. Mai 2009

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.