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Börsen ABC: Geschlossene Fonds, was ist das Besondere?

Befasst man sich eingehender mit dem Handel auf dem Börsenparkett wird schnell klar, dass es von allen verfügbaren Finanzprodukten immer zahlreiche Varianten gibt.

Wir wollen uns daher hier mit einer speziellen Art des Fonds beschäftigen, nämlich mit dem so genannten „Geschlossenen Fonds“.

Wie funktionieren Fonds?

Die meisten Fonds, die an den deutschen Handelsplätzen angeboten werden, sind Offene Fonds.

Offen bedeutet in diesem Fall, dass sich Anleger zu jeder beliebigen Zeit dazu entschließen können, in den entsprechenden Fonds zu investieren.

Auf diese Weise sichern sie sich dann je nach Kapitalgröße eine entsprechende Beteiligung an diesem Fonds und dessen Gewinnen.

Je mehr Anleger an einem Fonds beteiligt sind, umso stärker wird das gesamte Vermögen aufgeteilt, also in umso mehr Anteile gespalten.


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Immer dann, wenn ein Anleger aussteigen möchte und seinen Anteilsschein zurückgibt, erhält er eine Auszahlung in Höhe des aktuellen Wertes seines Anteils an diesem Fonds.

Zu diesem Zeitpunkt kann der Wert des gesamten Fonds im Vergleich zum Erwerb eines bestimmten Anteilsscheines gestiegen oder gesunken sein.

Ein Anstieg würde dann also Gewinn für den Investor bedeuten, ein Absinken Verlust, da der Anleger durch den Verkauf seines Scheins nun weniger ausbezahlt bekäme, als er ursprünglich dafür bezahlt hatte.

Eine andere Art, Rendite aus der Investition in Fonds zu erwirtschaften, besteht darin, die eigenen Anteilsscheine an andere Interessenten zu verkaufen.

Geschlossene Fonds: Das Besondere

Im Unterschied zu solchen Offenen Fonds, entscheidend bei Geschlossenen Fonds das Unternehmen vorab, in wie viele Anteile das Gesamtvermögen aufgeteilt werden soll.

Sobald alle Anteile an Investoren verkauft sind, wird der Fonds geschlossen. Anders als bei Offenen Fonds ist die Zahl der Anteilsscheine bei Geschlossenen Fonds dementsprechend begrenzt und passt sich nicht immer automatisch der Anzahl der Anleger an.

Leider sind Geschlossene Fonds heutzutage kaum noch handelbar. Wenn Sie investiert haben, sind Sie typischerweise bis zum Laufzeitende an diese Investition gebunden.

Oftmals handelt es sich bei solchen Geschlossenen Fonds um eine Kommanditgesellschaft  mit beschränkter Haftung (GmbH & Co. KG).

Vorsicht: Haftung

Wer nun Anteile an einer solchen Gesellschaft erwirbt wird rechtlich gesehen selbst zum Unternehmer, er wird dann auch als Kommanditist bezeichnet.

Für die Dauer seiner Anteilschaft an der Gesellschaft gelten für ihn alle Gesetze und juristische Regelungen, die für Unternehmer gelten. Hier sollte man sich also vorab genau informieren, besonders was das Thema Steuern angeht.

Kommanditisten haften im Übrigen auch in voller Höhe ihres Anteils für die gesamten Verbindlichkeiten ihrer Gesellschaft.

Sollte das entsprechende Unternehmen, das hinter dem geschlossenen Fonds steht, in die Insolvenz gehen, ist das investierte Kapital der Anleger damit verloren.

12. September 2013

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.