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Börsen ABC: Optionsschein, verständlich erläutert

Besonders unter Anlageneulingen kommt es gelegentlich zur Verwechslung der Begriffe Optionsschein und Option.

Die beiden Finanzbegriffe haben allerdings nur bedingt etwas miteinander gemein. Darum: In diesem Beitrag geht es um die Funktionsweise von Optionsscheinen.

Was sind Optionsscheine?

Anders als die Optionen gehören Optionsscheine rechtlich gesehen noch zur Gruppe der Wertpapiere.

Sie werden daher ganz normal an den üblichen Börsenplätzen gehandelt, in Deutschland also beispielsweise an der Frankfurter Wertpapierbörse.

Dort werden Optionsscheine genau wie Aktien und dergleichen von Geldinstituten herausgegeben und können von Anlegern erworben werden. Die Herausgeber von Optionsscheinen nennt man Emittenten.

Heutzutage geschieht dies hauptsächlich in der Form der so genannten „naked warrants“. Dabei handelt es sich um Optionsscheine, die von einer Bank oder einem Wertpapierhändler verkauft werden, ohne dass diese das Basisinstrument selbst geschaffen haben.

Der Emittent des Optionsscheines in Form von Naked Warrants muss demnach nicht auch der Emittent des dazugehörigen Basiswertes sein.


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Optionsscheine in Form von Naked Warrants

Ein solcher Optionsschein verbrieft das Recht, einen bestimmten Basiswert innerhalb einer festgesetzten Zeit zu einem vorab definierten Preis zu erwerben.

Dieser finanztechnische Vorgang ist gemeint, wenn davon gesprochen wird „eine Option auszuüben“.

Der Basiswert, auf den sich das Kaufrecht des Optionsscheines bezieht, kann vieles sein, zum Beispiel der Wert einer Aktie, eines Index, einer Währung, eines Edelmetalls oder anderer Wertgüter.

Gewinne durch Optionsscheine

Die wichtigste Frage für Anleger ist aber natürlich: wie kann man denn mithilfe von Optionsscheinen Geld verdienen?

Im Prinzip ist das ganz einfach. Nehmen wir an, Sie sind im Besitz eines Optionsscheines mit einer festgeschriebenen Laufzeit von sechs Monaten.

Nehmen wir weiterhin an, der verbriefte Preis für den Basiswert liegt bei 10 Euro, zum Beispiel für eine bestimmte Aktie.

Wenn nun der Preis für den Basiswert bis zum Ende der Laufzeit gestiegen ist, haben Sie den Vorteil, die Aktie zum günstigeren Preis kaufen zu können.

Durch den sofortigen Weiterverkauf erwirtschaften Sie die Differenz als Gewinn.

Viele Optionsscheine fungieren darüber hinaus als Hebel. Das bedeutet, dass ihr Wert auf ein Vielfaches des Basiswertes lautet, zum Beispiel das Doppelte.

Damit würde sich der Gewinn entsprechend vermehren, sollte der Kurs des Basiswertes tatsächlich gestiegen sein.

Risiken der Optionsscheine

Fällt der Kurs aber stattdessen, müssen Sie zum Ende der Laufzeit den Optionsschein zu einem schlechteren Preis verkaufen und machen eine Verlust.

Im Falle eines Optionsscheins, der als Hebel eingesetzt wird, würde der Verlust dann natürlich ebenfalls vervielfacht.

Ein Optionsschein kann allerdings auch vor Ablauf seiner vollständigen Laufzeit verkauft werden. Dann hängt sein Wert allerdings nicht nur von der momentanen Differenz zum Basiswert ab.

In diesem Fall ist besonders die noch verbleibende Laufzeit wichtig und welche Wertentwicklungen für diesen Zeitrahmen noch erwartet werden.

12. Juni 2009

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.