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Börsen ABC: Order festlegen und aufgeben

Der Begriff der „Order“ gehört sicherlich zu den wichtigsten Grundlagen im Börsenwissen.

Darunter versteht man nichts anderes als den Auftrag, ein bestimmtes Wertpapier in Ihrem Namen zu erwerben oder zu veräußern.

Auftrag zum Kauf/Verkauf eines Wertpapieres

Dieser Auftrag kann sich entweder direkt an eine Bank oder an einen Broker richten. Im letzteren Fall führt der Brooker dann für Sie die entsprechende Transaktion gegen bestimmte Gebühren aus.

Grundsätzlich kann eine Order natürlich auch Online erteilt werden, also auch zum Beispiel über einen Online-Broker.

Im einfachsten Fall beinhaltet Ihre Order zwei ganz wesentliche Eckdaten. Das ist zum einen die so genannte Wertpapierkennnummer, kurz WKN, mit deren Hilfe das entsprechende Finanzprodukt einwandfrei identifiziert werden kann.

Zum anderen muss eine Order immer auch das Auftragsvolumen beinhalten, also eine Angabe darüber, wie viele Stücke des jeweiligen Papieres gekauft beziehungsweise verkauft werden sollen.


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Kaufoptionen und Order-Limits

Zudem müssen Anleger angeben, nach welchem Modus sie das Wertpapier transferieren wollen. Hierbei ist es entweder möglich, so schnell es geht zum aktuell gültigen Preis zu handeln, oder erst dann, wenn der entsprechende Kurs einen bestimmten Stand erreicht.

Die zweite Variante wird auch als Limit bezeichnet und funktioniert in beide Richtungen. Sie können also für den Kauf einer Aktie einen bestimmten maximalen Kurs angeben, der dann nicht überschritten werden darf.

Oder aber sie legen vor dem Verkauf eines Wertpapieres ein Kurs-Minimum fest, das nicht unterschritten werden darf, um keinen Verlust zu verursachen.

Bei beiden Order-Varianten gilt: Werden die entsprechenden Ober- bzw. Untergrenzen nicht erreicht, verbleibt das Wertpapier in ihrem Depot.

Solche Limits lohnen sich demnach also besonders bei Papieren, deren Kurse stark schwanken, man spricht dann auch von einer hohen Volatilität.

Beispiel: OCO-Order

Oftmals gibt es auch die Möglichkeit, eine one-cancels-the-other-order (OCO) aufzugeben.

Schauen wir uns das einmal an einem ganz einfachen Beispiel an:

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Aktie zum Kurspreis von 10 Euro pro Stück erworben. Sogleich erteilen Sie zwei weitere Ordern, die festlegen, zu welchen Konditionen Ihre Wertpapiere wieder verkauft werden sollen.

Das könnte zum Beispiel eine Take-Profit-Order bei der Obergrenze von 12 Punkten sein. Steigt der Wert Ihrer Aktie also sprunghaft auf oder über diese Grenze von 12 Punkten, wird sie unverzüglich verkauft und sie streichen die Differenz als Gewinn ein.

Gleichzeitig sichern Sie sich aber auch für den Fall eines Kursverlustes ab und zwar durch eine Stop-Loss-Order bei 8 Punkten. Sollte nun der Aktienkurs fallen, wird sie in dem Augenblick abgestoßen, wo ihr Wert die 8 Euro erreicht.

In diesem Fall haben sie Ihren Verlust immerhin im Vorhinein auf maximal 2 Euro (10 Punkte minus 8) pro Aktie begrenzt.

Je nachdem welcher Fall zuerst eintritt, überschreibt die ausgeführte Order dann jeweils die andere und löscht diese aus dem System, daher der Name one-cancels-the-other.

4. September 2014

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.