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Deutsche Bank: Die Rückkehr zur Profitabiliität

Dass Chefs sich für Verfehlungen ihrer Unternehmen entschuldigen, kommt vor. In erster Linie aber im asiatischen Raum. John Cryan, der Chef der Deutschen Bank, übernahm diese Tradition jetzt aus Anlass der Vorstellung der Bilanz für 2016. Das Verhalten einiger Mitarbeiter sei inakzeptabel gewesen, sagte er. Zugleich gab er einen Überblick, wie Deutschlands größtes Geldhaus aktuell steht: 1,4 Milliarden Verlust schlugen vergangenes Jahr zu Buche. Darin enthalten seien jedoch auch Zahlungen für die kritischsten Rechtsstreitigkeiten wie die abgewendete Klage des US Department of Justice aus dem September 2016. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Statements:

GeVestor: 2016 war das zweite Jahr mit Milliardenverlust in Folge. Wann wird die Deutsche Bank wieder Gewinn machen?

(Wann wird die Deutsche Bank wieder profitabel?)

Cryan: Natürlich streben wir an, eine profitable Bank zu sein, und zwar mit einem nachhaltigen Gewinn. Aber vor langer Zeit schon habe ich gelernt, dass man im Banking keine Vorhersagen mit großer Präzision machen kann, denn unser Geschäft wird stark von den Ergebnissen beeinflusst. Unsere Erwartung ist, dass wir dieses Jahr in die Gewinnzone zurückkehren. Wir haben eine enorme Menge unserer Schwierigkeiten hinter uns gelassen. Ich muss betonen, es ist noch nicht alles geschafft, aber wir haben große Fortschritte erzielt. Und so hoffen wir, in diesem Jahr wieder profitabel zu sein. Das ist unsere Intention. In Bezug auf Dividende ist es schon eine Weile her, dass Banken frei darüber entscheiden konnten, welche zu zahlen: wir haben diverse Tests zu bestehen. Trotzdem ist es unsere Intention, auch wieder eine Bank zu werden, die Dividende zahlt. Aber es ist viel zu früh, für das Geschäftsjahr 2017 schon mal darauf einzustimmen. Diese Aussage ist weder negativ noch positiv. Es ist schlicht zu früh. Aber ganz klar, wollen wieder dazu kommen, Dividende zu zahlen.


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GeVestor: Gerüchten zufolge soll die Finanzbasis durch einen Teilbörsengang der Vermögensverwaltung gestärkt werden. Was wird aus der Deutschen Asset Management?

(Was wird aus der Deutschen Asset Management?)

Cryan: Wenn ich das gefragt werde, empfinde ich es als Kompliment, dass die Deutsche Asset Management als hinreichend attraktiv für einen Börsengang gesehen wird. Wir hören eine Menge Gerüchte. Wenn wir Transaktionen auf der Basis von Gerüchten, die wir hören, vorbereiten würden, wären wir sehr, sehr beschäftigt. Ich stimme zu, dass die Vermögensverwaltung eine exzellente Sparte ist. Ich habe und ich werde immer die Position vertreten, die auch vom Vorstand und vom Asset Management-Chef Nicolas Moreau geteilt wird, dass Asset Management ein Kerngeschäft für uns ist. Wir überlegen uns regelmäßig, womit wir uns in der Vermögensverwaltung befassen. Es ist eine Gruppe unterschiedlicher Geschäftsbereiche. Und Nicolas denkt ganz aktiv darüber nach, wie wir unsere Ressourcen dort am besten einsetzen. Zur Zeit haben wir hier aber nichts zu verkünden. Das bedeutet nicht, dass wir niemals zu irgendwas zu verkünden hätten. Aber die Vermögensverwaltung bleibt absolutes Kerngeschäft für uns.

GeVestor: Die Deutsche Bank ist sehr aktiv in den USA. Was sagen Sie zu den Entwicklungen dort?


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(Was sagen Sie zu den Entwicklungen in den USA?)

Cryan: Ich habe eine persönliche Meinung dazu. Aber ich halte es für sehr wichtig, dass ich meine Sicht und die Sicht des Vorstands, die die Ansicht der überwiegenden Mehrheit unserer Mitarbeiter widerspiegelt, wiederhole. Wir halten Inklusivität und Vielfalt und die damit verbundenen Werte extrem hoch. Sie sind entscheidend für den Erfolg der Bank, sie sind eine geschäftliche Angelegenheit, darüber hinaus aber ein grundsätzliches Muss. Ich bekomme Rückmeldungen von unseren Mitarbeitern. Und sie sagen mir, wie wir mit Vielfalt und Inklusivität umgehen, ist eines der Dinge, derentwegen sie gern für die Bank arbeiten. Wir haben Menschen, ich habe jetzt nicht die genau Zahl, aber aus etwa 150 verschiedenen Nationen, Menschen aller Hautfarben und aller Ethnien. Wir sind also ein sehr vielfältiges Unternehmen. Und wir sind Inklusion, Gleichstellung und Freizügigkeit absolut verpflichtet.

GeVestor: Zuletzt hat die Deutsche Bank sehr viele Kunden auch wegen einer Strafforderung von 14 Milliarden Dollar der US-Justizbehörden verloren. Wie steht es jetzt um die Rechtsstreitigkeiten?

(Wie steht es jetzt um die Rechtsstreitigkeiten?)

Cryan: Als Vorstand haben wir uns auf etwa 20 Fälle konzentriert. Davon haben wir jetzt 9 beigelegt bzw. so geklärt, dass sie wohl hinter uns liegen. Es gibt immer Nebenaspekte einer Regelung, so dass wir nicht sagen können, sie sind vollständig beigelegt. Aber generell machen wir sehr gute Fortschritte. Und auch bei den anderen 11 – ich glaube, es waren genau 20 Fälle insgesamt – sind wir auf einem guten Weg. Aber es nicht so, dass wir uns zunächst einen vornehmen, und dann kommt der nächste. Wir arbeiten praktisch an allen 20, und wir können nicht steuern, wie gut die Gespräche vorangehen. Unser Wunsch bleibt es, so schnell wie möglich alle Fälle zu lösen, in den geklagt wurde. Tatsächlich sind nicht alles gerichtsanhängige Klagen, sondern drohende Klagen, oder es sind regulatorische Streitigkeiten. Aber wir sind der Ansicht, es ist im Interesse der Bank, diese gütlich zu regeln. Zur Zeit ist es nicht unsere Position, die Fälle vor Gericht zu klären. Wir möchten uns außergerichtlich einigen. Und wie gesagt, ich denke, wir machen gute Fortschritte. Ein Grund, warum ich zuversichtlicher bin als noch vor einem Jahr, ist, dass wir die schwierigeren Fälle hinter uns haben.

6. Februar 2017

Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.