MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Eigenkapitalrendite: Return On Equity, leicht verständlich

Was genau versteht man eigentlich unter dem Begriff Eigenkapitalrendite, oder im englischsprachigen Börsenraum „Return On Equity“?

In diesem Beitrag wollen wir uns diesen technischen Fachbegriff der Wirtschaftswissenschaft einmal genauer ansehen und ihn möglichst einfach und leicht verständlich erläutern.

Viele Begriffe, eine Bedeutung

Zunächst gilt es, den Namensdschungel zu entwirren, der sich in diesem Bereich der Börsensprache ausgebreitet hat. Der Begriff „Eigenkapitalrendite“ wird auf Börsenpapieren oftmals mit der Abkürzung E.K.R. wiedergegeben.

Zudem lässt er sich, wie oben bereits erwähnt, im Englischen als „Return On Equity“ finden. Der englischen Terminus wird dabei auch als R.O.E. abgekürzt.

Ganz allgemein gesagt ist die Eigenkapitalrendite eine Kennziffer dafür, wie effizient ein Unternehmen Gewinn erwirtschaftet.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Selbstverständlich ist dies besonders dann von Interesse, wenn sich ein Anleger entscheiden muss, in welche von mehreren potentiellen Firmen er sein Kapital investieren möchte.

Durch den Vergleich der jeweiligen Angaben zur E.K.R. kann er herausfinden, welche der Möglichkeiten für ihn die lohnendste ist.

Return On Equity – Beispiel

Schauen wir uns dazu ein einfaches Beispiel an: Der Privatanleger Peter hat etwas Geld übrig, das er gerne in ein Unternehmen investieren würde.

Zur Auswahl stehen jedoch zwei Firmen, die beide dieses Jahr gleichviel, nämlich 50 Millionen Euro verdient haben. Die eine ist Hans Bratwurstbude, die andere Meiers Elektronikbedarf.

Ein Unternehmen, das an der Börse vertreten ist, besitzt immer so genanntes Eigenkapital. Dabei handelt es sich um die Geldsumme, die es von den ersten Investoren im Austausch gegen seine Aktien bekommen hat.

Hans Bratwurstbude hat ein Eigenkapital von 100 Millionen Euro, Meiers Elektronikbedarf verfügt über 250 Millionen Euro.

Um die E.K.R.-Kennzahl zu errechnen, teilt Peter den Gewinn jedes Unternehmens durch die Höhe seines Eigenkapitals. Im Falle von Hans Bratwurstbude ergibt sich dabei eine E.K.R. von 50%, bei Meiers Elektronikbedarf beträgt die Eigenkapitalrendite jedoch nur 20%.

Die Begründung liegt auf der Hand: Obwohl Meiers Elektronikbedarf über wesentlich mehr Eigenkapital verfügte, hat das Unternehmen lediglich genausoviel Gewinn erwirtschaftet wie Hans Bratwurstbude mit weniger Eigenkapital.

Eine höhere Eigenkapitalrendite ist attraktiv

Für Peter bedeutet dies, dass Hans Bratwurstbude es im letzten Geschäftsjahr offenbar verstanden hat, ihr Kapital weitaus effektiver einzusetzen als das andere Unternehmen.

Er entscheidet sich daraufhin also, Aktien von Hans Bratwurstbude zu erwerben, da er sein investiertes Geld dort effizienter und lohnender angelegt sieht.

Allgemein ist es also so, dass eine höhere E.K.R. ein Unternehmen für Anleger attraktiver macht, da sie eine effizientere Wertschöpfung erwarten lässt.

In der Realität sollte man Aktien aber natürlich nicht nur anhand dieser einen Kennzahl bewerten, sondern auch andere Informationen über das Unternehmen zurate ziehen, wie etwa den Ertrag pro Aktie oder die Gesamtkapitalrentabilität.

29. September 2014

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.