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EPA: Ertrag pro Aktie einfach berechnen

Kennziffern sind aussagekräftige Daten über Unternehmen, die Investoren dabei helfen können, Entscheidungen hinsichtlich ihrer Anlagen zu treffen.

Eine solche Kennziffer ist auch der sogenannte Ertrag pro Aktie, oder kurz EPA.

Kennzahlen helfen bei Investitionsentscheidungen

Durch spezielle Berechnungen setzt der Ertrag pro Aktie mehrere Unternehmensdaten zueinander ins Verhältnis, konkret nämlich die Dividende, den Profit und die Anzahl der emittierten Aktien.

Auf diese Weise trifft der EPA eine Aussage über die Höhe des Gewinns einer Firma und wie viel deren Aktien wert sind.

Wenn einem potentiellen Investor die oben genannten Daten des Unternehmens zur Verfügung stehen, kann er den Ertrag pro Aktie leicht selber ausrechnen.


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Dazu nimmt man den gesamten Profit, zieht davon die in einem Jahr gezahlte Dividende ab und teilt das Ergebnis durch die Anzahl aller Aktien, die sich im Umlauf befinden. Das Ergebnis dieser Rechnung ist der EPA.

Schauen wir uns das Ganze an einem konkreten Beispiel an: Angenommen, ein potentieller Investor muss sich entscheiden, ob er gewisse Teile seines Vermögens in Aktien von Hans Bratwurstbude oder Meiers Elektrobedarf anlegt und möchte die beiden Firmen dazu vergleichen.

EPA = Ertrag pro Aktie

Der Anleger weiß, dass Hans Bratwurstbude im letzten Jahr einen Gewinn von 1 Million Euro erzielte und eine Dividende in Höhe von 200.000 Euro ausgezahlt hat. Außerdem sind von dem Unternehmen insgesamt 100.000 Aktien im Umlauf.

Verwendet man nun die genannte Formel zur Berechnung, dann ergeben sich 800.000 Euro (1.000.000€ Gewinn – 200.000€ Dividende) geteilt durch 100.000 Stück Aktien, also letztlich 8 Euro Ertrag pro Aktie.

Bei Meiers Elektrobedarf sieht es etwas anders aus. Dieses Unternehmen hat im vergangenen Jahr einen Gesamtgewinn von 2 Millionen Euro erwirtschaftet und ebenfalls 200.000 Euro Dividende ausgeschüttet. Es sind jedoch insgesamt 300.000 Meier-Aktien im Umlauf.

Erneut rechnen wir Gewinn minus Dividende (also 2.000.000€ – 200.000€) und teilen das Ergebnis durch 300.000 (Aktienanzahl). Wir erhalten hier also einen Ertrag pro Aktie von 6 Euro.

Der EPA alleine ist nicht aussagekräftig genug

Obwohl Meiers Elektrobedarf einen höheren Jahresgewinn vorzuweisen hatte, liegt der EPA unter dem Ertrag pro Aktie von Hans Bratwurstbude. Einzig aufgrund dieser Angabe wird der Investor allerdings wohl keine Anlageentscheidung treffen.

Stattdessen ist es sinnvoll durch den EPA weitere Kennzahlen zu ermitteln und diese miteinander und mit anderen Unternehmen zu vergleichen, um sich dann letztlich für das lohnendste Investment entscheiden zu können.

Weitere wichtige Kennzahlen, die von vielen Anlegern gerne zu Rate gezogen werden, sind unter anderem die Eigenkapitalrendite, der CashFlow oder die Anlageintensität.

4. Juli 2013

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.