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ETFs: Exchange Traded Funds, was ist das?

In diesem Beitrag geht es um die so genannten ETFs, oder Exchange Traded Funds.

Sie erfahren die wichtigsten Grundlagen der Funktionsweise und alles Wichtige für den Handel mit Ihren eigenen ETFs.

Was ist ein ETF?

Der englische Begriff Exchange Traded Funds wird zu Deutsch meist einfach mit „Indexfonds“ übersetzt.

Daran lässt sich auch schon  sehr gut seine Besonderheit erkennen, denn: ETFs sind Wertpapiere, die dazu geschaffen wurden, einen anderen repräsentativen Basiswert nachzuahmen.

Bei diesem Basiswert kann es sich um einen vollständigen Aktienindex, wie zum Beispiel den DAX, oder eine Sammlung verschiedener Wertpapiere aus einer bestimmten Branche handeln.

Mit anderen Worten: Der Kurs des Exchange Traded Funds folgt also den Bewegungen des Index, auf den er abgestimmt ist.


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Exchange Traded Funds – Beispiel

Schauen wir uns das einmal ganz konkret an einem einfachen Beispiel an. Nehmen wir an, die Baumann Investmentbank möchte einen ETF schaffen, um den Entwicklungen der Ölbranche zu folgen.

Um das zu bewerkstelligen, muss die Baumann Investmentbank zunächsteinmal einen ausführlichen Bericht über das Vorhaben bei der Börsenaufsicht einrichten.

Darin muss unter anderem ersichtlich sein, wie genau der Fonds aufgebaut wird und welche Aktien in ihm enthalten sein werden.

Sofern der Plan solide erscheint und von der Börsenaufsicht genehmigt wird, kann es zur nächsten Phase der Umsetzung gehen.

Die Baumann Investmentbank kontaktiert nun andere Unternehmen und Fonds, deren Aktien in dem geplanten Exchange Traded Funds vertreten sein sollen. Sie alle entstammen natürlich der Ölbranche.

Mit Zustimmung der jeweiligen Unternehmen werden die entsprechenden Aktien zusammengefasst und bei einer Depotbank hinterlegt.

Die Baumann Investmentbank schafft nun ihre Öl-ETF-Anteilsscheine entsprechend dem gesamten Gegenwert der Aktien, die im Depot hinterlegt sind.

Außerdem bekommen die Firmen, deren Aktien am Indexfonds beteiligt sind, den entsprechenden Wert in Form der ETF-Anteile. Somit sind sie nun in der Lage, diese Wertpapiere an andere Investoren auf dem Markt weiterzuverkaufen.

Mehr zum Thema: ETFs: So funktionieren sie

Verkauf von ETF-Anteilen

Wenn ein Investor seinen Anteilsschein zu Geld machen möchte, kann er theoretisch zur Depotbank gehen und den Anteil in die entsprechenden Aktien zurücktauschen. Diese Aktien könnte er dann auf dem Markt verkaufen.

Es ist allerdings weitaus üblicher, die Anteile einfach direkt an der Börse zu verkaufen, da deren Wert ja direkt dem Wert der zugrundeliegenden Aktien entspricht. So wird der Umweg über den Umtausch bei der Depotbank und eventuelle Gebühren eingespart.

Es gibt eine große Vielzahl an unterschiedlichen ETFs, die auf spezielle Unternehmen, Marktsegmente oder sogar ganze Länder ausgerichtet sind.

Der große Vorteil von Exchange Traded Funds liegt darin, dass sie Investoren die Möglichkeit geben, mit nur einer Investition einen breiten Marktbereich abzudecken.

Auf diese Weise sind sie weniger stark von den Schwankungen der Einzelwerte abhängig.

11. September 2013

Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.