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Hiobsbotschaft für Gold

Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Gold. Dafür betrachten wir die Commitment of Trader-Daten (kurz: CoT-Daten).

Diese Daten zeigen die Positionierung der Marktteilnehmer und werden einmal in der Woche von der Futures and Exchange Commission aus den USA veröffentlicht.

Drei Gruppen von Anlegern

Die Trader werden für diese Auswertung in drei Gruppen eingeteilt:

  • Die sogenannten „Commercials“ sind Großanleger wie beispielsweise Goldproduzenten, die mit dem zu Grunde liegenden Rohstoff handeln.
  • Als Kleinanleger werden Privatanleger eingestuft, die über kleinere Geldbeträge verfügen.

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    • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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  • Die dritte Gruppe bilden die sogenannten „large Trader“, zu denen beispielsweise Hedgefonds gehören.

Die Commitment of Trader-Daten geben Hinweise auf bevorstehende Kursbewegungen

Die Marktteilnehmer müssen ihre Positionen veröffentlichen. Diese werden protokolliert und dann bekannt gegeben. So kommt der CoT-Report zu Stande.

Es lohnt sich, die Daten einmal die Woche genau anzuschauen, denn sie geben oft Hinweise auf bevorstehende Kursbewegungen.

Wenn beispielsweise die Commercials in großen Mengen kaufen, kann man daraus schließen, dass vermutlich in Kürze ein Kursanstieg bevorsteht. Oder anders herum: Wenn die Commercials verkaufen, dann wird es wahrscheinlich einen Kursrückgang geben.

Gold: Die Commercials sind short

Schauen wir uns die CoT-Daten für Gold genauer an: Die Commercials haben verkauft. Zwar hat sich diese Short-Positionierung etwas reduziert, aber sie hat sich noch nicht aufgelöst.

Es sieht nicht so aus, als ob der Markt jetzt schon einen Boden gebildet hat. Die Daten sprechen dafür, dass der Markt im Moment eher oben als unten ist. Daher ist bei Gold möglicherweise die Korrekturbewegung noch nicht vorbei.

Der Goldmarkt ist im Moment neutral

Der Goldpreis will irgendwie nicht mehr nach oben. Charttechnisch ist der Markt derzeit absolut „neutral“ zu bewerten, die Marke von 1.685 USD stellt aber die erste Linie im Sand dar.

Wird sie unterschritten, dann ist der Uptrend seit dem Herbst-Tief definitiv beendet. Nach oben deckelt die 1.800 USD Marke, sie stellt die Oberkante der Seitwärtsbewegung seit 2011 dar.

Weitere Hinweise gibt der Australische Dollar

Hinweise, wo die Reise hingehen könnte, erhalten wir vom Australischen Dollar, der dem Goldpreis voraus läuft. Dieser klebt derzeit an seiner Aufwärtstrendlinie seit 2012, die bei 1.030 notiert.

Verlässt der Währungsmarkt seinen Trend nach unten, dann wäre dies ein bärisches Zeichen – vor allem für Gold! Trader achten daher in den kommenden Tagen vor allem auf das Verhalten des „Aussies“.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

21. November 2012

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.