Vergleichswohnung: Dazu wird sie genutzt

Zur Begründung einer Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete können Wohnungen herangezogen werden die zu der betrachteten Mietwohnung hinsichtlich Lage, Grundriss, Alter, Größe und Ausstattung vergleichbar sind.

Auf Vergleichswohnungen zu Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete wird regelmäßig zurückgegriffen, wenn keine Mietdatenbank oder kein Mietspiegel für die Gegend vorhanden ist, in der sich die Immobilie befindet und kein Gutachten zur Mieterhöhung herangezogen werden soll.

Dem Mieter sind in der Mieterhöhungserklärung mindestens drei Vergleichswohnungen zu benennen (§ 558a BGB).

Die Vergleichswohnungen und deren Mieten pro Quadratmeter Wohnfläche sind im Mieterhöhungsverlangen genau zu bezeichnen und zu beschreiben.

2. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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