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Verkehrte Welt

Die Märkte laufen immer weiter auseinander. Mit anderen Worten: Die Korrelationen verschwimmen.

Während der Euro auf ein neues Mehrmonatshoch gegen den US-Dollar marschiert, fällt der Goldpreis um mehr als 1% – wogegen die Goldminen im ansonsten schwachen amerikanischen Markt zulegen.

Der breite S&P500 kämpft mit der Marke von 1.400 Punkten und versucht diese nach unten zu verteidigen, wogegen der DAX eher die Marke von 7.500 Punkten und sein Jahreshoch im Visier hat.

Die Börse spielt verrückt

Ich meine, das ist eine verrückte Börse! Diese Marktphase ist dadurch aber auch hochspannend.

Die aktuelle Konstellation ist ein Hinweis auf etwas Deflationäres, das aus den USA auf uns zukommt. Offensichtlich werden jetzt Dollar-Anlagen in den Euro-Raum umgeschichtet.


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Und offensichtlich ist es auch, dass die Anleger ihr Gold verkaufen. Zum Jahresende ist Bonus-Saison und nur das, was man an Gewinn realisiert hat, gilt auch für die Bonus-Berechnung. Dies ist ein möglicher Grund für die aktuelle Schwäche des Goldpreises.

Goldmarkt ist strukturell schwach

Der Goldmarkt ist strukturell schwach und kämpft mit wichtigen Unterstützungen, die er eigentlich schon verloren hat.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Preis noch deutlich nach unten geht und dann auch unter die Marke von 1530 Dollar fällt. Die Situation am Silbermarkt ist im Moment ähnlich.

Weitere Entwicklungen sind schwer einschätzbar

Die Frage stellt sich, wie lange eine solche Divergenz anhalten wird. Nun, in den letzten Jahren waren diese Entwicklungen nur temporäre Erscheinungen und keine strukturellen Änderungen, aber wer folgt wem?

Steigt Gold, um es dem starken Euro gleich zu tun oder fällt der Euro aus Sympathie zum schwachen Goldpreis? Folgt der DAX dem schwachen S&P oder der amerikanische Markt dem deutschen? Die Antwort ist offen und bleibt reine Spekulation!

Entscheidungen nicht von Intermarket-Faktoren abhängig machen

Wichtig für Trader ist derweil, die Intermarket-Faktoren zumindest für eine Weile auszublenden und nur nach den Signalen des isolierten Marktes, also Gold, Euro, Dax oder S&P 500, zu handeln.

Fest steht aber auch, dass ein Ausbruch eines Marktes, z. B. beim Goldpreis ein Rutsch unter der Marke von 1685 USD, Ausbrüche der anderen Märkte nach sich ziehen wird.

Kurzfristig werden sich diese Diskrepanzen also eher noch verstärken. Es bleibt also noch eine Weile „verrückt“.

Mehr zu diesem Thema können Sie sich im heutigen Video ansehen.

5. Dezember 2012

Heiko Seibel
Von: Heiko Seibel. Über den Autor

Jahrelang hat Chefanalyst, Diplom-Kaufmann und Master of International Economics Heiko Seibel in internationalen Brokerhäusern in Singapur und Hongkong gearbeitet und besucht noch heute regelmäßig Unternehmen in Südostasien. Sein Spezialbereich: CFDs.