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Wall Street – Der Crash geht weiter

Wie gewohnt starte ich mit der Übersicht der Ergebnisse des letzten Handelstages. Der Dow-Jones-Index schloss nach einem Abschlag von 3,6 Prozent bei 15.871 Punkten.

Der S&P 500 Index beendete den Handel mit 1.893 Punkten, was einem Verlust von 3,9 Prozent entsprach. Der Nasdaq100 schloss nach einem Minus von 3,8 Prozent bei 4.038 Punkten.

Absolute Panik

Die Vorgaben aus China waren bereits ein Indiz dafür, dass es wieder zu einem negativen Handelstag kommen dürfte. Allerdings war ein wahrhaftiger Ausverkauf dann die Folge.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle die Tiefs des gestrigen Handelstages aufstellen. Der Dow Jones notierte im Tief bei 15.370, der S&P bei 1.867 und der Nasdaq100 bei unglaublichen 3.787 Punkten.

Mit Hinblick auf die gestrigen Schlusskurse sind die US Märkte eigentlich noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Der zwischenzeitliche Rutsch war definitiv eine Mischung aus Panik und vielen, vielen Stopps die ausgelöst wurden sind.


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War es das?

Diese Frage lässt sich nicht leicht beantworten, denn ich gebe gerne zu, dass ich mit einem Rutsch in dem gestrigen Ausmaß keineswegs gerechnet hatte. Die Märkte sind aktuell sehr instabil und es stellt sich die Frage, was die Märkte überhaupt wieder nach oben befördern kann?

In den vergangenen Monaten – eigentlich fast Jahren war es ja die Verfahrensweise der Notenbanken, welche die Märkte nach oben beförderte. Verwunderlich wäre es also nicht, wenn es mittelfristig noch ein Stück weiter abwärts gehen würde.

Andererseits kann eine technische Erholung zu jeder Minute einsetzen, wobei auch hier bereits berücksichtigt werden muss, dass wir uns ja schon von gestrigen Tiefs im Eiltempo distanziert haben. Ohnehin war das gestern ein völlig verrückter, in welchem es ausschließlich darum ging, Stopps auf allen Seiten des Marktes abzuholen.

Blick auf die Indizes

Heute möchte ich nochmals einen Blick auf die großen Charts werden und dabei ist mir anhand des Dow Jones Monatscharts insbesondere das untere Bollinger Band ins Auge gestochen. Vielleicht dient dieses als kurzfristige Unterstützung. Rutscht es nachhaltig darunter, muss mittelfristig von einem Rücksetzer bis auf 14.200 Punkte ausgegangen werden.

Beim S&P 500 werden Sie sich ganz sicher noch an meine Parallel-Projektion Ziel Strategie erinnern. Seit 2.074,5 Punkten betonte ich, dass man raus aus den US Aktien sollte und tendenziell den Spieß auf Short drehen sollte. Rückblickend hat es lange, lange gedauert aber es war die richtige Entscheidung.

Das Tief von Oktober des Vorjahres bei 1.820 Punkten ist meines Erachtens nun eine wichtige Unterstützung. Lässt natürlich noch Spielraum für die Bären offen. Final noch ein langfristiger Blick auf den Tech-Index. Genügend Platz für eine weiterführende Korrektur ist gegeben, ohne langfristigen Schaden anzurichten.

Zuschlagen bei Coca-Cola?

Diverse Qualitätsaktien sind natürlich mit solch einem Rücksetzer des Marktes wieder attraktiver geworden, so auch die Aktie von Coca-Cola. Aktuell ist die Aktie an einer wichtigen Unterstützung angelangt. Eine Chance um zuzuschlagen?

Charts hergestellt mit Tradesignal Online:

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25. August 2015

Von: John Gossen. Über den Autor

John Gossen ist Profi Trader. Er bestreitet seit Jahren seinen Lebensunterhalt durch das Handeln an den Aktienmärkten. Seinen Schwerpunkt hat der Trading-Experte auf den Handel mit Indizes gelegt.