MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Wall Street: Konjunktur und Börse nähern sich an

Trotz positiven Starts konnten sich die Aktien in New York am Mittwoch nicht in der Pluszone halten. Die drei führenden Indizes verbuchen leichte Verluste.

Der DOW fiel 0,2% auf 13.077 Punkte. Nasdaq und S&P 500 verlieren 0,3%.

Ein Rebound sieht bekanntlich anders aus. Denn an den drei Handelstagen zuvor hatte der S&P 500 mehr als 3% verloren.

Dass der relativ ruhige Tag gestern nicht genutzt wurde, um einen Gegenangriff nach oben zu starten, verrät anhaltende Unsicherheit und mangelnde Kaufbereitschaft.

Selbst der Sprung von 19% bei der Facebook-Aktie konnte den Aktienmarkt in New York nicht antreiben.

Das hat natürlich auch damit zu tun, dass dem angeblichen IPO des Jahrzehnts ein langes Jammertal folgte und die Facebook-Aktie nicht mehr so viele Freunde unter den Anlagern hat.

Facebook – Hat die Aktie wieder mehr Freunde ?

Ob sich das nun ändert, da die Aktie den größten Kursanstieg an einem Tag seit dem Börsendebüt im Mai hinlegt, bleibt abzuwarten.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Die US-Notenbank (Fed) gab nach zwei Tagen Sitzung auch nichts Neues her: Der Arbeitsmarkt bleibt mau, die Risiken der Konjunktur für die Börse sind unverändert.

„Da gibt es rein gar nichts, was neu oder ermutigend ist, beim Wirtschafts-Ausblick der Fed“, sagt auch Walter „Bucky“ Hellwig, ein Vermögensberater bei BB&T Wealth Management in Birmingham.

„Außerdem“, so klagt Hellwig, „ist das Wachstum der Firmen im dritten Quartal enttäuschend.“

Das kann man wohl sagen: Bislang haben 187 Firmen im S&P 500 Index berichtet. In 60% aller Fälle blieben die Umsätze hinter den Prognosen der Analysten zurück.

Und das, obwohl die Latte schon sehr niedrig gelegt war.

Einziger Lichtblick zur Wochenmitte: Weil sich die Lage am schwer gebeutelten amerikanischen Immobilienmarkt weiter aufhellt, konnten gestern die Wohnungsbau-Unternehmen im S&P 500 um 1% zulegen.

Ansonsten: Angst vor neuen Schreckensmeldungen aus Europa, Furcht vor dem „fiskalischen Kliff“ massiver Steuererhöhungen und Ausgabenstreichungen im US-Budget Anfang 2013 sowie vor der Präsidentenwahl in weniger als zwei Wochen am 6. November.

„Die Anleger und Investoren sind erstarrt und haben kein Interesse zu kaufen, bis klare Signale über das fiskalische Kliff kommen“, sagt Todd Morgan, der Geschäftsführer bei Bel Air Investments.

Das Muster in New York: Runter, seitwärts, runter, seitwärts …

So langsam bildet sich ein Muster an der Wall Street heraus. Wenn es sich fortsetzt, können wir heute weiter starken Druck auf die Aktienkurse erwarten.

Am Freitag ging es schroff nach unten. Am Montag veränderten sich die Aktienkurse kaum. Am Dienstag folgte mit Minus 240 Punkten der nächste Paukenschlag.

War das gestern also die Ruhe vor dem heutigen Sturm ?

Niemand weiß das. Aber Sam Ginzburg, der Chefhändler bei First NY, hat ebenfalls ein Muster erkannt:

„In diesem Jahr sind die Aktienkurse der schwachen Konjunktur auf und davon gelaufen. In den letzten paar Tagen nähern sich Kurse und Realität aber wieder an. Und das macht viele Leute ziemlich nervös.“

Und falls es noch einer Bestätigung für die dümpelnde globale Konjunktur bedurft hätte, gestern hat sie Warren Buffett geliefert.

„Ich glaube“, sagte Buffett, „der Aktienmarkt ist immer noch der beste Ort für das Geld, aber die Weltwirtschaft wächst zweifellos langsamer.“

Das klingt, als sei für den Aktienmarkt in New York im Augenblick selbst der Best Case nicht besonders viel versprechend.

25. Oktober 2012

Markus Gärtner
Von: Markus Gärtner. Über den Autor

Markus Gärtner kennt sich aus in Europa, Amerika und Asien. Lange Zeit war der Journalist als Korrespondent unterwegs und hat dabei viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Diese teilt er nun mit seinen Lesern börsentäglich.