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WEG-Verwalter: Mit Rechten und Pflichten

Soweit nach dem Wohnungseigentumsgesetz oder durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer etwas anderes bestimmt ist, steht die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums den Wohnungseigentümern gemeinschaftlich zu (§ 21 Abs. 1).

Allerdings kann jeder Wohnungseigentümer eine Verwaltung verlangen, die den Vereinbarungen und Beschlüssen und, soweit solche nicht bestehen, dem Interesse der Gesamtheit der Wohnungseigentümer nach billigem Ermessen entspricht (§ 21 Abs. 4).

Wird hiervon Gebrauch gemacht, übernimmt ein WEG-Verwalter die Verwaltung. Seine Einsetzung erfolgt regelmäßig durch Beschluss, außerdem wird zwischen ihm und der Eigentümergemeinschaft ein Verwaltervertrag geschlossen. Die Aufgaben des VWEG-Verwalters sind im Wesentlichen in § 21 WEG geregelt, können aber durch die Gemeinschaft auch abweichend festgelegt werden.


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So hat der WEG-Verwalter regelmäßig unter anderem eine Beschluss-Sammlung zu führen, den Wirtschaftsplan aufzustellen, die Jahresabrechnung zu erstellen, die Ladung zur Eigentümerversammlung vorzunehmen und die Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft auszuführen.

Der Verwalter kann eine natürliche oder auch juristische Person sein. Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder oHG kann nicht als Verwalter fungieren. Ein Verwalter kann vom Bauträger im Rahmen der Gemeinschaftsordnung bestellt werden. Auf Antrag eines Wohneigentümers kann auch ein Verwalter vom Amtsgericht bestellt werden (Notverwalter).

Die Bestellung des Verwalters darf auf höchstens fünf Jahre vorgenommen werden, im Falle der ersten Bestellung nach der Begründung von Wohnungseigentum aber auf höchstens drei Jahre (§ 26 Abs. 1 S. 2 WEG).

Die Vergütung des Verwalters – soweit er nicht unentgeltlich tätig ist – richtet sich nach der Vereinbarung im Vertrag, der zwischen der Wohnungseigentümergemeinschaft und dem Verwalter geschlossen wird.

2. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.