Asana-Aktie mit Vervierfachung im Börsenjahr 2021

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Asana-Aktie entwickelt sich zum Anlegerliebling: 300% Kursplus im Börsenjahr 2021. Trotz Kursrally weitere Aktienkäufe des Firmengründers (Foto: I am Nickom / shutterstock.com)

Die Aktie des Börsenneulings Asana entwickelte sich in den letzten Monaten zum absoluten Liebling der Anleger. Seit dem Jahreswechsel legten die Papiere des US-Konzerns um 300% an Wert zu. Derzeit notiert die Aktie bei 118 Dollar und damit auf dem höchsten Niveau seit dem Börsengang vor knapp einem Jahr. Zur Erinnerung: Damals kamen die Papiere zu 21 Dollar das Stück an die Börse. Dabei sorgten nicht nur starke Geschäftszahlen bei den Anlegern für Freude. Auch die signifikanten Aktienkäufe des Vorstands sorgen für eine hohe Zuversicht unter den Investoren.

Asana mit renommierten Kundenportfolio

Asana ist Anbieter einer gleichnamigen Business-Software, mit der Unternehmen ihre Arbeit organisieren können. In Asana können Aufgaben verteilt und Deadlines gesetzt werden, zudem können Teams über ihre gemeinsame Arbeit kommunizieren. Asana ist Ende 2018 nach der zweiten erfolgreichen Finanzierungsrunde in dem Jahr mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet worden. Zu den Kunden zählen unter anderem IBM, Uber, Viessmann, der Brauereikonzern AB-InBev, Japan Airlines oder auch der Sportartikelhersteller Under Armour. Inzwischen liegt der Börsenwert der Firma bei über 21 Milliarden Dollar.

Arbeitsmanagement-Plattform mit neuen Funktionalitäten

Zuletzt wurden die Funktionalitäten der Plattform deutlich erweitert: Die neuen Tools unterstützten die Anwender mit Video-Nachrichten zur Reduzierung von Meetings, mit einer intelligenteren „Meine Aufgaben“-Ansicht, und schaffen mehr Zeit für konzentriertes Arbeiten durch einen cleveren Kalender-Assistenten sowie stille Benachrichtigungen für die Windows- und Mac-Version von Asana. Im Rahmen einer Partnerschaft mit Vimeo, der weltweit führenden All-in-One-Videoplattform, bietet Asana Teams jetzt die Möglichkeit der asynchronen Videokommunikation, die alle Vorteile der Live-Videokommunikation für die Zusammenarbeit nutzt und gleichzeitig weitere Meetings überflüssig macht.

Facebook-Mitgründer am Steuer

Das Asana-Management ist prominent besetzt. Dustin Moskovitz, einer der Facebook-Mitbegründer, gründete Asana im Jahr 2008 mit Justin Rosenstein. Zu den Investoren gehörten Facebook-Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan. Der frühere US-Vizepräsident Al Gore war ebenfalls ein Unterstützer.

Programmiert wird von Asana selbst. Der Hauptsitz liegt in San Francisco. Geworben wird mit den Schlüsselfunktionen der Transparenz, Verantwortung und dem Vertrauen innerhalb des Teams. Nach der Registrierung gibt es drei verschiedene Gebührenmodelle, wobei das Einfachste kostenlos ist.

72% Umsatzsteigerung im zweiten Quartal

Nachdem Asana bereits im ersten Quartal eine Umsatzsteigerung um 61% erreichen konnte, legte das Unternehmen im letzten Quartal noch eine Schippe drauf: Der Softwarespezialist steigerte seine Umsätze um 72% auf 89,5 Millionen Dollar. Das lag 7,2 Millionen Dollar über den Analystenerwartungen. Unter dem Strich wurde aber auch gleichzeitig der Verlust deutlich ausgeweitet. Am Ende stand ein Verlust von 68,3 Millionen Dollar in den Büchern vs. 41 Millionen Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Insgesamt zählt der Konzern mittlerweile 107.000 zahlende Kunden. Die Anzahl der Kunden mit mehr als 5.000 Dollar Jahresumsatz erhöhte sich um 97%. Bei Kunden mit mehr als 50.000 Dollar jährlichem Vertragsvolumen verzeichnete Asana im Jahresvergleich ein Plus von 111% auf 598 Kunden.

Firmengründer setzt Aktienkäufe weiter fort

Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich der Konzern zuversichtlich und geht davon aus, dass Umsätze von 357 bis 359 Millionen Dollar durch die Bücher gehen. Das entspräche einem Umsatzwachstum von 57 bis 58%.

Geht es nach dem Firmengründer Moskovitz, dann überwiegen langfristig trotz der Kursrally die Chancen die Risiken. Der Firmenboss fällt seit geraumer Zeit nämlich mit signifikanten Aktienkäufen auf: Seit Juni hat Moskovitz über 3,7 Millionen Anteilscheine eingesammelt. Allein im September kaufte der Gründer weitere 763,915 Aktien. Bei Kaufkursen zwischen 93,21 und 100 Dollar musste der Firmeninsider für die letzten Käufe über 74 Millionen Dollar auf den Tisch legen.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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