Fahrspaß – aber nachhaltig!

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Autoaktien sind wieder im Kommen. Wir erklären Ihnen, was es mit BMW auf sich hat und ob sich der Wert lohnt. (Foto: Yuri Kabantsev / Shutterstock.com)

Fahrspaß stand bei BMW lange im Vordergrund. Die schicken Limousinen aus Bayern sprachen über Jahrzehnte Besserverdiener und Außendienstler an. Die Kombination aus Alltagstauglichkeit, Sportlichkeit und Prestige hatte einen guten Ruf. Doch was glauben Sie, wir der Trend hin zur Elektromobilität mit BMW machen? Können die Münchner auch weiter mit Technik punkten? Wir haben die Aktie von BMW für Sie analysiert und erklären Ihnen, welches Potenzial darin steckt.

Doch vorab ein paar Eckdaten zum Unternehmen an sich: Die BMW Group gehört mit ihren Marken BMW, Mini und Rolls Royce zu den weltweit führenden Herstellern von Pkws des gehobenen Preissegments. Motorräder und Finanzdienstleistungen runden die Produktpalette ab. Der Konzern betreibt 28 Produktionsstätten in 13 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 150 Ländern.

BMW wächst stark und auch solide

BMW ist weiterhin auf profitablem Wachstumskurs. Bei einem Umsatzwachstum von 15,2% hat sich der Gewinn im 1. Quartal verfünffacht. Die operative Marge in der Auto- Sparte lag mit 9,8% innerhalb des langfristig definierten Zielkorridors. Der Absatz stieg um ein Drittel auf 636.606 Fahrzeuge. Umsatzund Ergebnistreiber waren gute Geschäfte in China sowie eine höhere Effizienz dank erfolgreicher Sparmaßnahmen.

Zudem musste der Konzern weniger Rabatte gewähren und konnte daher höhere Preise durchsetzen. Im weiteren Jahresverlauf rechnet das Management mit Belastungen durch steigende Rohstoffpreise und durch den anhaltenden Halbleitermangel. Entsprechend wurde das Jahresziel einer operativen Marge in der Auto- Sparte am oberen Ende des Korridors von 6 bis 8% auch nur bestätigt. Fortschritte macht der Konzern in der E-Mobilität.

Im 1. Quartal hat sich der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge auf 70.207 Einheiten mehr als verdoppelt. Vor diesem Hintergrund geht BMW davon aus, die CO2-Grenzwerte in der EU noch deutlicher zu unterschreiten als 2020. In China und den USA muss BMW aber noch Zertifikate kaufen. Bis 2025 will der Konzern mit einer kontinuierlich erweiterten Modellpalette den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge jährlich um mehr als 50% steigern.

BMW hat die Mobilitätswende geschafft

Gleichzeitig entwickelt BMW kostengünstigere und nachhaltigere Feststoffbatterien und forciert den Ausbau der privaten und öffentlichen Ladeinfrastruktur. Dabei erfolgt die Stromversorgung zu 100% aus regenerativen Energien. Die Aktie hat noch Potenzial, das liegt daran, dass BMW in der Zukunft angekommen ist. Haben Sie keine Angst vor dieser Aktie!

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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