Dividendenjäger aufgepasst!

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Wenn Kursgewinne zur Dividende kommen wird’s interessant. Wir stellen Ihnen eine vielversprechende Aktie vor und erläutern den Erfolg. (Foto: Jonathan Weiss / shutterstock.com)

Die Chemiebranche profitiert aktuell von einer Sektor-Rotation. Zyklische Branchen und Substanzwerte werden vom Markt gegenüber Wachstumswerten  bevorzugt. Tatsächlich haben viele Aktien aus der klassischen Industrie eine Menge zu bieten. Wir stellen Ihnen Evonik vor und erklären das Potenzial. Zunächst aber einige Eckdaten zum Unternehmen an sich: Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Spezialchemie und in einer Vielzahl von Märkten tätig. Hervorgegangen ist Evonik 2007 aus dem sogenannten „weißen Bereich“ der RAG Aktiengesellschaft. Dabei handelt es sich um die nicht dem Bergbau zugeordneten Bereiche des ehemaligen deutschen Steinkohleriesen. Seit 2013 wird die Aktie an der Börse gehandelt.

Gute Zahlen…

Evonik ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet und hat das Krisenjahr 2020 hinter sich gelassen. Der Umsatz sank 2020 um 6,9% auf 12,2 Mrd €. Der Gewinn brach um 77,9% auf 465 Mio € ein. Im 4. Quartal war jedoch bereits eine Erholung zu spüren. 2021 soll der Umsatz auf 12 bis 14 Mrd € steigen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wird bei 2 bis 2,3 Mrd € erwartet. Während die Nachfrage aus dem Auto- und Maschinenbau noch hinter dem Vorjahr zurückbleibt, laufen die Geschäfte in der Pharma- und Windkraftbranche derzeit hervorragend. Evonik ist ein wichtiger Zulieferer für den Impfstoffhersteller BioNTech und stellt spezielle Lipide her, die bei der Produktion von mRNA-Impfstoffen benötigt werden.

Weiteres Wachstum in diesem Geschäft könnten mRNA-basierte Behandlungen von Krebs und Erbkrankheiten bieten, die derzeit erforscht werden. In Zukunft konzentriert sich Evonik noch stärker auf Spezialchemie, da dort höhere Margen erzielt werden als bei Massenware. Im Rahmen des Konzernumbaus könnte das wettbewerbsintensive Superabsorber- Geschäft rund um saugstarke Materialien, die zum Beispiel für Windeln eingesetzt werden, verkauft werden. Im Gegenzug ist Evonik für weitere Übernahmen in Wachstumsbereichen bereit. 2020 wurden der Wasserstoffperoxid- Hersteller Peroxychem und der Experte für die Aufbereitung von Katalysatoren, Porocel, übernommen.

…und eine satte Dividende

Evonik behält die Dividende von 1,15 € pro Aktie bei und beschert Anlegern eine Dividendenrendite von 3,9%. Diese Dividende könnte für viele Anleger ein gutes Argument für die Aktie sein. Dank der Konjunkturerholung könnte die Ausschüttung perspektivisch sogar steigen. Immer dann, wenn sich Kursgewinne und solide Ausschüttungen ergänzen, sollten Dividendenjäger hellhörig werden. Die Aktie ist aussichtsreich, greifen Sie gerne zu!

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Evonik: Günstiger Chemie-Spezialist mit PotenzialDer deutsche Spezialchemie-Hersteller Evonik ist trotz einer Vielzahl potenzieller Kurstreiber günstig bewertet.  › mehr lesen


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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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