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10 Jahre nach Atomausstieg: Energiekonzerne werden entschädigt

Inhaltsverzeichnis
In dieser Woche jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum 10. Mal. Am 11. März 2011 wurde Japan zunächst von einem der schwersten je aufgezeichneten Erdbeben erschüttert, anschließend von einem Tsunami heimgesucht und musste schließlich bei der Havarie des Atomkraftwerks nördlich von Tokio zusehen.

Hastiger Atomausstieg zulasten der Versorger

Die Mehrfachkatastrophe sorgte damals weltweit für Schlagzeilen – und für Sicherheitsdebatten mit Blick auf, insbesondere ältere, Atommeiler. Für eine radikale Kehrtwende in der Energiepolitik sorgte der GAU am anderen Ende der Welt in Berlin. Wenige Tage nach den Ereignissen in Japan verkündete die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel ein sofortiges Moratorium für die ältesten deutschen Atomkraftwerke. Einige von ihnen gingen nie wieder ans Netz, andere mussten deutlich früher stillgelegt werden als geplant.

Überhaupt nicht begeistert davon waren naturgemäß die Betreiber der Kernkraftwerke, in Deutschland seinerzeit RWE, Eon, Vattenfall und EnBW. Die Konzerne zogen vor Gericht gegen die Bundesrepublik und die Regierungsentscheidung. Es folgte ein jahrelanger Rechtsstreit, der nun vergangene Woche abgeschlossen werden konnte – vorausgesetzt, die zuständigen Gremien der Konzerne stimmen der Vereinbarung zu.

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