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EVN und NextEra Energy sind die Energie-Favoriten

EVN und NextEra Energy sind die Energie-Favoriten
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Inhaltsverzeichnis

EVN hat seinen Umsatz in den ersten 9 Monaten um 65% auf 2,94 Mrd. € gesteigert. Gleichzeitig blieb der Gewinn mit 1,28 € je Aktie nahezu stabil.

Die volatilen Energiemärkte bescheren EVN hohen Umsatzwachstum

Der erhöhte Umsatz ist auf die volatilen Energiemärkte zurückzuführen. Dass dieser nicht zu einem verbesserten Ergebnis führte, basiert im Wesentlichen auf der geopolitischen Lage. Neben dem globalen Zuliefererproblem spielt auch der Ukraine-Krieg eine Rolle für den Gewinnrückgang. Die Kosten für den Stromeinkauf stiegen um 119% auf 1,7 Mrd. €. Dass hieraus keine Verluste generiert werden, wird auch durch den Floating-Tarif der Gas- und Stromkunden gesichert, der für etwa die Hälfte der Kunden gilt. Damit können die extremen Marktverwerfungen an den Verbraucher weitergereicht werden.

EVN steht sehr sicher da

Das Eigenkapital konnte um 1,45 Mrd € auf die Eigenkapitalquote von beachtlichen 60,7% gesteigert werden. Verantwortlich hierfür war auch die erfolgsneutrale Bewertung der in Höhe von 12,63% gehaltenen Verbund-Aktien. Es wurde mit fast einem Viertel mehr als im Vorjahr kräftig investiert. Schwerpunkte hat das Management bei der Windkraft, Photovoltaik, der Netzinfrastruktur und der Trinkwasserversorgung gesetzt.

Es befinden sich derzeit Windkraft- und Photovoltaikprojekte mit einer Leistung von 90 MW in der Realisierung. Diese sind Teil des Ausbauziels 2030. Bei diesem werden allein für die Windenergie eine Erhöhung der Leistung auf 750 MW in Aussicht gestellt.

Unternehmensporträt

EVN ist ein regionaler Energie- und Infrastrukturdienstleister mit Sitz in Niederösterreich. Haupttätigkeiten sind die Lieferung von Strom, Gas, Wärme und Wasser sowie die Entsorgung von Abfall und Abwasser. Das Unternehmen ist hauptsächlich in Österreich, Ost- und Südosteuropa aktiv. EVN versorgt über 4,5 Mio. Kunden in 21 Ländern.

NextEra Energy mit starken Zahlen

Selbst in den USA, wo der Energieverbrauch besonders hoch ist, nehmen immer mehr Konsumenten die Auswirkungen auf die Temperaturentwicklung, die mit dem Einsatz von fossilen Brennstoffen verbunden sind, zunehmend ernst. Davon profitiert NextEra Energy.

Für das 2. Quartal hat der Konzern starke Ergebnisse präsentiert und ist gut positioniert, um seine Gesamtziele für das Jahr zu erreichen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie stieg um 14%, was die starke finanzielle und operative Leistung sowohl von FPL als auch von NEE Energy Resources widerspiegelt. Im Quartal hat FPL das Dania Beach Clean Energy Center mit 1.200 Megawatt (MW) Leistung und die North Florida Resiliency Connection-Übertragungsleitung in Betrieb genommen. Das 900 Mio.-$-Projekt wurde termingerecht abgeschlossen und wird voraussichtlich 350 Mio. $ an Kosteneinsparungen für FPL-Kunden generieren und gleichzeitig die CO2-Emissionen im Vergleich zum vorherigen Werk in Lauderdale um 70% reduzieren. Diese Investitionen tragen dazu bei, die Zuverlässigkeit für die Kunden zu verbessern.

NextEra Energy setzt auf erneuerbare Energien

NEE Energy Resources profitiert von einem hervorragenden Entwicklungsumfeld für erneuerbare Energien und konnte seinen Auftragsbestand seit April um mehr als 2 Gigawatt erweitern. Darin enthalten sind 815 MW an neuer Windenergie und 20 MW an Batteriespeichern. Mit diesen Neuzugängen, abzüglich der in Betrieb genommenen Projekte, liegt der Rückstand von NEE Energy Resources bei erneuerbaren Energien und Speichern bei 19.600 MW.

Unternehmensporträt

NextEra Energy (NEE) wurde 1984 gegründet und erzeugt, überträgt, verteilt und verkauft Strom an Einzel- und Großhandelskunden in Nordamerika. Der Konzern erzeugt Strom aus Wind-, Solar-, Atom- und fossilen Brennstoffen wie Kohle- und Erdgasanlagen. Der Schwerpunkt liegt auf Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, Stromübertragungsanlagen und Batteriespeicherprojekten.