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Invest-Chance: Mit Solarmüll Millionen verdienen!

Inhaltsverzeichnis

Seit 20 oder noch mehr Jahren nageln wir uns die Solarmodule aufs Dach. Tendenz deutlich steigend. Nach 20 Jahren Laufzeit stellt sich für viele Solarnutzer dann die Frage: Wohin damit? Vergütung gibt es danach eher auch keine mehr beim Einspeisen des produzierten Stroms ins Netz. Was bringt das also noch? Unter Umständen lohnt sich sogar eine neue Anlage aufs Dach zu schnallen und die alte wegzuwerfen. Nach 20 Jahren sind auch meist die Garantien der Module aufgelaufen.

Was hier sich einzelne Hausbesitzer im Kleinen denken, ist eine Mülllawine, die in den nächsten Jahren auf uns zu rollen wird. Der große Haken dabei: Solarmodule sind nicht für das Recycling interessant. Oder zumindest nicht im großen Stil. Ein paar kleinere Firmen haben sich bereits darauf spezialisiert, unter anderem Reiling in Marienfeld.

Der Solarboom zu Beginn des Jahrtausends kommt jetzt immer mehr als Echo zurück. Die Recycler kommen gar nicht hinterher. Es wird viel mehr Solarschrott auf den Müll geworfen, als nur ansatzweise wiederverwertet werden könnte.

Fraunhofer holt Silizium und Silber aus den Modulen

Zusammen mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik wurde jetzt allerdings ein neues Verfahren entwickelt, bei dem nicht nur das übliche Glas und Aluminium aus den Modulen wiedergewonnen wird – sondern auch Silizium und Silber!

Wenn wir uns diese Grafik anschauen, wird deutlich, dass sich Recycling richtig lohnen kann. Wer jetzt noch ein bezahlbares Verfahren nutzt, sitzt auf einer Gelddruckmaschine für die Zukunft.

Bis 2030 sollen Schätzungen zufolge 1,7 Millionen Tonnen Altmodule anfallen. Schrott, der seinen Zweck erfüllt hat und theoretisch auf der Müllhalde landet. Das sind vorsichtige Schätzungen, wenn die meisten Module 30 Jahre genutzt werden sollten. Werden sie nach 20 Jahren ausrangiert, kämen wir auf rund 8 Millionen Tonnen Solarschrott.

Bei uns in Deutschland können Privatpersonen „alte“ Solarmodule kostenlos beim Wertstoffhof abgegeben. Der Hersteller muss dann die Entsorgung zahlen. Die EU hat dafür natürlich auch schon eine Richtlinie: 80 Prozent des Modulgewichts müssen recycelt werden. Das geht aktuell mit Glas und Aluminium ganz einfach, wenn wir die obigen Zahlen anschauen.

Der Gewinn liegt aber im Silikon und Silber. 1kg Silber pro 1 Tonne Module muss sich natürlich auch rechnen. Den Kilo-Silberbarren gibt es aktuell für gut 800 Euro zu kaufen. Bei Silizium hatten wir dagegen einen ordentlichen Preisanstieg.

Wir sind noch ganz am Anfang

170 Millionen US-Dollar. So viel Wert hat aktuell etwa der Rohstoff aus den zu recyclenden Solarmodule, die es momentan gibt. 2030 sollen es laut Schätzungen fast 3 Milliarden US-Dollar sein.

Hier entsteht also eine ganz eigene Industrie. 2050 wird der Markt auf 80 Milliarden US-Dollar geschätzt. So viel ist der Rohstoff wert, der aus den wiederverwerteten Solarmodulen gewonnen werden kann. Dazu kommen vermutlich noch steigende Preise der Rohstoffe. Das Geschäftsmodell sieht auf jeden Fall lukrativ aus.

Achten Sie deshalb darauf und behalten Sie sich diese Zahlen im Hinterkopf. Sollte sich hier ein PV-Recycling-Unternehmen an der Börse auf diesen Bereich spezialisieren oder eines einen Börsengang starten, könnte das auf jeden Fall ein interessantes Investment sein! Beispiele dafür sind First Solar, Canadian Solar, SunPower oder Aurubis.