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PNE ist weiterhin der beste deutsche Trend-Wert

PNE ist weiterhin der beste deutsche Trend-Wert
fokke baarssen / shutterstock.com
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Seit dem Aufstieg in den SDAX Ende Juni hat die Aktie des Windpark-Projektierers in der Spitze um über 60% zugelegt. In einem schwachen Börsenjahr ist PNE der mit Abstand beste Wert in den deutschen Auswahlindizes.

Mit den vor wenigen Tagen vorgelegten Geschäftszahlen hat das Unternehmen einmal mehr auf ganzer Linie überzeugt. Ein Ende des dynamischen Aufwärtstrends ist weiterhin nicht in Sicht.

PNE: Führender Windpark-Projektierer

Falls Sie PNE nicht kennen, möchte ich Ihnen das Unternehmen zunächst vorstellen. Als Projektierer von Windparks an Land und auf See sowie von Solarparks hat sich PNE zu einem führenden Anbieter von Lösungen für saubere Energie entwickelt.

Die Gesellschaft aus Cuxhaven bietet die gesamte Wertschöpfungskette von Entwicklung, Finanzierung, Realisierung, Betrieb, Vertrieb und Repowering von Windparks aus einer Hand. Mit rund 500 Mitarbeitern ist PNE derzeit in 13 Ländern in Europa, Nordamerika und Südafrika aktiv. In den kommenden Jahren sollen die Aktivitäten in Lateinamerika, Afrika und Asien ausgeweitet werden.

PNE legt starke Zahlen vor

Der Ukraine-Krieg, der nunmehr seit fast neun Monaten andauert, hat den erneuerbaren Energien einen zusätzlichen Schub gegeben und dafür gesorgt, dass die Strompreise kräftig angestiegen sind. Davon profitiert PNE, wie die kürzlich vorgelegten Neunmonatszahlen eindrucksvoll unterstreichen.

Im ersten Halbjahr steigerte der Wind- und So­larpark-Projektierer die Gesamtleistung um 13% auf 152,1 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um rund 42% auf 76,7 Mio. Euro. Der ope­rative Ge­winn vor Zinsen, Steuern und Abschrei­bun­gen (EBITDA) sprang sogar um 66% auf 21,1 Mio. Euro nach oben. Damit liegt das Unternehmen nach neun Monaten schon über dem unteren Ende der Prognosespanne von 20 bis 30 Mio. Euro, die Vorstandschef Markus Lesser erneut bestätigte.

Die weiteren Aussichten sind gut, denn die Projektpipeline ist gut gefüllt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Projektpipeline um 77% auf 11,43 Gi­ga­watt ausgeweitet. Zudem wird das Portfolio von selbst betriebenen Kraftwerken weiter ausgebaut. Ende September lag das Windparkportfolio im Eigenbetrieb bei rund 283 Megawatt. Weitere 102 Megawatt für den Eigenbetrieb sind derzeit schon im Bau. Das Ziel, die eigenen Projekte bis Ende 2023 auf bis zu 500 Megawatt auszubauen, dürfte PNE locker erreichen.

Dynamischer Aufwärtstrend ist ungebrochen

Als führender Projektierer von Wind- und Solarparks profitiert PNE stark von der beschleunigten Energiewende. Hinzu kommt eine ordentliche Portion Übernahmefantasie. Vor einigen Wochen kündigte der Großaktionär Morgan Stanley Infrastructure Partners an, dass er seinen Anteil von 39,8% verkaufen möchte. Sollte ein Käufer den gesamten Anteil übernehmen wollen, wäre er verpflichtet, den übrigen Aktionären ein Übernahmeangebot zu unterbreiten.

Die Charttechnik gibt ebenfalls weiter grünes Licht. Der dynamische Aufwärtstrend ist ungebrochen. Kann sich die Notierung über der runden 20-Euro-Marke etablieren, ist der Weg für weitere Kurssteigerungen frei. Für die nächsten Monate sind Kurse im Bereich von 25 Euro realistisch.