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Corona-Verlierer Tui Aktie: Reise am Abgrund

Inhaltsverzeichnis
Das erste Geschäftsjahr, dessen Bilanz von Corona infiziert war, hat der Reisekonzern Tui bereits abgeschlossen. Jeweils zu Ende September endet ein regulärer Geschäftszyklus des Hannoveraner Unternehmens.

Die Bilanz hatte es in sich: Um zeitweise mehr als 95 Prozent sind die Reiseaktivitäten 2020 eingebrochen, bedingt durch Lockdowns, Reisewarnungen, Risikogebiete, Quarantäneanordnungen oder schlichtweg geschlossene Grenzen. Kurzum: Die Reiselust war den Kunden nach der globalen Vollbremsung im Frühjahr ordentlich vergangen.

Viele stornierten ihren Sommerurlaub komplett oder verbrachten die Ferien mit dem Auto an nahegelegenen Küsten. Interkontinentalflüge oder Fernreisen hingegen wurden überwiegend weder angeboten noch nachgefragt.

Tui mit verheerender Jahresbilanz

Dementsprechend verwundert es kaum, dass auch die Geschäftszahlen von Tui verheerend ausfallen: Der Gesamtumsatz ging von knapp 19 Milliarden Euro im Jahr 2019 zurück auf nur noch 7,9 Milliarden Euro. Vor Steuern und Zinsen hatte Tui im Vorjahr noch 894 Millionen Euro Gewinn eingefahren, nun schlug ein Fehlbetrag von 3 Milliarden Euro zu Buche.

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