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Carl Zeiss Meditec weiterhin im Aufwind

Inhaltsverzeichnis

Auch wenn sich die internationalen Aktienmärkte derzeit in den Fängen der Politik befinden – die Themen Brexit und der Handelsstreit zwischen China und den USA sorgen weiterhin maßgeblich für die Performance an den Börsen – gibt es Unternehmensnachrichten, die dabei nicht untergehen sollten.

Die Quartalsberichtssaison startet gerade mit Hochdruck und erste Konzerne machen diesbezüglich bereits von sich reden. In der vergangenen Woche veröffentlichte das deutsche Medizintechnik-Unternehmen Carl Zeiss Meditec die Eckdaten des im Dezember abgelaufenen ersten Geschäftsquartals.

Unternehmensportrait

Die Carl Zeiss Meditec AG zählt zu einem der weltweit führenden Medizintechnikanbieter. Das Unternehmen liefert eigenen Angaben zufolge innovative Technologien und applikationsorientierte Lösungen, die es Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten bietet das Unternehmen Komplettlösungen, einschließlich Implantaten und Verbrauchsgütern. In der Mikrochirurgie stellt das Unternehmen Visualisierungslösungen bereit.

Mit rund 3.050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2017/18, das am 30. September 2018 endete, einen Umsatz von 1.280 Mio. Euro.

Quartalszahlen überzeugen – zunächst keine Reaktion bei der Aktie

Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Geschäftsquartal eine erneute Steigerung der wichtigen Kennziffern vermelden. Die Ebit-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) konnte in den 3 Monaten bis Dezember von 13,2% im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 14,9% zulegen. Das Ebit kletterte von 38,9 auf 48,1 Mio. Euro. Zugleich gab es eine Umsatzsteigerung von 10% auf 324 Mio. Euro.

Positive Aussichten

Und auch die Aussichten sind positiv: Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen eine Ebit-Marge von 14 bis 16%. Und auch beim Gewinn und beim Umsatz sind weitere Steigerungen prognostiziert.

Die Reaktion an der Börse ließ dann aber eine Woche auf sich warten. Zeigten sich die Papiere nach der Zahlenveröffentlichung kaum verändert, so sorgen jetzt positive Analystenstimmen für Zuwächse. Erst jetzt hat man die Qualität der Zahlen richtig bewertet. Ohnehin befindet sich die Aktie in einem intakten Aufwärtstrendkanal – und hat inzwischen wieder Allzeithochs bei knapp 80 Euro im Visier. Eine nachhaltige Unterstützung befindet sich bei 70 Euro.

Bewertung recht ambitioniert

Von den Kennzahlen her ist die Aktie recht teuer bewertet. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 40 erscheint nicht gerade attraktiv – doch Qualität hat an der Börse bekanntlich ihren Preis.

Mitte des kommenden Monats werden die endgültigen Zahlen bekannt gegeben – sicherlich samt Ausblick auf das Jahr 2019. Sollte das Wachstumstempo gehalten werden, steht dem langfristigen Aufwärtstrend nichts im Weg. Aufgrund der hohen Bewertung kann die Aktie aber jederzeit nochmals eine Verschnaufpause einlegen, in der interessierte Anleger noch etwas günstiger zum Zuge kommen könnten.