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Crash-Warnung: Weltweite Schulden erreichen 233 Billionen Dollar

Inhaltsverzeichnis
Die Gefahren aus dem weltweiten Schuldenwachstum nehmen immer mehr zu. Tatsächlich hat es nach dem Ende der globalen Finanzkrise eine kurze Phase mit einer geringeren Schuldendynamik gegeben. Doch das hat sich mittlerweile umgekehrt und die globalen Schulden wachsen weiter nahezu ungebremst weiter. Mit verheerenden Folgen für die Stabilität des globalen Finanzsystems.

Schulden wachsen schneller als die Wirtschaftsleistung

Nach Berechnungen des Instituts für internationale Finanzen (IIF) erreichte die Höhe der weltweiten Schulden im dritten Quartal 2017 den Wert von 233 Billionen Dollar. Das sind 16 Billionen Dollar mehr, als noch Ende 2016. Im Vergleich zum weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind die Schulden jetzt um 318 Prozent höher als das BIP. Jeder Erdenbürger ist damit im Durchschnitt mit über 30.000 Dollar verschuldet. Diese hohen Summen sind kaum noch zu fassen und das zeigt Ihnen einmal mehr: Das globale Schuldenproblem ist noch keineswegs gelöst.

Im Gegenteil: Nach wie vor steigen die Schulden weltweit weitaus schneller, als die reale Produktion an Gütern und Dienstleistungen. Das bedeutet, dass die Schuldenlast immer größer wird und letztlich nicht mehr durch Arbeit abgebaut werden kann. Der Plan einer schuldenfreien Welt ist demnach nicht mehr umzusetzen. Wenn jetzt noch Zinserhöhungen kommen, bricht das System vollends zusammen. Hochgerechnet auf das Jahr 2017 hat damit die Verschuldung gegenüber dem Vorjahr um etwa 9 Prozent zugenommen. Damit steigen die Schulden dreimal schneller als das weltweite BIP.

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