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Der Prinz, das Öl und die Milliarden

Der Prinz, das Öl und die Milliarden
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Saudi-Arabien steuert mit dem weltgrößten Ölkonzern Aramco auf den mit Abstand größten Börsengang aller Zeiten zu. Derzeit jedoch zerbrechen sich Finanzanalysten den Kopf, wie viel der Konzern wirklich wert ist. Bislang kolportierte Schätzungen reichen von 1,2 Billionen bis 2,3 Billionen US-Dollar. Eine Differenz von mehr als eine Billion US-Dollar ist schließlich kein Pappenstiel. Dafür würde man derzeit den gesamten DAX bekommen.

Der junge Prinz und das Öl

Dabei war die mögliche Marktkapitalisierung nur eine von vielen offenen Fragen, als der weltweit größte Ölproduzent vor wenigen Tagen ankündigte, nun doch an die Börse gehen zu wollen. Schließlich ist Aramco, das für etwa ein Zehntel der weltweiten Ölproduktion verantwortlich ist, nicht nur das Herzstück der saudischen Wirtschaft, sondern auch von den Entscheidungen von Kronprinz Mohammed bin Salman abhängig, dem wichtigsten politischen Entscheidungsträger des Königreichs.

Doch ist die Abhängigkeit durchaus gegenseitig. Sollte es dem Unternehmen und den begleitenden Banken nämlich nicht gelingen, ausreichendes Interesse der Anleger zu wecken, würde dies vornehmlich auf den 34-jährigen Prinzen zurückfallen, der die Erlöse aus dem Aramco-Verkauf dazu nutzen will, seine hochgesteckten Bemühungen um die Entwöhnung der saudischen Wirtschaft vom schwarzen Gold zu unterstützen.

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