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Deutsch-französischer Kompromiss: Kommen jetzt doch noch Eurobonds?

Deutsch-französischer Kompromiss: Kommen jetzt doch noch Eurobonds?
Romolo Tavani / Shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis
Seit den Anfangstagen der Europäischen Union, vormals Europäische Gemeinschaften, gilt es als ungeschriebenes Gesetz: Umfangreiche und tiefgreifende Beschlüsse oder Veränderungen haben immer dann besonders große Chancen auf erfolgreiche Umsetzung, wenn sie zu Beginn auf einem Kompromiss zwischen Deutschland und Frankreich basieren – mithin den beiden größten Volkswirtschaften und Mitgliedstaaten der ersten Stunde.

Mit Emmanuel Macron trat vor wenigen Jahren in Frankreich ein Mann an die Spitze, der offen für eine noch stärkere europäische Integration und Zusammenarbeit wirbt – und damit in Berlin, konkreter: bei den Unionsfraktionen, eher auf Skepsis trifft.

Merkels Europa-Skepsis durchbrochen?

Immer wieder ließ Angela Merkel den französischen Präsidenten auflaufen, reagierte nicht oder sehr spät auf die Vorschläge aus Paris zu einem Fortschreiben des europäischen Einigungsprozesses oder verkündete öffentlich ihre ablehnende Haltung demgegenüber. Der vielzitierte „deutsch-französische Motor“ der EU geriet merklich ins Stocken während der vergangenen Jahre, sehr zur Freude der Nationalisten und zum Ärger der Europafreunde, die sich eine engere Kooperation wünschten.

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