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Deutsche Beteiligungs AG: Diese Aktie ist einen Blick wert

Inhaltsverzeichnis

In wenigen Tagen startet in Frankfurt am Main die wichtige 3D-Druck-Messe Formnext. Dabei handelt es sich um die führende Branchenplattform, bei der über 700 Aussteller aus aller Welt ihre innovativen Ideen und Lösungen präsentieren.

Anlässlich der 3D-Druck-Messe Formnext möchte ich Ihnen heute und in den kommenden Tagen hier im Schlussgong zwei aus meiner Sicht spannende Unternehmen vorstellen, die auch in der Wachstumsbranche 3D-Druck aktiv sind. Den Anfang macht heute die Deutsche Beteiligungsgesellschaft (DBAG).

DBAG: Von Glasfaser bis 3D-Druck alles im Angebot

Die Deutsche Beteiligungs AG ist ein Urgestein der Private-Equity-Branche. Das Unternehmen wurde 1965 gegründet und notiert seit 1985 an der Börse. Seit der Gründung hat sich die DBAG an über 300 Unternehmen beteiligt und die meisten einige Jahre später mit üppigen Gewinnen wieder verkauft.

Aktuell besitzt die DBAG über 30 Beteiligungen. In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen schwerpunktmäßig in Technologie-Unternehmen eingekauft. Die DBAG hat sehr weitsichtig auf den Siegeszug der Digitalisierung und neue Kommunikations-technologien gesetzt.

Seit 2013 wurden sieben Beteiligungen aus der Branche “Breitband-Telekommunikation” aufgebaut. Jetzt ist die Erntephase angebrochen. Eine Beteiligung wurde schon vorab verkauft, die zweite Ende vergangenen Jahres. Der Verkauf der DNS:Net Internet Service GmbH an den Finanzinvestor 3i brachte einen Gewinn von 11 Mio. Euro.

Auch im 3D-Druck-Bereich gut aufgestellt

Die Deutsche Beteiligungs AG hat aber noch deutlich mehr zu bieten. Auch im Wachstumsmarkt 3D-Druck mischt die DBAG mit. Das Portfolio-Unternehmen Oechsler arbeitet hier seit dem Jahr 2020 mit dem 3D-Druck-Giganten HP zusammen.

Konkret: Die Oechsler AG, ein Unternehmen aus dem Portfolio der DBAG, hat zusammen mit HP, dem Marktführer für industrielle 3D-Drucklösungen und dem weltweit führenden Chemieunternehmen BASF beschlossen, in einer Kooperation die industrielle Massenproduktion von 3D-Druckteilen im Kunststoffbereich weiterzuentwickeln.

Oechsler hat dazu in seinem Werk in Ansbach eine Flotte industrieller 3D-Drucker installiert, um die Massenproduktion von 3D-Druckteilen mit einem bestmöglichen Maß an Qualität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen umzusetzen. In der Produktion werden fortschrittliche Materialien von BASF zum Einsatz kommen.

Im Fokus der Zusammenarbeit der drei Unternehmen steht die gemeinsame Entwicklung innovativer Anwendungen mit marktführenden Kunden aus den Bereichen Automobil, Haushalts- und Medizingeräte sowie anderen Industrien, um mit neuartigen Produktdesigns das volle Potenzial der additiven Fertigung (auch als 3D-Druck bekannt) zu realisieren.

Die DBAG-Aktie gab in diesem Jahr an der Börse im Zuge des sehr schwachen Gesamtmarktes (insbesondere infolge der Schwäche im Nebenwerte-Bereich) trotz des insgesamt starken Portfolios deutlich nach. Daraus ergibt sich derzeit aus meiner Sicht eine interessante Einstiegsgelegenheit für Investoren.