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Der klassische Brief wird zum Auslaufmodell

Inhaltsverzeichnis
Neben dem konjunkturellen Umfeld wird die Geschäftsentwicklung der Deutschen Post DHL und der Österreichischen Post von weiteren internationalen Trends beeinflusst, die Risiken, aber auch Chancen mit sich bringen: Im Briefbereich wird der klassische Brief verstärkt durch elektronische Post wie E-Mail und WhatsApp ersetzt. Die Rede ist von Rückgängen in der Größenordnung von 3 bis 5% pro Jahr.

Deshalb plant die ÖP verschiedene Initiativen, um allen gegenläufigen Trends des Postmarktes zu trotzen und wieder steigende Umsätze zu erwirtschaften. Als wichtige Voraussetzung dafür gilt es, die gesteckten Ziele bei Brief- und Werbesendungen, im Paketbereich aber auch bei Filial- und Finanzdienstleistungen zu erreichen. Im Zuge des Aufbaus des neuen Finanzdienstleistungsangebots werden Anlaufkosten in den Jahren 2020 und 2021 von rund 40 Mio € erwartet. Positive Ergebnisbeiträge aus diesem Geschäft sind ab 2023 vorgesehen.

KEP-Dienste profitieren vom Online- Shopping

Vom Online-Shopping profitieren die KEP-Dienste (Kurier, Express und Paketdienste). In Zeiten der Corona- Pandemie hat der Online-Handel sogar eine zentrale Versorgungsfunktion eingenommen. Die Menschen waren für den Kauf vieler Produkte auf das Internet angewiesen. Jeder Fünfte shoppt seither mehr im Internet. So profitierte bei der Österreichischen Post der Umsatz in der Sparte Paket & Logistik von einem positiven organischen Wachstum durch Online-Bestellungen sowie höhere Mengen aufgrund der Kooperation mit DHL. Auch die Deutsche Post profitierte von der Corona-Pandemie.

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