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Milliardendeal zwischen E.ON und RWE ordnet die Branche neu

Milliardendeal zwischen E.ON und RWE ordnet die Branche neu
Reinhard Tiburzy / shutterstock.com
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RWE will seine Tochtergesellschaft innogy in einem spektakulären Deal an E.ON verkaufen.

Im Gegenzug erhält RWE eine Beteiligung an E.ON in Höhe von rund 16,87%, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung von 20% bei E.ON zugeteilt werden soll. Zudem soll RWE einen weitgehenden Teil von E.ONs Geschäft mit erneuerbaren Energien erhalten. Dafür erhält E.ON neben dem 76,8%-Anteil von RWE an innogy auch eine Barzahlung von 1,5 Mrd. €.

Die Transaktion bewertet die von RWE gehaltenen innogy-Aktien, inklusive der für die Geschäftsjahre 2017 (zahlbar in 2018) und 2018 (zahlbar in 2019) unterstellten innogy-Dividenden von insgesamt 3,24 € je Aktie, mit 40,00 € pro Aktie. Den Minderheitsaktionären von innogy soll ein entsprechendes Übernahmeangebot durch E.ON unterbreitet werden.

RWE stellt sich damit breiter auf, muss aber auch Kritik einstecken

Ein Zustandekommen der Transaktion würde die Geschäfte mit erneuerbaren Energien von E.ON und innogy unter dem Dach von RWE vereinen. Damit würde RWE zu einem führenden europäischen Unternehmen für erneuerbare Energien und Versorgungssicherheit mit einem breit diversifizierten Portfolio aus erneuerbarer und konventioneller Stromerzeugung aufsteigen. Die Gremien beider Unternehmen müssen der Transaktion allerdings ebenso noch zustimmen sowie das Kartellamt.

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