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Sto-Aktie: Dämmspezialist mit guten Aussichten

Inhaltsverzeichnis

Sind Sie auch froh, dass es noch so warm ist? Einerseits sind da unerwartete Nachmittage im Freien, sonnige Herbstspaziergänge im T-Shirt und andererseits die Gewissheit, bares Geld zu sparen. Warum: Je wärmer es ist, desto weniger müssen wir heizen. Viele Menschen haben in den vergangenen Monaten Geld in die Hand genommen und Sanierungsmaßnahmen begonnen. Vor allem Dächer haben Hausbesitzer neu gemacht und isoliert.

Wir stellen Ihnen einen Profiteur dieser Praxis vor. Die Sto SE & Co. KGaA gehört zu den bedeutendsten Herstellern von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist Sto in der Wärmedämmung. Zum Sortiment gehören daneben Fassadenelemente sowie Putze und Farben. Das Angebot umfasst insgesamt rund 30.000 Artikel. Sto ist 90 mal in Deutschland und mit 38 Gesellschaften in Europa, Asien und den USA vertreten.

So sehen wir die Zahlen

Sto hat im 1. Halbjahr 14,2% mehr umgesetzt. Wachstumstreiber war das Auslandsgeschäft, das um 18,1% auf 515 Mio € wuchs. Profitiert hat der Konzern vor allem von staatlichen Förderprogrammen zur energetischen Gebäudesanierung in Frankreich und Italien. In Deutschland stieg der Umsatz dank der erfreulichen Entwicklung bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 9,2% auf 373,4 Mio €. Hinzu kam die Erhöhung der Verkaufspreise.

Der Gewinn ging dagegen um 17,6% zurück. Belastet haben die deutlich gestiegenen Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten, die durch höhere Preise nur teilweise kompensiert werden konnten. Weitere Preiserhöhungen sind geplant. Entsprechend hat das Management die Umsatzprognose für das laufende Jahr angehoben. Erwartet werden jetzt 1,79 Mrd €. Die Prognose für das Vorsteuerergebnis lautet unverändert 112 bis 132 Mio €.

Unterm Strich dürfte der Konzern damit 73 bis 86 Mio € verdienen. Die große Bandbreite belegt, dass die Prognose mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist. Dazu gehören unter anderem Versorgungsengpässe, steigende Beschaffungspreise, die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine. Kurzfristig ist jedenfalls keine Entspannung in Sicht. Der Margendruck dürfte sich im kommenden Jahr fortsetzen.

Das sind gute Argumente

Die mittelfristigen Aussichten sind jedoch gut. Denn das Thema Energiesparen durch Dämmung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der geplante Umsatzanstieg auf 2,1 Mrd € bis 2025 ist daher nicht unrealistisch. Zum Problem könnten allerdings die steigenden Zinsen werden, die Sanierungsprojekte verteuern. Langfristig sieht es für Sto aber gut aus. Die attraktive Produktpalette überzeugt, die starke Bilanz macht die Aktie robust. Auch die Dividendenrendite von 4,1% ist ordentlich! Greifen Sie gerne zu!