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Kaufsignal bei ProSiebenSat.1?

Kaufsignal bei ProSiebenSat.1?
tom - Adobe Stock
Inhaltsverzeichnis

Die Aktienmärkte sind heute ruhig. Etwa so, wie England in der 2. Halbzeit bisher gespielt hat. Also viel passiert nicht. Bitcoin dagegen hat die 30.000 US-Dollar nach unten geknackt. Aktuell stehen wir knapp darunter. Die nächsten Tage werden noch interessanter als sonst.

Doch das sei nur kurz erwähnt. Heute nehmen wir uns die Kollegen von ProSiebenSat.1 vor. PSM ist das Kürzel für die Mediengruppe. Und siehe da, wir haben hier im 4-Stunden-Chart ein Kaufsignal. Genauer gesagt sogar gleich zwei hintereinander. Das gilt es genau anzuschauen.

ProSiebenSat.1 im 4-Stunden-Chart

Ich habe mir bei Tradingview ein Signal gebastelt, dass im Chart anzeigt, wenn die Kurse in die eine oder andere Richtung übertrieben haben und wieder umdrehen. Oft genug, ist das ein Zeichen für einen Trendwechsel. Der muss nicht ewig dauern, aber meist sind es mindestens einige Tage, die der Kurs in die andere Richtung läuft. Manchmal auch wesentlich mehr.

So sieht das im Chart dann aus. Rote Punkte signalisieren ein Verkaufssignal. Blaue Punkte sind ein Kaufsignal. Hier hatten wir jetzt zwei in Folge. Grund genug den Chart einmal im Detail zu betrachten. Die Signale kamen im 4-Stunden-Chart. Der hat natürlich mehr Aussagekraft als der 1-Stunden-Chart. Kommen die Signale auch im Tageschart, wäre das logischerweise richtig bedeutend.

Was sehen wir sonst im Chart? Ein Hoch bei 19 Euro zu Beginn des Monats. Danach folgte eine deutliche Korrektur in den aktuellen Bereich um 16,50 Euro. Diese Zone diente in der Vergangenheit schon mehrmals als Unterstützung. Im März und Mai drehten die Kurse etwa auf diesem Kursniveau wieder nach oben. Insofern würde das zu dem Kaufsignal passen.

ProSiebenSat.1 im Tageschart

Hier fehlen die blauen Punkte. Den roten Punkt als Verkaufssignal im Februar sehen wir ebenfalls. Das war damals auch ein optimaler Zeitpunkt, um Gewinne mitzunehmen. Im Tageschart fehlt noch das Kaufsignal in Form des blauen Punktes. Allerdings kam es in dieser Unterstützungszone auch in diesem Jahr nicht vor, dass mein Chart einen blauen Punkt gezeichnet hat.

So gesehen, muss die Charttechnik im Tageschart plus das doppelte Kaufsignal im 4-Stunden-Chart reichen. Mehr Signale sehen wir nicht. Die grünen Linien waren jeweils die Tiefs von März und Mai. Da ist also Kaufdruck in diesem Bereich vorhanden. Dass wir jetzt minimal tiefere Tiefs als im Mai gemacht haben, spricht leicht gegen ein Kaufsignal.

Solange die Übertreibung hier aber endet, kann es auch schnell zu neuen Hochs gehen. Nur unter 16,20 Euro sollte die Aktie jetzt nicht mehr groß fallen. Insofern wäre hier ein Stopp zu empfehlen. Ich bin heute bei 16,465 Euro mit ein paar Aktien eingestiegen. Laufen die Kurse wieder Richtung 19 Euro wären das jetzt zwar nur 15 Prozent Gewinn. Dafür hält sich allerdings auch das Risiko in Grenzen, wenn wir bei Tagesschluss unter 16,20 Euro das Ding wieder abstoßen.